Windows 10 Oktober-Update: Darum dreht Microsoft weitere Testrunden

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Windows 10 Oktober-Update: Microsoft dreht weitere Testrunden
Quelle: PC Games Hardware

Beim zurückgezogenen Oktober-Update für Windows 10 (Redstone 5 aka Windows 10 1809) will Microsoft offenbar alles richtig machen. Im Slow Ring und Release Preview Ring gibt es aktuell ein Update mit weiteren Problembehebungen - offenbar will man nicht nur das Problem gelöschter Dateien lösen.

Windows 10 Redstone 5 aka Oktober-Update aka Version 1809 dreht weiter fleißig seine Runden bei den Mitgliedern des Insider-Programms. Nachdem man bisher davon ausging, dass Microsoft vorwiegend das Problem gelöschter Dateien im Dokumentenverzeichnis lösen will, um dann das Update auch wirklich auszurollen, lässt man sich nun offenbar deutlich mehr Zeit damit. Wie Microsoft bekannt gab, gibt es nun ein neues Update im Slow Ring und Release Preview Ring. Das Update KB4464455 ändert die Build auf Version 17763.104 und soll laut Dr. Windows auch als manueller Download in Tauschbörsen angeboten werden. Davon sollte man besser die Finger lassen.

Windows 10: Update für das Update

Das kumulative Update beinhaltet laut Microsoft mehrere Problemlösungen. So soll der Task Manager unter "Prozesse" nun keine inkorrekten Informationen mehr anzeigen. Wichtig ist auch, dass nun verschiedene Kompatibilitätsprobleme mit Antivirus- und Virtualisierungs-Software von Dritten behoben wurden. Außerdem seien "mehrere Probleme" mit der Treiberkompatibilität aus der Welt geschafft worden. Hiermit könnten auch die Audioprobleme nach dem Windows 10-Update gemeint sein. Insgesamt ist es positiv, dass Microsoft beim Oktober-Update nun alles richtig machen will und nicht einfach "nur" die größten Probleme behebt. Auf der anderen Seite stellt sich schon die Frage, warum dieser Qualitätsanspruch erst nach Veröffentlichung und Zurücknahme von Redstone 5 so an Bedeutung gewonnen hat. Immerhin hat Microsoft noch einige Tage Zeit, um das Oktober-Update auch wirklich im Oktober herauszubringen. Und die Hoffnung bleibt, dass das genaue Prüfen von Updates künftig ähnlich sorgfältig verläuft - und das Ganze kein Strohfeuer ist. Die letzten Grafikkarten-Treiber von AMD und Nvidia sind immerhin schon bereit für das neue Windows 10.

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Plasmadampfer Freizeitschrauber(in)
        Kein anderes OS läuft so gut wie Windows auf den manigfaltigen X86 Workstations. Ich hatte gar kein Problem mit dem Upgrade - gar keins.
        Das Firmen erst 2016 auf WIndows 7 gewechselt haben, liegt an der Stabilität. Wenn Windows 10 in 2 Jahren in den Enterprise Bereich Einzug hält, ist es dafür stabil.

        Installiert doch mal Linux und benehmt Euch dort mit Root Rechten wie die Axt im Walde Dann ist das komplett zugeschissen nach einem Tag
      • Von Plasmadampfer Freizeitschrauber(in)
        Kein anderes OS läuft so gut wie Windows auf den manigfaltigen X86 Workstations. Ich hatte gar kein Problem mit dem Upgrade - gar keins.
        Das Firmen erst 2016 auf WIndows 7 gewechselt haben, liegt an der Stabilität. Wenn Windows 10 in 2 Jahren in den Enterprise Bereich Einzug hält, ist es dafür stabil.

        Installiert doch mal Linux und benehmt Euch dort mit Root Rechten wie die Axt im Walde Dann ist das komplett zugeschissen nach einem Tag
      • Von blasiusx Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Eckism
        Warum überhaupt updaten? Die Reöeaseversion läuft doch super.
        Super ist etwas anderes, wenn ich mir die etlichen Probleme an meinem Tablet so anschaue. Wenn man vielleicht nur zockt und surft, fallen einem viele "Kleinigkeiten" wahrscheinlich nicht auf. Wenn man ernsthaft mit seinem System arbeitet, dann eben doch.

        Mir geht es gelinde gesagt völlig auf den Zeiger, wenn in halbjährlichem Rythmus unnötigerweise alle Explorer Einstellungen/Ansichten für alle Art von Verzeichnissen sowie meine ganzen Thumbnails meiner kompletten Videos- und Filme flöten gehen, und man den ganzen Mist immer wieder neu einrichten muss. Ebenso bei vielen Aufgaben in der Planung. Was soll das ?!? Das steht doch in gar keinem Verhältnis zu den meist unnützen Features, die man bekommt. Vom "polieren" etlicher Einstellungen fange ich schon gar nicht an zu reden. Und das für nicht nur einen Benutzer.

        Von den ganzen Fehlern fange ich gar nicht erst an. Das zieht sich meist bis zum Ende hin, bis sowieso wieder ein neuer Release erscheint. Das kann doch nicht ernsthaft irgendjemand für gut befinden. Nicht nur Microsoft setzt sich mit dieser - in meinen Augen schwachsinnigen - Upgrade Politik unter Druck, sondern alle bekommen das zu spüren. Die User dank Zwangsupdates, die Firmen-Admins und auch leider die Software Entwickler, die den permanenten Änderungen mit Anpassungen hinterherrennen müssen, die wie die Motten zum Licht fliegen (müssen). Und dann wird auch noch meist diese Klientel verantwortlich dafür gemacht, wenn nicht schnell genug ein Treiber oder Software aktualisiert oder angepasst ist. Denn MS kann ja schliesslich nichts dafür...

