SSD-Ausfälle unter Windows: Microsoft weist Berichte zurück
Nach dem großen SSD-Controllerhersteller Phison hat jetzt Microsoft die Berichte über SSD-Ausfälle durch ein Windows-11-Update untersucht. Auch Microsoft konnte die Probleme - wie zuvor Phison - nicht reproduzieren.
Insbesondere aus Japan gab es vereinzelte Berichte von mutmaßlichen SSD-Ausfällen, die nach Installation des Windows-11-Update KB6063878 und dem zugehörigen Update KB5062660 auftreten sollen. Vor allem bei Dateigrößen von mehr als 50 GB und einem Datenträger-Füllstand von 60 Prozent oder mehr soll es zu Problemen nach Installation der Sicherheits-Updates kommen.
Microsoft kann SSD-Ausfälle nicht bestätigen
Zuvor untersuchte bereits Phison, dessen Speichercontroller in einer Vielzahl von SSDs zum Einsatz kommen, die Berichte zu SSD-Ausfällen. In einer Stellungnahme gab Phison jedoch bekannt: "Wir konnten das gemeldete Problem nicht reproduzieren und bisher haben keine Partner oder Kunden gemeldet, dass das Problem ihre Laufwerke betrifft." Nun folgt auch Windows-Macher Microsoft nach - mit einem ähnlichen Statement.
"Nach gründlicher Untersuchung hat Microsoft keinen Zusammenhang zwischen dem Windows-Sicherheitsupdate vom August 2025 und den gemeldeten Fällen von Datenträgerausfällen feststellen können, die in den sozialen Medien berichtet wurden", heißt es in einer Meldung in Microsofts Admin-Cloud. Microsoft konnte auch in den eigenen Telemetriedaten keinen Hinweis auf erhöhte Risiken von SSD-Ausfällen finden. Zudem haben sich bislang keine Kunden an das Support-Team des Windows-Herstellers gewandt (via Toms Hardware).
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Anwender konnten SSD teils durch Neustarts "wiederbeleben"
Dabei konnten Anwender aus Japan die SSDs durch Neustarts zum Teil wieder zum Leben erwecken, was aber nicht bei allen betroffenen Personen laut eigener Berichte funktioniert haben solle. Es sollen SSDs von Western Digital, Crucial, SK Hynix, XPG und HP - aber auch andere Hersteller - betroffen sein. Man sollte bis zur abschließenden Klärung auf regelmäßige Backups achten - was bekanntlich unabhängig von den aktuellen SSD-Problemberichten gilt.
Glauben Sie, dass sich noch eine Ursache für die SSD-Probleme nach Installation der jüngsten Windows-11-Sicherheitspatches findet? Und warum könnten vor allem Anwender aus Japan betroffen sein? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit! Beachten Sie beim Kommentieren bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns zusätzlich gerne auf Whatsapp und X. Unsere Videoinhalte finden Sie auf Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: Microsoft Admin-Cloud via Toms Hardware

Oder auch gleich alles auf Garantie haben wollen, obwohl das Gerät schon x Jahre alt ist und wir von der Ferne nichts sagen können.
Klar ist es für Anwender ärgerlich, wenn es Probleme gibt, aber unsere Glaskugel ist leider ziemlich oft in der Reinigung
Wenn ich dann Reset drücke, fährt der Rechner normal hoch, als wenn nix wäre. Dummerweise kann ich die letzten Updates nicht deinstallieren. Wenn ich es versuche, schmiert Windows Update mit Fehler 0x800F0905 ab... Hab mir gestern fast den ganzen Tag um die Ohren geschlagen, um dafür ne Lösung zu finden und nichts half. SFC /Scnanow findet keinen Fehler, DISM auch nicht. Windows Update neu zu initialisieren brachte auch nix.
Ich mag nicht schon wieder neu installieren, das System ist noch frisch, gerade ein paar Wochen alt. MS nervt.
Erwarten dann "sofort" eine genaue Erklärung vom Hersteller und auch gleich die Behebung.
Ein gesundes Mittelmaß an Telemetriedaten wäre sinnvoll.
Vermutlich hätten die allerwenigsten was dagegen, wenn irgendwelche rein technischen Telemetriedaten (keine Ahnung die Firmwareversionsnummer der SSDs und so) übertragen würden. Aber wenn man grade dabei ist kann man ja auch noch x und y mit übertragen... und dann wirds immer mehr und damit das Vertrauen der Clients immer kleiner und die schaltens dann ganz ab.
Das alleine ist der Grund abzuwarten und ab und an mal im Neuland zu suchen wie der aktuelle Stand so ist. Hier sind wir ja innerhalb von Tagen von extremes Problem über niemand kanns reproduzieren zu nur in Japan über Phison hat doch was gefunden geeiert.
Da bin ich doch froh wenn nach den 30 Tagen Updates zurückstellen wenigstens halbwegs klar ist was Sache ist - Stand jetzt sind wir alle ja höchstwahrscheinlich nicht betroffen da wir eher kein japanisches Windows nutzen und bisher mal nur eine (Beta-) Firmware-Controller-Kombi das Problem beim deutschen Windows hat.
Erwarten dann "sofort" eine genaue Erklärung vom Hersteller und auch gleich die Behebung.
Was man hier sieht ist, dass das Problem doch herausgefunden werden kann, wenn man die entsprechende Zeit bekommt.
Klar, das Statement von Microsoft "Können wir nicht reproduzieren" ist blöd gewesen.
Ich kenn das Problem aber auch aus eigener Erfahrung in der Entwicklung. Problem tritt bei uns beim Testen nicht auf aber beim Kunden. Selbst wenn man sich dann genau die gleiche VM / DB erstellt, wie man es für den Kunden getan hat, und man kann es dann auch nicht reproduzieren, ist es echt besch....
Aber auf dem System vom Kunden ist der Fehler dauerhaft reproduzierbar.
Da sieht man auch, wie wichtig eigentlich Telemetriedaten vom System oder Anwendungen sind. Aber Telemetriedaten werden von vielen "verteufelt", teilweise zurecht, da es Anbieter echt übertreiben, aber dann muss man mit der anderen Seite auch leben, dass keine Infos an die Hersteller gelangen, wenn man alles deaktiviert.
Ein gesundes Mittelmaß an Telemetriedaten wäre sinnvoll.