Windows 11: Neuer Bug frisst CPU-Leistung
Die Windows-11-Versionen im Insider-Programm sorgt mal wieder für Probleme. User berichten davon, dass der eigentlich sehr praktische Microsoft Cross Device Service CPU-Leistung kostet.
Microsoft bekommt dieses Jahr besonders viel negative Berichterstattung zu Windows 11, ob nun bei Bugs, Leistungsverlusten oder umstrittenen Features wie Recall. Auch im Juni gibt es Gesprächsbedarf. Unter anderem fasst die Webseite Neowin die neuerlichen Probleme mit dem aktuellen Windows Insider Build zusammen.
Übermäßige CPU-Last entdeckt
Demnach berichtete Anfang Juni der erste Teilnehmer des Windows Insider Programms, dass er seit einigen Tagen ungewöhnlich aufdrehende CPU-Lüfter und hohe Leerlauftemperaturen bemerkt. Im Task-Manager konnte er den Schuldigen ausmachen: Der Cross Device Service belastete seine CPU kontinuierlich mit 7-10 Prozent. Beende man das Programm, reduziere sich die Prozessorlast umgehend. Hintergrundprogramme sorgen immer wieder für höhere Lasten, ein Blick auf den Task-Manager hilft oft, Windows-Prozesse oder -Dienste zu identifizieren, die auffällig sind.
Es gibt noch einen weiteren Bericht eines betroffenen Windows-Users, dieses Mal in einem anderen Forum. Es gibt also mehrere Hinweise auf einen Bug und auch entsprechende Upvotes anderer User. Die Hilfe von Microsoft ist bisher überschaubar. So gibt es bisher nur eine Anleitung, wie man den Cross Device Service deaktiviert. Mit Win + R kommt man zum Ausführen-Dialog und ruft dann services.msc auf. Hier sucht man nach dem "Cross Device Service" und führt einen Rechtsklick unter Eigenschaften aus, um dem Starttyp den Status "deaktiviert" zu geben. Nach einer Bestätigung wird der Service beim nächsten Start nicht mehr automatisch geladen.
Laut Neowin hat Microsoft den Bug bereits nachstellen können und auch eine Lösung gefunden. Bis jetzt gibt es aber noch kein Datum für den Fix. Mit dem Cross Device Service soll es Windows-PCs ermöglicht werden, sich besser mit Smartphones auf Basis von Android oder iOS zu verbinden. Die jüngsten Beta-Insider-Builds testen laut Neowin Funktionen im Zusammenhang mit einer optimierten Phone Link-Unterstützung, es wird vermutet, dass die hohe CPU-Last durch einen Fehler in dieser Anwendung kommt.
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Oft kamen auch Fehler für den Normalverbraucher zu Problemen, wenn Updates veröffentlich wurde.
Ich verrate dir mal was. Jede einzelne Software (dazu zählen aus Betriebssysteme), die je geschrieben wurde, haben Fehler. Je komplexer solch eine Software wird, desto mehr Fehler finden sich. Die Kunst ist es nun die offensichtlichsten Fehler zu entdecken und zu beheben, damit die Software so reibungslos wie möglich funktioniert.
Software ist nie fertig entwickelt, der oder die Entwickler finden immer etwas, das verbessert werden könnte. Doch irgendwann muss man es eben veröffentlichen. Währenddessen wird im Hintergrund weiterentwickelt und Fehler behoben.
Solche Artikel ziehen immer irgendwelche Windows Hasser aus ihren Löchern. Die meinen dann ihre völlig falschen oder übertriebenen Ergüsse kundtun zu müssen.
Oft kamen auch Fehler für den Normalverbraucher zu Problemen, wenn Updates veröffentlich wurde.