        Sorry, aber das sehe ich komplett anders. MS verbockt das ganze, dabei könnte alles wesentlich entspannter ablaufen, und man hätte auch mehr Zeit für Fehlersuche/Optimierung, wenn man diesen Quatsch nicht jedes halbe Jahr veranstalten würde. Jedenfalls, das Marketing bei MS hat zuviel Macht, und für mich spinnen die komplett. Ich kenne kein Unternehmen, Admin oder Kunden, der eine solche Upgrade Politik irgendwie gut findet. Und Beschwerden gibt es mehr als genug. Aber Ignoranz ist bei MS wohl an der Tagesordnung.

        Manche argumentieren: "...je schneller Upgrades/Updates, umso schneller werden Bugs behoben...". Aber warum sind diese denn überhaupt erst entstanden ?? Das sollte man sich beim "as a Service" wirklich mal hinterfragen. Service fängt für mich mit Qualität an, und nicht Quantität. Und die fehlt hier.

        Der einzige, der da was machen könnte, ist Nadella. Aber den interessiert Windows scheinbar überhaupt nicht.
      • Von Leob12 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Medcha
        Warum eigentlich das Update sofort installieren? Das Update läuft einem doch nicht weg. Einfach warten bis die groben Fehler beseitigt sind und dann updaten. Ist doch eigentlich logisch, oder? Oder, manche wollen einfach gerne etwas zum rumjaulen haben. Ok fürmich, nur muss das in der Öffentlichkeit sein...?
        Ach, und das kann man ja auch weiterhin nach hinten verschieben so wie früher?

        Sent from my ONEPLUS A5000 using Tapatalk
      • Von Eckism Volt-Modder(in)
        Zitat von Medcha
        Warum eigentlich das Update sofort installieren? Das Update läuft einem doch nicht weg. Einfach warten bis die groben Fehler beseitigt sind und dann updaten. Ist doch eigentlich logisch, oder? Oder, manche wollen einfach gerne etwas zum rumjaulen haben. Ok fürmich, nur muss das in der Öffentlichkeit sein...?
        Warum überhaupt updaten? Die Reöeaseversion läuft doch super.
      • Von blasiusx Freizeitschrauber(in)
        Microsoft's Propagandamaschine hat wohl Wirkung gezeigt.

        Windows 10 ist mit Fehlern durchtränkt, und einer der Kommentare vor mir zeigt auf, das man wohl scheinbar einfach nicht mehr daran "gewöhnt" ist oder es inzwischen nicht anders kennt, das ein Betriebssystem fast einwandfrei laufen kann oder sollte. So weit ist es schon gekommen, das man dann auch noch solche und andere "Bugs" verteidigt, und die Fehler bei den Usern sucht. Das ganze wäre ja an sich völlig wurscht, wenn man den Rotz nicht jedes halbe Jahr mitmachen MÜSSTE. Aber früher oder später bleibt einem einfach keine Wahl mehr, insbesondere der ÜBERWIEGENDEN Mehrzahl der Win10 (Home) User.

        Ich bin nicht naiv zu denken, das es Perfektionismus geben könnte, das ist faktisch natürlich gar nicht möglich. Wenn man sich aber anmasst, jedes System zwangsweise mit Upgrades versorgen zu müssen - egal was dabei heraus kommt - muss man nahe an der Perfektion sein, oder das System ist schlichtweg falsch. Solche und die etlichen anderen Fehler DÜRFEN dann einfach nicht passieren. Und dafür gibt es auch keine Entschuldigung, erst recht nicht, wenn diese Fehler monatelang bekannt sind.

        Mich kotzt es inzwischen nur noch an, jedes halbe Jahr bei Familie/Freunden den "Wischmopp" zu spielen, nur um Microsoft's "Experimentierkasten" reparieren zu dürfen, weil irgendetwas selbstverständliches mal wieder nicht funktioniert. Und "dankenswerterweise" wird nach den Upgrades auch immer die Systemwiederherstellung deaktiviert, so das man auch dann gar nicht mehr nachvollziehen kann, wann das Problem wirklich auftrat. Einfach lächerlich, so eine Firmenpolitik. Weder Verstand noch Logik haben sich da breit gemacht.

        Die Konsequenz aus alledem ist, das man jeden Bericht dann zu einer Jubelorgie hochsterilisiert, wenn Microsoft ENDLICH mal einen Fehler beseitigt hat, der schon seit langem existent ist oder der - wenn man tatsächlich Wert auf Qualität legen würde - erst gar nicht in einer Final vorhanden wäre.

        Die Upgrade/Update Fanatiker wissen meiner Meinung nach wohl wirklich nicht (mehr), was sie für ein paar schlampig programmierte Features aufgeben oder dazu bereit sind: Stabilität.

        Das hat Windows ausgemacht, leider ist es schon seit Jahren in der Versenkung gelandet, im Windows "Papierkorb".

        Leider hat "as a Service" überhaupt nichts damit zu tun, wofür das Wort Service früher mal stand. Es steht eher für "as soon as possible", egal was es für Konsequenzen mit sich bringt. Aber es ist wohl wirklich wichtiger, ständig Upgrades zu fahren und in der Presse zu stehen, als den ernsthaften Kunden zufrieden zu stellen.

        Nicht einmal Programmierer oder Admins werden noch ernst genommen, bei den ganzen Problemen. Als wenn sich dann noch einer für den Mainstreamer bei MS interessiert. Verbesserung setzt Hoffnung voraus, und die sehe ich hier ganz und gar nicht. Ich komme mir eher "veralbert" vor, wenn ich so etwas lese, weil genau das regelmässig eintritt, was ich befürchtet habe. Ignoranz seitens Microsoft.
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