Windows 10: Microsoft reduziert das Sammeln von Nutzerdaten drastisch
Nach Androhung von Bußgeldern durch die französische Datenschutzbehörde hat Microsoft einige Veränderungen daran vorgenommen, welche Daten Windows 10 von den Nutzern sammelt. Die Behörde lobt nun, dass das Betriebssystem nur noch absolut notwendige Informationen zwingend übertrage und das Sammeln werbebezogener Daten deutlich kennzeichne.
Seit dem Release von Windows 10 hat Microsoft am Betriebssystem schon zahlreiche Verbesserungen vorgenommen, zu den neuesten zählt unter anderem die GPU-Auslastung im Task-Manager oder ein überarbeitetes Startmenü, das derzeit noch getestet wird. Der jedoch größte Kritikpunkt an Windows 10 war aber wohl die besonders aktive Mechanik zum Sammeln von Telemetrie-Daten, die für viele ein allzu ausführliches Bild des Nutzers wiedergeben.
Da dies zu allem Überfluss im Betriebssystem nicht besonders gut erklärt war und sich auch nur teilweise abschalten ließ, hat die französische Datenschutz-Behörde CNIL Microsoft unter Androhung von Bußgeldern dazu angehalten, genannte Missstände zu beseitigen. Wie die Behörde nun feststellt, hat der Software-Konzern tatsächlich Änderungen herbeigeführt: Die Sammlung von Telemetrie-Daten wurde etwa um die Hälfte reduziert. Damit läge sie auf dem Niveau, das tatsächlich maximal erforderlich ist, um technische Probleme zu erkennen und zu beseitigen.
Im Übrigen sei es nun auch besser gekennzeichnet, wofür die Werbe-ID gedacht ist: Aufzeichnung von Browsing-Verhalten zum Anzeigen individualisierter Werbung. Die Aktivierung dieser "Funktion" wird nun während des Installationsvorgangs abgefragt und lässt sich dort bereits deaktivieren. Auch darüber hinaus hätten die Redmonder die Sicherheit gefördert, zum Beispiel durch das Verweigern von besonders häufigen Zahlenkombinationen als PIN-Code.
CNIL hatte Microsoft bereits im Juni 2016 zu den Änderungen aufgefordert, und schließlich sechs Monate Zeit dafür erhalten. Mit den Verbesserungen scheint die Behörde nun vorerst zufrieden zu sein.
Quelle: CNIL


weil windows wird dir da in Zukunft nichts bieten können. Wenn man nicht spielt ist ein Windows unnötig, man bekommt ein gutes Quelloffenessystem. Bei der distributionsdichte ist für jeden etwas dabei
Ganz alleine der Nutzer sollte entscheiden können ob überhaupt, und wenn ja welche Daten gesammelt werden !
Bin wohl hier nicht der einzige der die ganze Kontrolle ( Updates Telemetrie usw... ) über sein Betrieb System haben möchte und dafür dann auch im Gegenzug gerne dafür bezahlen würde !
Für alle die Schreien mein finalcut pro gibts nur auf Macs ja dann muss man sich eben einen leisten oder man bastelt sich einen Hakentosh
Für alle die Maya brauchen nutzt eben Windows, nur wenn man alltägliche Sachen wie mails, textverabeitung selbst programmieren usw nutzt ,dass alles geht auch unter linux !
Gruß Yojinbo
Ganz alleine der Nutzer sollte entscheiden können ob überhaupt, und wenn ja welche Daten gesammelt werden !
Bin wohl hier nicht der einzige der die ganze Kontrolle ( Updates Telemetrie usw... ) über sein Betrieb System haben möchte und dafür dann auch im Gegenzug gerne dafür bezahlen würde !
Mit Internet allerdings ist Niemand mehr sicher, auch nicht per Linux, oder verschlüsselt.
Im Gegenteil, mit Verschlüsselung macht man sich eher verdächtig, und wird mit Sicherheit überwacht.
Die Entwicklung mit der totalen Überwachung ist einfach nur noch krank, aber nicht mehr aufzuhalten.
Der Datenschutz Beauftragte im Bundestag ist einfach nur noch eine Farce für die aktuelle Regierung.
Schade eigentlich, ich komme noch aus einer Zeit als es eine Privatspähre gab.
Unsere Kinder dagegen werden sich so etwas noch nicht einmal mehr vorstellen können.....
Das ist einfach so. Wenn man eine Seite per https aufruft, erfolgt ein sogenannter "get-request" und dieser ist verschlüsselt. Diesen einzusehen, ist aber Bedingung, um eine Adresse beim Aufruf zu sperren.
Das geht nur, wenn man die https-Verbindung knackt, anhand einer Black-/Whitelist checkt, ob die Seite aufgerufen werden darf und dann weiterleitet/sperrt. Dadurch ist aber die gesamte Verschlüsselung kompromittiert (so gehen übrigens auch alle Virenscanner vor, denen man erlaubt, auch verschlüsselte Verbindungen zu scannen). Das führt das gesamte Verschlüsselungskonzept ad absurdum.
Was geht (und das ist ein guter Tipp von razzor1984) ist der Block per DNS-Server. Denn wenn der DNS-Server den Link nicht in eine IP-Nummer übersetzen kann, weil sie gesperrt/absichtlich nicht eingetragen worden ist, ist auch Feierabend.
Das ist ja auch die Idee hinter der Manipulation der "hosts"-Datei. Nur ist es leider so, dass Microsoft diese für einige eigene Adressen schlicht ignoriert. Das ist so "hardcoded" im Betriebssystem und nicht durch Bordmittel einfach mal eben auszuhebeln.