Windows 11: Betriebssystem erhält eine neue Farbverwaltung

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Windows 11
Quelle: Microsoft

Microsoft führt seine Aufräumarbeiten an Windows 11 fort und versucht Ordnung in die fragmentierte Systemeinstellungen zu bringen und das inkonsistente Design zu vereinheitlichen. Das Betriebssystem erhält künftig eine neue Farbverwaltung.

Microsoft führt seine Aufräumarbeiten an Windows 11, die sich bereits seit dem Update von Windows 10 hinziehen, weiter fort und versucht jetzt etwas mehr Ordnung in die stark fragmentierte Einstellungen und die Systemsteuerung zu bringen sowie das äußerst inkonsistente Design zu vereinheitlichen. Das Betriebssystem soll deshalb zukünftig eine neue Farbverwaltung erhalten, die nicht mehr die "angestaubte" Designsprache von Windows 7 verwenden soll.

Farbverwaltung Quelle: Microsoft Wie Microsoft über den Kurznachrichtendienst X - vormals Twitter - bekannt gegeben hat, werden die neuen Windows Insider Previews ("Build 26052") in den Kanälen "Dev" und "Canary" als erste mit der neuen Farbverwaltung ausgerollt, die später über Einstellungen System Bildschirm auch in den stabilen Versionen des Betriebssystem zu finden sein wird. Aktuell ist die veraltete Farbverwaltung, die noch immer das bereits seit Windows 7 mitgeschleppte Design nutzt, noch unter Systemsteuerung Farbverwaltung zu finden. Dort wird sie aber entfernt, da Microsoft versucht, alle Einstellungen auch unter Einstellungen zu bündeln.

Windows soll endlich konsistent aussehen

Da Windows 11 nach wie vor Designelemente, Dialoge und Icons mit sich herumschleppt, welche - insbesondere bei den Icons - bis in die längst vergangenen Zeiten von Windows 3.x, Windows 9x und Windows XP zurückreichen, versucht das Unternehmen aus Redmond auch in dieser Hinsicht endlich aufzuräumen und dem Betriebssystem ein konsistentes Erscheinungsbild zu verpassen. Auch die neue Farbverwaltung nutzt deshalb bereits die neue Designsprache.

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Quelle: Microsoft via X

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Habe ich da was falsch verstanden?
        Es geht dabei doch erstmal nur um die Optik, die an den Look von Win 11 angepasst werden soll, oder?
        Also ein paar Fensterlein die dann aussehen wie der Rest.
        Warum man dafür 20 Jahre braucht (XP, 2000) ist mir aber ein Rätsel...
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Habe ich da was falsch verstanden?
        Es geht dabei doch erstmal nur um die Optik, die an den Look von Win 11 angepasst werden soll, oder?
        Also ein paar Fensterlein die dann aussehen wie der Rest.
        Warum man dafür 20 Jahre braucht (XP, 2000) ist mir aber ein Rätsel...
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Zitat von wtfNow
        Meine Güte, was hier für Ansprüche sind...
        Baut doch euer eigenes Betriebssystem.
        Die Ansprüche sind eigentlich ganz einfach: professionelle Arbeit und deutlich bessere Qualität abliefern.

        Man nehme Windows 7.
        Treiber und Features auf den aktuellen Stand bringen.
        Alles, was sich als unvorteilhaft herausgestellt hat, weglassen.

        Noch mal genau überlegen, was man an der Windows 7 GUI überhaupt verbessern müsste.

        Für die Zukunft: bitte "defensive Programmierung".
        Das bedeutet: Neuerungen konfigurierbar machen, dem Anwender mehr Entscheidungsfreiheit lassen.
      • Von Bebo24 Freizeitschrauber(in)
        Ich bin immer noch auf Windows 10, da mir Windows 11 bisher wenig Fortschritt verspricht und ich auch zu häufig über Ärger mit Windows 11 gelesen habe, sei es wegen Bugs oder wegen Änderungen, die man als Windows 10 gewohnter Benutzer nicht möchte.

        Aber was mich an diesem Artikel von daher fasziniert:
        Dass Microsoft auch bei Windows 11 noch dieses beknackte Nebeneinander der Systemeinstellungen wie bei Windows 10 hat, wo statt wie bei Windows 7, wo man alle wichtigen Einstellungen über die Systemsteuerung vorgenonnem hat, diese auf zwei Orte, also die "Einstellungen" im Startmenü und die Systemsteuerung verteilt hat. Und diese Aufteilung ist zumindest in Win 10 unlogisch und lästig. Da gibt es z.B. unter "Einstellungen" Mauseinstellungen, bei denen man aber nicht die Zeigergeschwindigkeit ändern kann. Diese Einstelloption findet man dann in der Systemsteuerung unter "Maus". Was für ein Blödsinn.

