Windows 10: Mai-2019-Update lässt sich um 1,5 Jahre aufschieben
Microsoft geht in einem Blog-Beitrag auf das nächste Feature-Update für Windows 10 ein. Dieses wird nicht April-, sondern Mai-2019-Update heißen. Die Redmonder wollen den Verteilungsprozess ändern, der sich im Rahmen der Support-Zeit, das heißt eineinhalb Jahre lang, aufschieben lassen wird. Der Release-Preview-Ring soll kommende Woche mit dem Update versorgt werden.
Die letzten großen Windows-10-Updates liefen für Microsoft alles andere als rund ab. Die Verteilung des Oktober-2018-Updates hat sich bis März hinausgezögert, weil es beim Aktualisierungsprozess zu mehreren schwerwiegenden Fehlern kam, darunter gelöschte Nutzerdateien. Die Probleme haben offenbar zu einem Umdenken bei Microsoft geführt, der in einem Blog-Beitrag das Prozedere für das Mai-2019-Update erklärt - 2018 kam das Feature-Update noch im April, dieses Jahr ist das wohl zu kurzfristig für die Redmonder.
Das nächste Windows-10-Update soll im Mai kommen
In den letzten Wochen testeten bereits der Fast- und der Slow-Ring verschiedene Builds für das Feature-Update. In der kommenden Woche möchte Microsoft eine einheitliche Version in den Release-Preview-Ring schicken. Dieser testet Builds, die kurz vor der Fertigstellung stehen, vorwiegend um die Stabilität auf einer großen Masse an Geräten zu prüfen. Ab Ende Mai möchten die Redmonder mit der Verteilung des finalen Mai-2019-Updates für Windows 10 beginnen. Dazu werde ein aktualisierter Machine-Learning-Algorithmus verwendet, der erkennen soll, auf welchen PCs das Betriebssystem am besten laufen werde, und die Verteilung entsprechend priorisieren.
Microsoft spricht explizit an, dass sich der Software-Entwickler bei der Austeilung dieses Mal mehr Zeit lassen und die OEM-Partner früher mit ins Boot holen wolle. Wer aufgrund der vergangenen Updates lieber mit der Installation warten möchte, kann das in Zukunft ohne große Mühe: Microsoft startet die Installation ab dem Mai-2019-Update nicht mehr automatisch, sondern benachrichtigt den Nutzer nur, dass die Aktualisierung zur Verfügung steht. Innerhalb des Support-Zeitraums einer Version kann die Installation beliebig aufgeschoben - das heißt eineinhalb Jahre lang -, während die monatlichen Patches weiter bezogen werden. Das Mai-2019-Update wird im Oktober/November 2020 herum forciert, wenn sich der Support seinem Ende nähert. Alternativ können Nutzer sowohl die Feature-Updates als auch die monatlichen Patches herunterladen und die Installation bis zu fünf Mal um jeweils sieben Tage verschieben

Ist schon sinnvoll sich sowohl bei Windows, als auch bei Linux immer gleich die aktuelle ISO runter zu laden und auf DVD zu brennen. Dann hat man nicht gleich den Stress mit den Updates.
Das ist das Problem bei Win7, dass dort kein neues Servicepack oder aktualisierte ISO mehr kam seit SP1.
Da werden dann erst mal hunderte Updates installiert, bevor man das System wirklich benutzen kann. Zumindest den Download kann man über das Updatepack von Winfuture abkürzen.
Von mir aus könnens die Updates auf für IMMER verschiebbar machen erst dann werd Ich über Win 10 ernsthaft nachdenken und nich nur auf, gezwungen!
Viele haben ja die Erstversion 1507 auf DVD noch.
Ich hab mir mal den Spass gemacht diese zu installieren und auf Funktionsupdate 1809 zu updaten!
Nach 3 Stunden war der Fortschritt erst bei 55 Prozent und scheint dann stillzustehen...
Zum Glück hab ich mir ein 1809 ISO besorgt im Netz und auf DVD und USB Stick gebrannt.
Aber nicht jeder Normaluser kann oder weiß dieses. Die müssen dann den Rechner die ganze Nacht laufen lassen oder auch länger bis ihre 1507 Version zu 1809 geupdatet wurde und können hoffen das dann auch alles noch funktioniert!
Also die nächste Version die es dann ab Mai auch wieder im Netz zum downloaden gibt werde ich mir auch wieder auf DVD und USB Stick brennen und dann wieder eine frische Neuinstallation machen. Aber wie lange soll dieser Versionsupdatewahnsinn noch weitergehen? Jedes halbe Jahre eine komplette Neuinstallation falls man nun die neue Aufschubsfrist nicht nutzt? Bitte Microsoft hör mit diesen ständig neuen Versionen von W10 endlich auf!
Der neue Paragraf 202e StGB, der eine unerlaubte Nutzung von Computern verbietet, wonach laut Gesetzesbegründung auch eindeutig Anwendungen drunter fallen, die Sachen machen ohne den Nutzer zu fragen, wird eh ein großes Problem für Windows 10. Sowohl bei den Zwangsupdates, als auch bei den Spionagefunktionen.
Denn dann gehen die Entwickler für bis zu 5 Jahre in den Knast.
Hätte für uns natürlich den Vorteil, wir hätten etwas länger ruhe vor den Funktionsupdates.
Die Sicherheitspatches installiert das BSI persönlich.
Mehr dazu hier:
Neue 1 Jährige Vorratsdatenspeicherung geplant