Microsoft erhöht Druck bei Windows 10: Nutzer lokaler Konten sollen auf MS-Accounts wechseln
Mit einem neuen Update im Preview-Channel von Windows 10 fordert Microsoft die Nutzer auf, das Betriebssystem mit einem Account zu verknüpfen. Der Hinweis lässt sich zwar wegklicken, das hilft aber nur kurzfristig.
Microsoft verdient längst nicht mehr nur durch den Verkauf von Betriebssystem-Lizenzen Geld. Stattdessen stehen seit Jahren Abonnements wie Microsoft 365 im Fokus, die über einen Microsoft-Account gebucht werden können. Passend dazu hat das Unternehmen ein finanzielles Interesse daran, dass möglichst viele Nutzer einen solchen Account haben und verwenden. Unter Windows 11 ist eine Installation ohne Account deshalb bereits nur mit Tricks möglich. Etwa, indem man eine bestimmte E-Mail-Adresse angibt oder die Installation ohne Internet-Verbindung durchführt.
Ein neuer Hinweis
Unter Windows 10 war eine Installation ohne Account hingegen vergleichsweise einfach, doch auch hier zieht Microsoft derzeit die Daumenschrauben an. Schon letzten August zeigte das Betriebssystem in der Profilübersicht einen Hinweis an, in dem um die Verknüpfung eines Microsoft-Accounts gebeten wurde. Mit dem neuen Build 19045.4353, der letzte Woche im Release Preview Channel veröffentlicht wurde, kommt nun noch eine weitere Aufforderung hinzu.
Demnach will Microsoft weiter Druck aufbauen und direkt in der Einstellungs-App einen entsprechenden Hinweis platzieren. Dieser soll auf die Vorteile eines verknüpften Microsoft-Accounts hinweisen. Dazu zählen beispielsweise automatische Backups, aber eben auch eine niedrigere Hürde vor dem Abschließen eines kostenpflichtigen Abonnements.
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Immerhin: Der angezeigte Hinweis lässt sich schließen, er erscheint später aber einfach erneut. Permanent deaktivieren kann man ihn laut Microsoft nur, indem man sein Konto verknüpft oder die Benachrichtigung unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Allgemein deaktiviert. Ewige Ruhe wird man aber auch damit wohl nicht haben. Denn vermutlich wird das Unternehmen bald schon das nächste Update veröffentlichen und damit den Druck auf Windows-10-Nutzer ohne Account weiter erhöhen.

Gegen "always-on" wäre ich auch allergisch, aber wie es bisher ist, ist okay. Man aktiviert einmal mit dem MS Konto und nutzt danach ein lokales.
mein Steamaccount is 14 Jahre alt und hat nur 1 Spiel (bzw sollte 1 Spiel haben) nämlich Deus Ex HR
seit dem Debakel damals und den Stress mit dem Support... NIE WIEDER. GoG ist mein Shop seitdem.
Und ja ich "boykottiere" alle obligatorischen Launcher. Meine Spiele sollen komplett Standalone
funktionieren, ohne Internet und ohne einen Drittanbieterlauncher zuerst zu starten. Leider kommt man
ja um die Entwickler "Launcher" auch nicht mehr rum. Panzer Corps 2 z. B. Oder jetzt auch CP77 und W3.
Adobe? Ich glaub ich benutz immenroch den Reader 10 order 11, Photoshop hab ich irgendwo noch die 8 er
Version, für das bischen Bildbearbeitung was ich mache verwende ich GIMP (äusserst selten)
Office benutz ich immernoch 2007 und das wird auch so bleiben. Und mit all den "Späßen" die MS so
in letzter Zeit mit Windows pusht wird für mich Linux immer attracktiver, zumal ja jetzt zum großen Teil
auch Win Spiele ohne Probleme laufen (soweit ich das verfolge). Da wird die Luft schon n bischen eng für Microsoft.
Zumal Zwangsupdates und verstecken der Controlpanels sowie die Verweigerung des Zugriffes auf Systemdienste
einen schon recht arg auf den Kecks gehen.
Unternehmen wollen Geld verdienen? Nein gibs ja gar nicht.
Irgendwelche Firmen und Betreiber von irgendetwas möchten nach Möglichkeit ein Benutzer Account anlegen? Um himmels willen ...
Und letztlich gibt es trotzdem immer wieder Möglichkeiten doch keinen zu brauchen? Wie löblich, bieten einen ja nicht alle Unternehmen so eine Möglichkeit.
Natürlich auch nicht vergessen die üblichen Linux Parolen zu schwingen.
Wird mit Sicherheit auch nicht passieren das wenn Linux so eine Marktdurchdringung hätte, das man damit Geld verdienen wollen würde.
Gegen "always-on" wäre ich auch allergisch, aber wie es bisher ist, ist okay. Man aktiviert einmal mit dem MS Konto und nutzt danach ein lokales.
Der Punkt ist einfach der always Online push und das dier die Kontrolle entzogen wird.
Das kann einfach nicht gut sein