        Ach ja, und wie jemand zuvor geschrieben hat, gibt es ja anscheinend selbst bei Win 11 noch das Snap-In-Tool für die Datenträgerverwaltung. Das ist zwar ganz brauchbar, aber der Weg dahin ist schon echt umständlich und nicht gerade intuitiv. Aber das war wahrscheinlich schon seit mind. Windows XP so. Ich verstehe nur nicht, warum da nicht mal Microsoft nachgebessert hat. Das schreit doch danach, die Datenträgerverwaltung Mal neu zu gestalten und in einen Eintrag der "Einstellungen" vom Startmenü zu packen.

        Und dann natürlich ebenfalls die von jemand anderen auch schon geäußerte Kritik, warum Microsoft solche Änderungen nicht vornimmt, BEVOR ein neues Windows herauskommt, sondern so etwas unter einer bestehenden Windows Version als Update nachliefert. So wirkt das doch nicht wirklich professionell. Man sollte doch meinen das Microsoft als Weltmarktführer für PC Betriebssysteme den Anspruch hat, mit einem neuen Windows ein fertiges Produkt abzuliefern, das den Kunden einen von diesen gewünschten Mehrwert gegenüber der Vorgängerversion bietet. Und dann zunächst nur Sicherheitsupdates und evlt. ein paar kleine Funktionsverbesserungen, die sich die Kunden gewünscht haben, als Nachlieferungen notwendig sind.

        Aber weit gefehlt, Kundenwünsche interessieren generell wohl eher nicht, und die Kunden werden genervt, doch bitte auf die neuere Version zu wechseln. Oder eben durch das Supportende der Sicherheitsupdates der alten Windows-Version zum Wechsel zur neuen Windows-Version gezwungen zu werden. So etwas ist im Grunde doch nur peinlich, wenn das Nachfolgeprodukt so wenig überzeugend ist, dass man einen erheblichen Teil der Kunden zum Wechsel zwingen muss!

        Aber nach all der Kritik von Windows und Microsoft will ich doch noch etwas Positives darüber schreiben:
        Ich finde es ist eine beachtliche Leistung von Microsoft, wie stabil Windows seit Win 7 mit den Millionen von unterschiedlichen Hardwarekonfigurationen und angeschlossenen Geräten funktioniert. Und auch wie sicher und einfach es im Grunde zu verwenden ist. Wenn ich daran denke, wie viele absolute Computer-Laien (ich habe da in meiner Familie und Firma genug Beispiele erlebt) täglich mit Windows und Office arbeiten, ohne dass es zu größeren Schäden kommt, dann ist doch auch einmal wirklich positv bemerkenswert!
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Ben das Ding
        Also... das hab ich noch nie gesehen/gebraucht. WTH?
        Dann gehörst du nicht zur Zielgruppe für die Farbverwaltung bzw. hast dir noch nie Gedanken darüber gemacht ob deine Monitore anständig kalibriert sind. Die Farbverwaltung ist nicht dafür gedacht um mit ein bisschen Geklicke was am Bild zu ändern sondern um mit einem Colorimeter die vorhandenen Monitore zu kalibrieren, Profile anzulegen und diese dann den jeweiligen Monitoren zuzuordnen.

        Ein Neuanstrich der Farbverwaltung ist lange überfällig, die alte Verwaltung ist furchtbar unübersichtlich und unnötig kompliziert. Nutze deshalb schon lange die Profilverwaltung von DisplayCAL.
      • Von Hyourinmaru Komplett-PC-Käufer(in)
        Verbesserungen hinsichtlich der UI hin zu einem konsistenterem Design finde ich grundsätzlich begrüßenswert.
        Ich frage mich nur, warum MS das nicht während einer langen Beta/Dev-Phase macht und eine RTM-Version erst dann bringt, wenn alles unter Dach und Fach gebracht wurde.
        Hätte MS dies befolgt und erst dann eine RTM-Version von Windows 11 herausgebracht, so wäre Win11 heute ein runderneuertes und bis in alle Ecken und Kanten aufpoliertes OS.
        Andere Hersteller von OS bekommen es hin die sichtbare Progression in der Beta zu belassen und eine neue OS-Hauptversion erst dann zu releasen, wenn die Änderungen an der UI zu 100% abgeschlossen sind.
        Immerhin dürfte MS doch genug Manpower haben, die an Windows arbeiten.
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