Supportende von Windows 10 soll 480 Millionen Kilogramm Elektroschrott erzeugen
Da Windows 10 seinem Supportende gegenübersteht, sollen in den kommenden zwei Jahren zahlreiche alte Computer ersetzt werden. In den meisten Fällen dürfte das alte Modell dabei verschrottet werden.
Mit der Veröffentlichung von Windows 11 wurde klar, dass Microsoft die Anforderungen an das neue Betriebssystem deutlich erhöht: Viele alte Prozessoren sind offiziell nicht mehr zugelassen. Das könnte laut dem Marktforschungsunternehmen Canalys bald für gigantische Mengen an Elektroschrott sorgen, wenn die alten PCs entsorgt werden müssen. Demnach könnte das Supportende von Windows 10, das für Oktober 2025 geplant ist, bis dahin für die Entsorgung von 240 Millionen PCs sorgen. Dadurch soll laut einer Schätzung von Reuters Elektroschrott mit einem Gewicht von rund 480 Millionen Kilogramm entstehen.
Schrott, Wachstum und Sicherheitsupdates
Ein Weiterverkauf der gebrauchten Hardware soll dabei offenbar kaum möglich sein, da es für die alten Computer ohne offiziellen Windows-Support kaum noch einen Markt gibt. Bei den PC-Herstellern soll das hingegen für steigende Umsatzzahlen sorgen. Wegen des anstehenden Wechsels auf Windows 11 soll der PC-Markt in 2024 voraussichtlich um acht Prozent zulegen.
Zwar gibt es Alternativen, um einen alten PC nach dem Supportende weiterhin betreiben zu können, diese haben aber ihre eigenen Nachteile. Microsoft bietet beispielsweise zwar bis 2028 Sicherheitsupdates für Windows 10 an, diese sind aber kostenpflichtig und damit wenig attraktiv. Für viele PC-Nutzer dürfte zudem auch eine manuelle Installation von Windows 11, der Wechsel auf Linux oder die Weiterverwendung eines ungepatchten Betriebssystems keine Option sein.
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Am Ende dürfte damit in vielen Fällen tatsächlich eine Neuanschaffung folgen, um in Zukunft Windows 11 nutzen zu können. Ein Teil der besagten 480 Millionen Kilogramm Elektroschrott würde aber wohl auch ohne den Wechsel auf Windows 11 anfallen. Schließlich betrifft das Supportende nur Prozessoren bis AMD Ryzen 1000 beziehungsweise Intel Core 6000, die bis 2025 ohnehin ein recht fortgeschrittenes Alter erreicht haben. Dadurch wird ein Wechsel der entsprechenden Geräte auch ohne fehlenden Windows-Support immer wahrscheinlicher.

Wie gesagt: 1x eine Eigententwicklung und außerdem haben wir noch eine Zulieferung die von Ford bereitgestellt wurde. Der sollte eigentlich unter Windows 11 gehen, ging aber die letzten male nicht zuverlässig als es getestet wurde. Den dritten haben wir mittlerweile fallen gelassen weil wir den Fahrzeughersteller nicht mehr bedienen. Also ob der Stand heute gehen würde weiß ich nicht. Genauer kann ich nicht drauf eingehen um ehrlich zu sein.
Windows 11 könnte locker ohne TPM2 laufen und diese Virtualisierung könnte auch locker ein optionales Feature sein. Das würde dieses Problem ja schon lösen. Wenn du von 10 auf 11 Upgrades hast du die ja eh nicht aktiv. Nur bei einer frischen Installation. Das Feature brauchst du aber trotzdem. Da gab es doch sogar am Anfang diese Diskussion weil die eben Performance kostet und du sie bei OEM-Systemen aber nicht "verhindern" kannst. Ich weiß allerdings auch nicht mehr genau was der Zusammenhang des Modules und der Features war. (Also ich weiß was TPM 2 ist und wofür man es benutzt. Aber was alles in Windows TPM benutzt weiß ich halt nicht und wie das in deren Virtualisierung steckt weiß ich auch nicht mehr genau.)
Das wären halt lösbare Probleme. Und so unnötig Hardware obsolet zu machen ist halt einfach nicht gut. Den Elektroschrott könnte man halt schon verringern.
Sehe ich zumindest so.
Für meine Eltern z.B. wollte ich mir mal die "Windows-UI-Mods" für einige der Linux-UIs anschauen. Die wollen ihre PCs eigentlich auch lieber behalten. Aber ich will nicht, das die ohne Security-Updates surfen aber es ist auch keine Option, dass die sich in Linux eingewöhnen weil es ihnen nichts bringt. Aber das sehen wir wenn ich das mal getestet habe. Für Gnome und Plasma gab es da ja Designs. Mal schauen wie die so sind.
Aus Erfahrung einfach nicht richtig. Abgesehen davon, dass die Hardware-Kompatibilität auch ein Faktor ist. Wenn z B. TPM 2 fehlt, keine Chance. Z.B. auf Ryzen 1xxx Prozessoren.
Wenn der Laptop als Win7 Gerät ausgeliefert wurde und der Hersteller meint, dass die darin verwendete Hardware eh nichts anderes zu sehen bekommen soll, dann haste ein Problem, ja.
Beim Zen 1 sind wir bei einem Release in 2017. Nur ein Jahr später kamen bereits die 2000er Zen+ raus, die alle Voraussetzungen für Win 11 mitbringen. Soll jeder selbst beurteilen, aber ich sehe bei dem Argument meine Erfahrung mit der zu Tode reitenden Hardware einfach nur bestätigt.
Aber vielleicht denke ich schlicht nicht deutsch genug.
Win 10 und 11 sind sich zudem so ähnlich, dass alle für 10 tauglichen Treiber und Anwendungen auch unter 11 laufen. Gerade das Treibermodell ist genau das selber. Wenn also eine spezifische Software oder ein Treiber für eine besondere Maschine für 10 taugt, dann steht einem Upgrade nichts im Wege.