Windows in Gefahr: Schadcode per WLAN
Microsoft informiert über eine schwere Sicherheitslücke, die zum Juni-Patchday geschlossen werden konnte. Betroffen waren alle Windows-Versionen.
Am 11. Juni war Patchday für Microsofts Betriebssystem Windows. Dabei machte das Unternehmen auf eine Sicherheitslücke aufmerksam, die durch die Updates für sein OS geschlossen werden konnte. Es handelte sich um ein Problem beim WLAN-Treiber von Windows, durch das es Angreifern ermöglicht wurde, per WLAN Schadcode auf die Systeme der Anwender zu bringen.
Alle gängigen Windows-Versionen waren betroffen
Die Sicherheitslücke, die die Bezeichnung CVE-2024-30078 erhielt, wurde mit einem CVSS-Wert von 8,8 als hoch eingestuft. Für einen erfolgreichen Angriff mussten sich Aggressoren lediglich in Reichweite des jeweiligen WLAN-Netzes befinden und konnte in dieses jederzeit ein speziell gestaltetes Netzwerkpaket senden. Ein Eingreifen der Nutzer war nicht nötig, ebenso wie die Zugriffsrechte für die Angreifer. Möglich machte dies eine fehlerhafte Eingabevalidierung.
Angreifer hatten damit theoretisch die Möglichkeit, Windows-Anwendern bei der Nutzung von öffentlichen WLAN-Netzen unbemerkt Malware zu senden. Fälle, in denen dies geschehen ist, sei Microsoft jedoch nicht bekannt, wie das Unternehmen angab. Allerdings sei diese Methode des Angriffs auch nicht sehr komplex, so die Redmonder.
Die von der Schwachstelle CVE-2024-30078 betroffenen Systeme waren neben Windows 10 und Windows 11 auch alle Windows-Server-Versionen ab 2008. Der Patch für die Sicherheitslücke steht seit dem 11. Juni 2024 bereit. Mit dem Update konnten auch weitere Lücken und Probleme behoben werden.
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Demnach dürfte es völlig egal sein, wo und welchen Chip du verwendest.
Es handelte sich um ein Problem beim WLAN-Treiber von Windows...
Oder betrifft es auch Fremdhersteller wie Intel & Co zwecks Treibersupport?
Demnach dürfte es völlig egal sein, wo und welchen Chip du verwendest.
Ansonsten hätte es doch eine Hardwaremeldung mit Treiberupdate gegeben.