Microsoft: Vista-Nachfolger nicht modular
Dieses Jahr warf Microsoft mit Windows Vista und Office 2007 noch einmal zwei große Softwarepakete auf den Markt, die an einem Stück entwickelt wurden. Danach mehrten sich die Meldungen, dass es solche großen Pakete aus Redmond nicht mehr geben wird. In Zukunft wollte man die Sache modular gestalten.
Der Vorteil für Microsoft liegt hierbei klar auf der Hand. Man müsste keine gewaltigen Projekte mehr stemmen und könnte nach und nach neue Module entwickeln und erneuern. Für den Kunden hätte es den Vorteil, dass er sich aus dem Modul-Baukasten die für Ihn benötigte Software zusammenstellen kann. Office wäre hier ein Paradebeispiel.
Kevin Turner, Chief Operating Officer bei Microsoft, räumte diese Gerüchte nun aber auf der Worldwide Partner Conference in Denver aus der Welt. Seiner Aussage nach werden weitere Betriebssysteme aus einem Stück folgen. Seinen Aussagen zufolge wolle man das Fundament von Microsoft, nämlich die Entwicklung von Betriebssystemen, nicht ändern, sondern auf ihm aufbauen.
Windows Seven und Office 14 werden für das Jahr 2009 oder 2010 erwartet. Bis dahin werden wir uns noch gedulden müssen.
