Neuer Eigentümer, klare Worte: GOG und die Distanz zu Windows
Der neue Eigentümer von GOG äußert deutliche Kritik an Windows. Gleichzeitig deutet sich eine strategische Annäherung an Linux an. Die Aussagen fallen wenige Monate nach der vollständigen Übernahme der Plattform.
Nach der vollständigen Übernahme von GOG.com durch Mitgründer Michal Kicinski positioniere sich die Plattform offenbar nicht nur organisatorisch neu, sondern auch inhaltlich. In einem Interview habe Kicinski demnach deutliche Worte zur Qualität von Microsoft Windows gefunden und zeitgleich Zweifel daran geäußert, ob das Betriebssystem langfristig die zentrale Grundlage für PC-Gaming bleiben könne.
Die Aussagen seien im Rahmen eines Gesprächs über die künftige Ausrichtung von GOG nach der Trennung von CD Projekt gefallen. Kicinski habe sich dabei überrascht gezeigt, dass Windows trotz aus seiner Sicht grundlegender Schwächen seit so vielen Jahren den Markt dominiere. Er soll das Betriebssystem als qualitativ schwach beschrieben und Verwunderung darüber geäußert haben, wie lange sich dieses Produkt bereits halte.
Zur gleichen Zeit habe sich GOG-Geschäftsführer Maciej Gołebiewski deutlich zurückhaltender geäußert. Linux sei demnach eines der Themen, die man im laufenden Jahr intensiver prüfen wolle und die Teil der internen strategischen Überlegungen seien. Konkrete Zusagen habe es nicht gegeben, allerdings habe Gołębiewski betont, dass Linux für viele Nutzer von GOG eine emotionale und praktische Bedeutung habe. In diesem Bereich könne man aus Sicht des Unternehmens mehr leisten.
Ob sich GOG damit offiziell von Windows abwendet, bleibt also noch unklar. Denkbar ist allerdings, dass sich die Strategie des Unternehmens ändert, wenn man bedenkt, dass Linux offenbar immer mehr an Bedeutung gewinnt, wie sich unter anderem an Steam-Zahlen ablesen lässt.
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Quelle: PC Gamer

Dann finde ich die - an sich schönen Maschinen - im Elektroschrott wieder, voller Einschläge von schweren Werkzeugen oder Brandspuren zusammen mit Zetteln meiner Familie mit Kommentaren wie "Was soll der Schei...?!", "Doofes Design, weg mit dem Käse!" oder "Keine Katzenvideos, keine Soaps - kein Existenzrecht!" 😉 Nur Mama's Zettel wäre etwas homöopathischer: "Wertstoffhof, morgen bitte!" 🤔
dasselbe hätte gog dann auch geblüht, also eigentlich lieferst du nur einen weiteren grund warum gog/CDPR linux support anbieten hätte sollen
Es ist zwar nur ein Gerücht, ich habe aber mal gelesen das jetzt wo Proton immer besser wird, der native Support eingestellt werden soll und dann der Windows Client von Steam nur noch in einer Proton Instanz unter Linux laufen soll.
kann mir aber nicht vorstellen, dass das wahr ist. das bindet nur zusätzliche ressourcen, die zB das steam deck nicht hat
win10 kam vor über 10 jahren raus und war davor schon in der BETA müll!
Der Grund war, dass Microsoft mit ihrem App-Store grundsätzlich in der Lage war, alle anderen Launcher zu blockieren. Natürlich auch Steam.
Newell hatte Angst das genau das irgendwann mal passieren wird. Deswegen hat er versucht mit SteamOS eine Alternative zu schaffen die eben frei von solchen Eingriffen ist. Da diese Alternative Linux hieß, musste auch der Steam Client Linux nativ unterstützen.
Weil die Gefahr seitens Microsoft bis heute besteht, hat er dann auch trotz Misserfolg der ersten Steam Machine weiter an Linux festgehalten.
Weil sich die anderen Teilnehmer einen schei* um Linux kümmern, kaufe ich Spiele wenn möglich nur noch auf Steam. Das einzige nicht-Steam Spiel, das ich etwas vermisse ist Die Siedler 7. Aber das Genre scheint ja grade wieder mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.
Und von wegen nativem Linux Support von Steam ...
Es ist zwar nur ein Gerücht, ich habe aber mal gelesen das jetzt wo Proton immer besser wird, der native Support eingestellt werden soll und dann der Windows Client von Steam nur noch in einer Proton Instanz unter Linux laufen soll.
Steam ist gut. Das ist DIE Anlaufstelle für alle PC-Spieler.
Preise sind oft besser als bei anderen Shops für neue Releases und bei Sales.
Solange GoG keine wirklichen Vorteile gegenüber Steam hat, wird das bei mir (und sehr vielen anderen PC-Spielern) kein großes Interesse erwecken. Und nein, die paar Kröten beim Preis sind es oft auch nicht. Also: selbst wenn GoG bissl billiger wäre als Steam - nope, nicht interessant.
Preise sind mir eigendlich egal und das seit 30 Jahren (sonst wäre meine PoS nicht so groß
und GoG ist deutlich billiger (bin gerade in BR) aber:
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Klar ergibt das Sinn. Wo GoG direkt CDPR gehört hat, hat man CDPR belohnt und Spiele da gekauft (Cyberpunk 2077 etc.) - nicht um den Shop direkt zu supporten sondern den Publisher.
Seit der Übernahme gehört der Shop nicht mehr CDPR, also gibt es keinen Grund mehr neue Releases da zu kaufen. Da kann man direkt bei Steam zugreifen. GoG wird auch ihre % haben wollen von allen, also kriegt CDPR keinen extra Cent egal welcher Shop benutzt wird.
GoG fehlt aber der ganze Rest. Mods, Community, Reviews, Forum mit der Kommunikation vom Publisher/Studio, gute Freundesliste die alles anzeigen kann. Dazu noch das ganze "Gamification" Gedönds: Rewards, Trading, Gifts (direkt, nicht als Key weil das kann jeder Shop) und drölftausend andere Funktionen die Steam richtig gut gemacht haben.
Steam ist nicht deswegen die beste Anlaufstelle weil es praktisch der erste Shop war und durch damals sehr beliebte Spiele gewachsen ist. Sondern weil es einfach die besten Preise, einzigartige Funktionen und überrangende Stabilität bietet. Überleg mal, wann war das letzte Mal bei Steam ein Totalausfall oder Datenleck? Und wie oft andere Shops oder Plattformen betroffen war. Playstation Network teils offline, Datenlecks bei SONY usw. Epic Games unerreichbar, sowohl Spiele als auch der Store - über Stunden (teils auch wegen Cloudflare). All das macht Steam einfach die beste Wahl.
Und da wir hier bei dem OS als Topic sind: auch auf Linux und MacOS ist Steam nicht nur gut, sondern alternativlos.