Der optimale Windows-98-PC: Bericht eines PCGHX-Mitglieds
Windows 98 genießt unter Retro-Fans eine hohe Popularität, da es für frühe 3D-Spiele und Hardware wie die Voodoo-Erweiterungskarten sehr gut geeignet ist, während neuere Windows-Versionen nur eine eingeschränkte Kompatibilität bieten. shootme55 hat seit 2015 am optimalen Windows-98-System gebastelt und stellt das Ergebnis im PCGHX-Forum vor.
Seine Schwäche für Retro-Hardware hat shootme55 bereits mit seiner 3dfx-Casemod mit einer Voodoo 5 5500 unter Beweis gestellt, bei der Windows XP zum Einsatz kommt. Dieses Mal setzte sich das Community-Mitglied allerdings das Ziel, einen möglichst schnellen und mit Windows 98 kompatiblen PC zusammenzustellen, der für DOS-Spiele und Titel mit Glide-API geeignet ist.
Bei der Plattformwahl stellte sich ein Board mit VIA-Chipsatz als Optimum heraus, da der Hersteller noch viele Jahre nach dem Erscheinen des Microsoft-Betriebssystems geeignete Treiber veröffentlichte. shootme55 probierte mehrere Sockel-939-Boards aus, nachdem die Versuche mit Sockel-775-Hardware nicht von Erfolg gekrönt waren und landete beim Asus A8V Deluxe. Dessen RAID-Controller von Via ist zwar fehlerbehaftet, doch die zwei WD Velociraptor mit 10.000 U/min betreibt shootme55 am verbauten Promise-Controller. Eine SSD ließe sich zwar installieren, doch mangels Trim-Unterstützung entschied sich das Community-Mitglied dagegen.
Im Baubericht beschreibt der Bastler im Detail, weshalb er welche Hardware verwendet und welche Aspekte für die Nutzung mit dem betagten Microsoft-Betriebssystem zu beachten sind. Der optimale Windows-98-PC von shootme55 besteht aus einem auf 3,0 GHz übertakteten Opteron 185, der zusammen mit 2 x 512 MiByte DDR-400-RAM und einer Geforce 6800 Ultra auf dem Asus A8V Deluxe betrieben wird. Dazu kommen zwei Voodoo 2 mit 12 MiByte, die im SLI-Modus laufen. Neben den zwei 150 GB fassenden WD-Festplatten sind ein Floppy- und zwei DVD-Laufwerke verbaut. Opteron und Geforce sind an einer Wasserkühlung angeschlossen, zu der ein extern befestigter Passivradiator zählt. Den Erfahrungsbericht finden Sie im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum: [Bericht] Windows 98: The final Frontier


Ich habe da aber eine Frage bezüglich CPU.
Im Artikel steht
Ich selbst habe hier einige 939er rumfliegen (3200+ Winchester, 3700+ Venice, 4000+ San Diego und Opteron 180) und wollte schon lange einen Retro-PC zusammen basteln.
Mich interessiert ob die alten Programme bzw. Spiele überhaupt von dem zweiten Kern profitieren?
Habe irgendwie was in erinnerung aus der Zeit damals als es aufkam mit Boards wo man 2 CPU's drauf klatschen konnte, dass das gar nix bringt bei den alten Spielen.
Nebenbei, kleine Korrektur.
Es waren u.a die Manchester CPU's mit deaktiviertem zweiten Kern, nicht die San Dieago CPU's
Quelle :Liste der AMD-Athlon-64-Prozessoren – Wikipedia
Ich hab die Disketten auf willhaben gebraucht gekauft. Waren 6 Euro für 70 Disketten inklusive Box, 2 Diskettenlaufwerken und 4 Kabeln. Bisher hab ich 10 davon gebraucht und 2 konnte ich entsorgen, also 20%. Selbst wenn der Ausschuss noch ein wenig steigt ist das noch in Ordnung. Ich hab auch welche zu verschenken gesehen. Oft kostet hier eben der Versand mehr als die Ware.
Ich hatte da nur was im Hinterkopf von nem Uralten Artikel damals als es aufkam mit dual CPU Bords und das es nix brachte - Also haben meine Erinnerungen mich nicht getäuscht.
Dann wäre es sinnvoller ein Retro dualboot System auf zubauen wenn man ein Doppelkerner noch rumliegen hat, sprich Win98 + Xp.
Habe irgendwie was in erinnerung aus der Zeit damals als es aufkam mit Boards wo man 2 CPU's drauf klatschen konnte, dass das gar nix bringt bei den alten Spielen.
Unter XP brachte es nur bedingt was, wenn im Hintergrund einige Sachen liefen. So hatte das Game seinen eigenen Kern und die Hintergrundanwedungen spuckten nicht so schwer in die Suppe wie bei Single-Core.
Von meinem letzten 20er-Pack sind bei einem Test vor ein paar Tagen auch schonwieder mindestens 4 kaputt gewesen (ließen sich nicht vollständig beschreiben oder lesen).