Wi-Fi 7: Wohl doch keine Unterstützung unter Windows 10
Im Wirrwarr um den kommenden Standard Wi-Fi 7 gibt es eine neue Entwicklung. Offenbar müssen Nutzer von Windows 10 eine bittere Pille schlucken.
Inzwischen gibt es die ersten Router und Endgeräte, die den Standard Wi-Fi 6 nutzen. Egal, ob man auf Wi-Fi 4, 5 oder 6 setzt, all diese Standards senden wahlweise im 2,4-GHz- oder 5-GHz-Bereich. Erst Wi-Fi 6E beherrscht auch den 6-GHz-Bereich. Eine höhere Datentransferrate verspricht jedoch erst Wi-Fi 7, das ab dem Jahr 2024 in ersten PCs und Laptops verfügbar sein wird. Sehr wahrscheinlich wird es auch Nachrüst-WLAN-Karten für ältere PCs geben. Jüngst erst hieß es, dass Wi-Fi-7-Adapter wie der Intel BE200 sowohl unter Windows 11 als auch unter Windows 10 funktionieren. Nun erfolgt die Rolle rückwärts.
Netgear erklärt: Schnelle Datenübertragung nur unter Windows 11
Zwar könnte es wohl Treiber für Windows 10 geben, doch das seit 2014 verfügbare Betriebssystem unterstützt bis heute nicht den 6-GHz-Bereich. Für die höhere Übertragungsgeschwindigkeit von Wi-Fi 7 ist jedoch zwingend die Nutzung der drei Frequenzbänder 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz erforderlich. Nur dann lassen sich Datentransferrate von bis zu 5,8 Gbit/s erreichen, ansonsten bleibt die Geschwindigkeit auf dem Niveau von Wi-Fi 6. Zudem beherrscht der Intel BE202 nur 160 MHz im 6-GHz-Band und nicht die maximal möglichen 320 MHz. Folglich reizt auch der neue Intel-Chip den Standard nicht ganz aus, soll aber dennoch schneller Daten transferieren können als Wi-Fi 6. Der Router-Hersteller Netgear schreibt in einem Support- Dokument: "Microsoft Windows-PCs müssen die neueste Version des Betriebssystems Windows 11 verwenden und einen 6-GHz-Wi-Fi-fähigen Netzwerkadapter mit den neuesten Treibern installiert haben, um auf das 6-GHz-Wireless-Band zugreifen zu können. Wenn Ihr PC mit Windows 10 läuft, können Sie nicht 6-GHz-Wi-Fi nutzen, bis man auf Windows 11 aktualisiert hat."
Bereits im August gab es Spekulationen, dass Wi-Fi 7 nur mit Windows 11 kompatibel ist. Schließlich war in einem geleakten Intel-Dokument nicht die Rede von zertifizierten Treibern für den neuen Wi-Fi-Standard für Windows 10. Vor ein paar Tagen hatte sich Intel geäußert und erklärt, dass die Treiber für die beiden WLAN-Chips BE200 und BE202 auch unter Windows 10 lauffähig sind. Neben einer passenden WLAN-Karte samt Treiber ist auch ein neuer Router notwendig, um Wi-Fi 7 nutzen zu können. Günstig sind die ersten Wi-Fi 7 kompatiblen Router aber nicht. So kostet etwa Amazons Eero Max 7 knapp 700 Euro.
Ebenfalls lesenswert: Windows 10: Gibt es schnelles Wi-Fi 7 nur für Windows 11?
Sammlung zur Unterstützung von Wi-Fi 7 unter Windows 10:
- Bald steht mit Wi-Fi 7 ein neuer Wi-Fi-Standard parat, der eine Datentransferrate von bis zu 5,8 GHz anbietet.
- Unklar ist bislang, ob es auch passende Treiber für Windows 10 gibt. Im September verkündete Intel, dass die kommenden WLAN-Karten BE200 und BE202 auch unter Windows 10 funktionieren.
- Nun erklärt der Router-Hersteller Netgear, dass nur Windows 11 auch das Frequenzband 6 GHz nutzen kann. Folglich gibt es die höhere Übertragungsgeschwindigkeit von Wi-Fi 7 nur unter Windows 11.
Quelle: Netgear

Recording hat near-realtime Requirements.
Ich möchte mein Haupt Betriebssystem auch nur als "Bare Metal" Installation mit einem vernünftigen Backup.
VMs bringen wieder mehr Komplexität ins Setup.
Und je nach dem wie es aufgesetzt ist hast Du bei VMs höchstwahrscheinlich wieder große Dateien als filesystem, selbst wenn Du Thin Provisioning verwendest, das würde mich beim Backup stören, immer wieder große Dateien übertragen zu müssen.
Linux wiederum hat keine so gut funktioniernde Backup Software wie Macrium Reflect unter Windows.
Nee, das hilft mir nicht, das macht mir nur mehr Arbeit.
Trotzdem danke.
Recording hat near-realtime Requirements.
Ich möchte mein Haupt Betriebssystem auch nur als "Bare Metal" Installation mit einem vernünftigen Backup.
VMs bringen wieder mehr Komplexität ins Setup.
Und je nach dem wie es aufgesetzt ist hast Du bei VMs höchstwahrscheinlich wieder große Dateien als filesystem, selbst wenn Du Thin Provisioning verwendest, das würde mich beim Backup stören, immer wieder große Dateien übertragen zu müssen.
Linux wiederum hat keine so gut funktioniernde Backup Software wie Macrium Reflect unter Windows.
Nee, das hilft mir nicht, das macht mir nur mehr Arbeit.
Trotzdem danke.
EDIT: oha https://www.allround-pc.c... - ach, angekündigt...