Kostenloses Windows-10-Upgrade: Kaum Kosten für Microsoft
Der finanzielle Verlust durch das Bereitstellen von Windows 10 hält sich laut Marktforschern in Grenzen und auch Microsoft selbst deutete dies bereits an. Umsätze werden im OEM-Geschäft und mit Business-Kunden erzielt.
Manch einer war erstaunt, als Microsoft das kostenlose Upgrade für Windows 10 ankündigte. Unsummen verliert Microsoft aber durch die Aktion wohl nicht. Das wollen nun Marktforscher herausgefunden haben und auch Boris Schneider Johne, in Deutschland für die PR zuständig, bestätigte das bereits in einem Interview mit Rocketbeans auf der Gamescom. Effektiv verliert Microsoft nur die Einzelhandelsverkäufe, die aber ohnehin einen nur geringen Anteil am Gesamtumsatz ausmachen und bei fast 100 Milliarden US-Dollar kaum ins Gewicht fallen.
Umsätze mit Windows 10 werden vornehmlich über den Verkauf von OEM-Lizenzen an Komplettsystemanbieter generiert und über den Verkauf des Betriebssystems an Geschäftskunden. In beiden Fällen greift das kostenlose Upgrade-Programm nicht. Dazu muss man wissen, dass der Markt in Deutschland mit einem hohen, aber im Volumen doch kleinen Anteil von Selbstbauern nicht 1:1 auf alle anderen Märkte umzulegen ist. Rechnet man die Entwicklungskosten ein, ist ein kostenloses Upgrade natürlich ein Minusgeschäft, aber manchmal überwiegen andere Überlegungen.
Vielmehr sieht Microsoft den Nutzen des kostenlosen Upgrade-Programms für die Bestandskunden: Man schafft schnell eine breite Basis an Windows-10-Anwendern, was gleich mehrere Vorteile hat. Einer davon ist etwa, dass man sich aus dem klassischen Teufelskreis löst, bei dem Kunden auf ausreichend Software für das neue Betriebssystem warten, während Entwickler auf ausreichend Kunden warten. Dieser Mechanismus ist bei Konsolen berüchtigt, sorgte er doch schon für den einen oder anderen Fall von Ikonen – darunter Sega.
Verkauft sich eine Konsole nicht gut, entwickeln Studios keine Spiele für diese, weil die Nutzerbasis zu klein ist, um wirtschaftlich zu arbeiten. Folglich kaufen weniger Leute die Konsole mangels Softwareangebot. Diesem Problem hat Microsoft mit dem Release von Windows 10 direkt entgegengewirkt, indem man durch das kostenlose Upgrade gleich aus dem Stand eine recht breite Nutzerschaft etabliert und Drittanbieter auf diese aufbauen können.
Einen negativen Effekt gibt es lediglich für PC-Hersteller, die dieses Mal nicht direkt von einem Release eines neuen Betriebssystems profitieren. Die hatten sich auch im Vorfeld schon darüber beklagt, zumal man im PC-Markt seit Jahren mit Rückgängen zu kämpfen hast. Da greift man gerne jeden Strohhalm in einem zumindest in den westlichen Ländern gesättigten Markt.
Quelle: PC World, Rocketbeans

Ich weiß garnicht mehr ob ich das geplante Upgrade von 8.1 auf 10 noch ausführen soll oder Windows einfach komplett von meinen Platten verbannen sollte.. :/
Man man man.. Ihr könnt einen verunsichern.
Hier mal eine aktualisierte Liste der Schnüffel- und Win 10 Vorbereitungsupdates:
KB3068708 sammelt Telemetrie- Daten
KB3022345 sammelt Telemetrie- Daten
KB2952664 Win 10 Vorbereitungsupdate
KB2990214 Win 10 Vorbereitungsupdate
KB3035583 Windows 10 Benachrichtigung
KB971033 Aktivierungsüberprüfung Win 7 (deaktiviert ungültige Systeme)
KB3021917 Diagnostic und Telemetrie
KB3044374 Win 10 Vorbereitungsupdate
KB2976978 Win 10 Vorbereitungsupdate
KB3075249 sammelt Telemetrie- Daten
KB3080149 sammelt Telemetrie- Daten
Ja allerdings bin ich da ja davon Ausgegangen, das das nur während der Preview - eben zur Fehlerbehebung - so ist und hatte das System auch anders verwendet.
Ähm, gerade die Preview war voll mit Spionagezeug...
Welche Anwendung ist geöffnet, wie lange braucht sie, bis sie auf welcher Hardware gestartet ist, Keylogger zur "Optimierung der Rechtschreiberkennung" etc. etc. ...
Microsoft hat selbst gesagt: "Verwenden Sie die Preview nicht im Produktivbetrieb oder mit sensiblen Daten."