ChromeOS Flex statt Windows 11? Google will Businesskunden von Wechsel überzeugen
Das näher rückende Support-Ende von Windows 10 ruft auch die Konkurrenz auf den Plan: Google bewirbt das hauseigene ChromeOS Flex als ideale Lösung für Kunden, die sich vom "Wechsel auf Windows 11 im Stich gelassen" fühlen.
In etwas mehr als anderthalb Jahren steht das offizielle Support-Ende von Windows 10 an: Am 14. Oktober 2025 wird das Betriebssystem nicht mehr von Microsoft mit sicherheitsrelevanten Updates versorgt. Für einige User kommt ein Wechsel zu Windows 11 aber allein schon aus hardwaretechnischen Gründen nicht infrage, denn mit den gestiegenen Anforderungen (etwa mit TPM 2.0) können manche der heimischen Rechner schlicht nichts anfangen.
Angesichts dessen sieht das Unternehmen Google seine Stunde geschlagen - zumindest im Bereich der Businesskunden. In einem Blogeintrag zum alternativen Betriebssystem ChromeOS Flex erklärt Naveen Viswanatha (Head of Commercial Product), dass das Google-OS die "perfekte (und kostenlose) Antwort" für alle WIndows-10-Nutzer sei. Explizit angesprochen werden hierbei User, die sich von dem Wechsel auf Windows 11 "im Stich gelassen" fühlen.
Mit insgesamt elf Stichpunkten will das Unternehmen auf die Vorteile hinweisen, die Nutzer mit ChromeOS Flex erwarten können. Explizit genannt werden etwa geringere IT-Support-Kosten oder das Versprechen größerer Sicherheit mithilfe von Datenverschlüsselungs-Funktionen. Auch können Nutzer demzufolge mit einem Umstieg einen Teil zum Schutze der Umwelt beitragen, denn das Betriebssystem laufe auch auf älterer Hardware, die mit Windows 11 nicht mehr unterstützt wird - Schätzungen zufolge soll das Support-Ende von Windows 10 etwa 480.000 Tonnen Elektroschrott erzeugen.
Wie das Portal Tom's Hardware anmerkt, fehlt allerdings ein wichtiger Knackpunkt, an dem ein "Massenexodus" Richtung ChromeOS Flex scheitern könnte. So unterstützt das Google-Betriebssystem eine Vielzahl an Anwendungen nicht, an die sich Windows-Nutzer gewöhnt haben. Zwar bietet Google explizit an, solche Anwendungen mittels "Virtual App Delivery" streamen zu können - ob das aber auch im Businessbereich eine zufriedenstellende Lösung bedeutet, bleibt abzuwarten. Zumindest zum aktuellen Zeitpunkt hat Google einen schweren Stand im Hinblick auf die weltweiten OS-Marktanteile: Laut einer Datenerhebung von StatCounter laufen weltweit nur 1,76 Prozent aller Geräte mit einer ChromeOS-Version.

Ein USB Stick zum booten ist nicht immer hilfreich.
Und ohne Grakas (Workstations, KI-Gedöns etc) gehts im Business wohl garnicht. Vielleicht fällt aber wat für uns ab. Allmählich wird das Gamingsegment ja zur Resteverwertung bei Hard- und Software.
Also Google leg los. Schlimmer als mit MS und sein Dauergeschnüffel, Dauergerödel auf den Platten und Anmeldeterror kanns ja nicht mehr werden, meine ich.