Windows 10: Mai-Update sperrt PCs per BitLocker [Update]
Das aktuelle Mai-Update ("KB5058379") kann auf einigen PCs dazu führen, dass das System per BitLocker gesperrt wird und in den Wiederherstellungsmodus bootet. In einigen Fällen führt das Update zudem zu einem BSOD ("Bluescreen of Death").
Originalmeldung vom 17. Mai 2025:
Das aktuelle Mai-Update KB5058379 kann auf einigen PCs dazu führen, dass das System per BitLocker gesperrt wird und in den Wiederherstellungsmodus bootet. In einigen Fällen führt das Update auch zu einem BSOD ("Bluescreen of Death"), welcher wiederum Systemabstürze zufolge hat. Während das offizielle Support-Dokument noch keinerlei Informationen bereithält, berichten Windows Latest und die Anwender auf Reddit von Problemen mit dem aktuellen Mai-Update.
Im Patch Tuesday Megathread sind mittlerweile rund 200 Kommentare angelaufen, in denen die betroffenen Anwender davon berichten, dass nach der Installation des Mai-Updates diverse Probleme auftreten können. Betroffen sind dabei zumeist Computersysteme mit den nachfolgenden Versionen des Betriebssystems.
- Windows 10 22H2
- Windows 10 21H2 LTSC
- Windows 10 21H2 Enterprise
Entsprechend der Angaben von betroffenen Anwendern auf Reddit werden oftmals auch Firmenkunden mit Computersystemen von Dell, HP und Lenovo von diesen Problemen heimgesucht. In den meisten Fällen bootet das System in den Wiederherstellungsmodus und verlangt den BitLocker-Schlüssel.
Die an Firmen adressierten Dienste SCCM ("System Center Configuration Manager") und WSUS ("Windows Server Update Services") werden auf den meisten betroffenen Systemen genutzt, weshalb die Privatanwender voraussichtlich weniger Probleme melden, wie Windows Latest analysiert hat. Auf Reddit ist zwischenzeitlich ein entsprechender Workaround für die Problematik verfügbar. Dabei wird die Deaktivierung der Trusted-Execution ("TXT") im BIOS vorausgesetzt.
Microsoft bestätigt Fehler im Mai-Update
Aktualisierung vom 18. Mai 2025: In der Zwischenzeit hat auch Microsoft den Fehler im Mai-Update KB5058379 offiziell bestätigt. Demnach verursacht das Update einen Absturz der Isass.exe. Im entsprechenden Support-Dokument heißt es:
Auf diesen Systemen kann die Installation des Windows-Sicherheitsupdates vom 13. Mai 2025 (KB5058379) dazu führen, dass lsass.exe unerwartet beendet wird und eine automatische Reparatur auslöst. Auf Geräten mit aktiviertem BitLocker erfordert BitLocker die Eingabe des BitLocker-Wiederherstellungsschlüssels, um die automatische Reparatur zu initiieren. - Microsoft -
Laut Microsoft tritt das Problem vor allem auf Geräten mit Intel-CPUs ab der 10. Generation mit vPro auf und kann sich folgendermaßen äußern:
Microsoft arbeitet an einer Lösung und möchte in den kommenden Tagen ein außerplanmäßiges Out-of-Band-Update im Update-Katalog bereitstellen, welches den Fehler beheben soll. Sobald das Problem behoben ist, wird die Redaktion von PCGH diese Meldung entsprechend aktualisieren.
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Quelle: Windows Latest, Reddit


Erst Full Backup vom System machen, dann updaten und schauen ob es noch funktioniert. Kann es auch nicht sein
Userfreundlich ist das nicht. Ich habe Sticks mit Win 10/11 mit rufus erstellt und installiere Windows davon. Warum Fehlerquellen mit einbauen, wenn man sie vorher entfernen kann.
Ich wusste das schon mit Blitlocker, hatte aber bis jetzt noch kein Problem, auch wenn ich Win10 oder 11 mit einem Media Creation Tool erstellt habe wo es aktiv wäre. Hat aber noch bei keinem Notebook, wo ich es installiert habe die Platten verschlüsselt. Probleme verursacht meist was anderes. Und nach jedem Update hat man bei 10 und 11 wieder seltsame neue Phänomene, die nicht erklärt werden können.
Windows wird Zur Bananen Ware. Reift beim Kunden
Thema Verschlüsslung. Wo hat hier Linux Standardmäßig direkt was eingebaut, das sofort einsatzbereit und ohne Problme ist? Mähhhh .. Richtig ... Überhaupt nichts. Etwas nachinstallieren, sich mit den Einstellungen, Scripten auseinandersetzten usw. .... NÄH, Danke.
Solange wie Linux in Sache Gaming Leistung hinter Windows bleibt und es so aussieht das nur die Firma AMD mit ihren Grafikkarten mal den ein oder anderen Ausreißer in Full-HD in einigen Spielen hat, bleibe ich doch lieber bei Windows. Den für einen Desktop PC über 1200 € zu bezahlen und dann über 10 % Leistung einzufahren gegenüber Windows (wenn man auf das falsche Linux Pferd setzt Distro+Desktop Version), sage ich nein Danke. In Sache Arbeiten wo hat sich Linux auf dem Desktop durchgesetzt? Siehe mal München. Schlag ins Gesicht und in Schleswig-Holstein wird es nicht anders werden.
Weiter hat dein Kommentar auch hier nichts verloren und ist völlig fehl am Platz. Reines bashen gegen Windows.
Ging auch gar nicht um Performance in meinem Post, sondern um eine Art Ruhe bezüglich dem Update-Prozedere.