Windows 11: Microsoft führt Post-Quanten-Kryptografie ein
Microsoft hat damit begonnen, das neueste Insider Preview Build 27863 im Canary Channel auszurollen und gibt damit ein neues Sicherheitsfeature, die Post-Quanten-Kryptografie ("Post-Quantum Cryptography"), für jedermann zum Testen frei.
Microsoft hat jetzt damit begonnen, das neueste Insider Preview Build 27863 über seinen Canary Channel auszurollen und gibt damit, wie zuvor auf der Build-Konferenz angekündigt, ein ganz neues Sicherheitsfeature, die Post-Quanten-Kryptografie, die sogenannte Post-Quantum Cryptography ("PQC"), für jedermann zum Testen frei.
Mit dem neuesten Insider Preview Build aus dem insbesondere an Softwareentwickler und versierte Anwender adressierten Canary Channel, welches Windows 11 auf die Version 10.0.27863.1000 ("RS Prerelease") anhebt, wird die Unterstützung für diverse verschiedenen Post-Quanten-Signaturen ML-DSA 44, 65 und 87 ausgerollt. Diese werden den Kryptograohie-API-Oberflöchen NCyrpt und BCrypt hinzugefügt.
In Build 27858 und höher empfehlen wir Ihnen, die Verwendung und Validierung von ML-DSA-Zertifikaten mit diesen Änderungen auszuprobieren. - Microsoft -
Anwender, die sich über die Hintergründe und Vorteile der Post-Quanten-Kryptografie informieren wollen, sollten die Websites des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik als erste Anlaufstelle nutzen. Auch Microsoft selbst hält seinerseits einen sehr ausführlichen Bericht zu diesem Thema bereit.
Während sich die digitale Landschaft weiter entwickelt, stellt das Aufkommen von Quantencomputing sowohl erhebliche Chancen als auch Herausforderungen dar.
Diese Weiterentwicklung wird es den Kunden ermöglichen, ihre Exploration und Experimente von Post-Quanten-Kryptografie in ihrer betrieblichen Umgebung zu beginnen.
Durch den frühzeitigen Zugang zu PQC-Funktionen können Unternehmen die Kompatibilität, Leistung und Integration dieser neuartigen Algorithmen neben ihrer bestehenden Sicherheitsinfrastruktur proaktiv bewerten.
- Microsoft -
Mit dem Release des neuesten Builds fließen zudem die obligatorischen Optimierungen und Fehlerkorrekturen in das Betriebssystem mit ein.
Weitere Informationen liefern die offiziellen Release Notes auf dem Windows Blog.
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Quelle: Microsoft

Aber nicht nur die Rechenleistung steigt exponentiell mit der Größe des Systems, sondern auch die Probleme, so viele Qbits miteinander zu verschränken. Ich würde erwarten, dass man auf dem Weg zu entsprechend leistungsfähigeren Systemen noch mehrfach komplett neue Grundkonzepte entwickeln wird müssen. Wenn Quantencomputer bis Mitte des Jahrhunderts praxisrelevante Leistung erreichen, wäre das schon eine ziemlich rasche Entwicklung. Nur so zur Erinnerung aus der Geschichte der Binärlrechner: Deren erste vollelektronische Implementation überhaupt, hatte bereits 5 kHz und 2.500 Schaltelemente. Um das 40.000-fache, also 200 MHz oder 400 Millionen Transistoren zu erreichen, dauerte es 50 respektive 60 Jahre und in letzterem Fall kam eine erhebliche Menge an Schaltkreisen hinzu, die nur der Selbstverwaltung dienen und das ganze verteilte sich über mehrere getrennte Recheneinheiten – die Spanne bis zu 40.000× größeren Kernen könnte die Zeitspanne also noch länger gewesen sein. Der Aufbau dieser entsprechend leistungsfähigeren Systeme hatte mit ihrem Urahn gar nichts mehr gemeinsam und je nach Betrachtung kann man sogar noch mindestens eine Entwicklungsebene dazwischen zu tun, für die das beidseitig gilt; es wurde also zweimal das komplette Funktionsprinzip neuentwickelt.
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Es geht bereits heute um Vorbereitung. Bislang gibt es zwar keine Quantencomputer von praxisrelevanter Größe. Alles, was bislang gezeigt wurde, war ausschließlich bei der Berechnung von Quanteneffekten im Vorteil gegenüber herkömmlichen Rechnern, oft nicht einmal das. Aber es gibt heute durchaus schon Daten, deren Aussage auch noch in 10, 20, 30 Jahren von Bedeutung ist. Will man diese im Falle eines morgen erfolgenden Datendiebstahls gegen eine Entschlüsselung in 2050 absichern, müssen die verwendeten Algorithmen schon heute sicher vor Quantencomputern sein, obwohl wir bislang nicht einmal den Aufbau letzterer kennen.
Es geht bereits heute um Vorbereitung. Bislang gibt es zwar keine Quantencomputer von praxisrelevanter Größe. Alles, was bislang gezeigt wurde, war ausschließlich bei der Berechnung von Quanteneffekten im Vorteil gegenüber herkömmlichen Rechnern, oft nicht einmal das. Aber es gibt heute durchaus schon Daten, deren Aussage auch noch in 10, 20, 30 Jahren von Bedeutung ist. Will man diese im Falle eines morgen erfolgenden Datendiebstahls gegen eine Entschlüsselung in 2050 absichern, müssen die verwendeten Algorithmen schon heute sicher vor Quantencomputern sein, obwohl wir bislang nicht einmal den Aufbau letzterer kennen.
Mindestens seit Snowden wissen wir, welch exorbitante Datenmengen gespeichert wurden und auf "Halde" liegen und nur auf die Entschlüsselung warten. Daher ergibt das durchaus Sinn sich jetzt einem zukünftigem Problem mit aller Konsequenz zu stellen.
Aber die kriegen die gleichen Updates wie wir
Die Standardeinstellung beim Aktivieren des Bitlockers ist, nur geschriebene Daten zu verschlüsseln.
Vollständige verschlüsselung ist zwar immer noch aktivierbar, dauert aber und belastet die SSD. Nur notwendig wenn man das Nachliefert und schon Daten drauf hatte.
Geht ganz flott mit TPM und NVME.