Windows 10 Oktober-Update: Neue Fehler verzögern Auslieferung von Update 1809
Das große Oktoberupdate von Windows 10 kann selbst Anfang Dezember auf einigen PC-Systemen nicht installiert werden. Nachdem eine Reihe von Fehlern bei bestimmten Hard- und Softwarekonfigurationen aufgetreten sind, hat sich Microsoft dazu entschieden, das Update nur an PCs auszuliefern, bei welchem es fehlerfrei läuft. Allerdings tauchen immer wieder neue Fehler auf, welche die Auslieferung an betroffene Systeme verzögern.
Die Auslieferung des Windows-10 -Updates 1809 bereitet Microsoft immer noch Probleme. Die ursprüngliche Auslieferung wurde gestoppt, nachdem es auf einigen betroffenen Rechnern zu Fehlern wie ungewollter Löschung von Dateien kam. Deswegen zogen die Redmonder die Notbremse und stoppten zeitweise die Softwareaktualisierung komplett, ehe im November der Patch erneut verbreitet wurde - diesmal nur an Systeme, auf welchen keine Fehler auftreten sollen.
Windows-10-Update für bestimmte Systemen weiterhin gesperrt
Die Windows-10-Nutzer, deren PCs nach aktuellen Stand durch die Installation des 1809-Updates unter Fehlern leiden würden, müssen sich wohl noch eine Weile gedulden. Wie heise online berichtet, wird die Liste von Fehlern momentan eher länger anstatt zu schrumpfen; Microsoft stellt Statusinformationen bezüglich der Bugfixes und bekannten Fehler auf der Seite Windows 10 Update History zusammen. Erst wenn alle möglicherweise auftretenden Probleme für eine PC-Konfiguration behoben sind, wird die Systemaktualisierung wieder für diese freigegeben.
Eine Fehlerquelle, die bei Windows 1809 aktiv wird, stellen die Grafiktreiber von Intel und AMD dar. Einige OEMs verteilten im Vorfeld des Betriebssystem-Patches einen fehlerhaften Intel-Grafiktreiber, der durch das Unternehmen schon im September, also vor dem Windows-Update, veröffentlicht wurde. Auf PC-Systemen mit den alten AMD-Grafikkarten der Baureihen Radeon HD2000 und HD4000 kommt es unter anderem bei Verwendung des Webbrowsers Microsoft Edge zu Probleme, häufig wird dort die Fehlermeldung "INVALID_POINTER_READ_c0000005_atidxx64.dll" ausgegeben. Offiziell werden die betroffenen Grafikkarten nicht mehr von AMD unterstützt, von daher ist es unklar, ob es jemals eine Lösung geben wird.
Fehler, die im Zusammenhang mit Apples iCloud auftraten, konnten durch Microsoft behoben werden, es gibt aber weiterhin Probleme mit dem F5-VPN-Client - hier kann es zu einem Verbindungsverlust bei Split-Tunnel-Konfigurationen kommen - sowie Netzwerklaufwerken, welche manchmal beim Start von Windows 10 nach dem 1809-Update die Verbindung verlieren. Um die Verbindung wieder herzustellen, soll es ausreichen, einfach nach dem Start auf das entsprechende Laufwerkssymbol zu klicken; der kommende Patch des Betriebssystems soll den Fehler aber beheben. Für den F5-VPN-Client hat der Hersteller die Beschreibung eines Workarounds veröffentlicht, Microsoft verteilt trotzdem das Update auf die Version 1809 erst, wenn alles von sich aus läuft.
Mehr zum Thema: Windows 10: Dashboad mit Update-Informationen soll 2019 kommen
Für Spieler eher irrelevant sind die Fehler, die im Zusammenhang mit der Software von Morphisec auftreten. Morphisec bietet Sicherheitssoftware an, die primär von Unternehmen genutzt wird, aber auch in Form eines SDKs als Grundlage für andere Software wie etwa Cisco AMP for Endpoints dient. Auf Systemen mit Windows 10 1809 und Software von Morphisec können Word-Dokumente nicht mehr gespeichert werden, weswegen Microsoft mit der Update-Auslieferung für diese Systeme wartet, bis der Fehler behoben wurde.
Quelle: heise.de

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Bei mir läuft zwar alles aber seit dem Update flackert mein Monitor manchmal. Beim surfen gibt es auch manchmal Aussetzer beim WMP :/
Also ich habe das Update für 1809 am 14.11 bereits angeboten bekommen und installiert, seit dem läuft es einwandfrei. Hatte zumindest beim Spielen oder meinen sonstigen Tätigkeiten, keinerlei Probleme.
Unter Windows ist das schwieriger. Auf meiner letzten Windows-Installation habe ich dafür FreeFileSync benutzt, das kann einzelne Orndersynchronisierungen als ausführbare Datei speichern. Die kann man dann in einem einfachen batch Skript zusammenfassen und in eine Aufgabenplanung hängen, oder als Tastaturmakro aufrufen, oder was auch immer.
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