Windows 10: Frühjahrs-Update ist fertig
Das Oktober-Update, später in Herbst-Update umbenannt, ist noch gar nicht auf allen Systemen installiert, da hat Microsoft bereits den nächsten Build für Windows 10 fertiggestellt. Auf Version 1809 aus dem Herbst 2018 folgt Version 1903, die zahlreiche interessante Neuerungen bringt.
Microsoft hat Version 1903 für Windows 10 fertiggestellt, das Frühjahrs-Update 2019, nachdem das Herbst-Update aus dem letzten Jahr noch nicht einmal vollständig verteilt ist. So manch einer wird damit die Version 1809 überspringen und gleich auf die neue Fassung wechseln. Der finale Build für das Frühjahrs-Update steht noch nicht fest. 18362 kann sich bei Änderungen in letzter Minute noch ändern.
Windows 10 mit Wegwerf-Sandbox
Das Frühjahrs-Update ist deshalb besonders interessant, weil es einige spannende und einige kontroverse Änderungen und Neuerungen mitbringt. Allgemein gerne gesehen ist die Ein-Klick-Sandbox, die Microsoft Windows 10 spendiert. So lassen sich Programme ohne großen Aufwand in einer abgesicherten Umgebung starten (die gerade einmal ein 25 Megabyte großes Image anlegt) und nach dem Schließen wird die Sandbox wieder gelöscht - quasi ein Wegwerf-System. Um eine virtuelle Maschine kommt man aber weiter nicht herum, wenn man mehr als nur kleine Anwendungsstarts vorhat.
Änderungen an Windows Update
Ein anderes großes Thema ist Windows Update. Hier kommen mit dem Frühjahrs-Update doch größere Änderungen auf die Nutzer zu, manche davon werden seit dem Release von Windows 10 gefordert. Microsoft führt nämlich eine Update-Pause ein, mit der sich das besagte System aus den Aktualisierungszyklen vorübergehend herausnehmen lässt und das für alle Fassungen. Außerdem werden Funktions-Updates künftig zwar angeboten, aber nicht zwangsinstalliert.
Das Thema wurde in aller Länge bereits diskutiert und es gibt Vor- und Nachteile einer strikten Update-Politik. Vorteile sind klar die geringe Fragmentierung des Marktes und die gewonnene Sicherheit. Nachteile stellen unter anderem die Probleme dar, die mit den Updates für gewöhnlich einhergehen - inklusive Datenverlust beim Herbst-Update, was erst zusammen mit anderen Fehlern zur langen Verzögerung führte.
Auch jetzt wird man irgendwann zu Funktions-Updates gezwungen werden, wenn Sicherheits-Patches einen gewissen Basisstand voraussetzen. Als Anwender ist man aber flexibler in der Planung und kann Kinderkrankheiten erst einmal aussitzen und geeignete Zeitpunkte besser wählen.
Cortana und Suche lassen sich scheiden
Auch seit Release viel diskutiert war Cortana und Microsofts Idee, sie zum alles suchenden und alles wissenden Dreh- und Angelpunkt zu machen. Ab Version 1903 gehen Suche und Cortana getrennte Wege. Anwender müssen die beiden nicht mehr über Registry-Eingriffe trennen.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere kleine und mittelgroße Neuerungen und Änderungen, die Microsoft im Blogeintrag erläutert. So kann man beispielsweise die Farbe des Mauszeigers beliebig ändern. Einige Einstellungen wurden ins neue Windows-Design umgezogen. Um Updates reibungsloser zu gestalten, reserviert sich Windows künftig auch 7 GiByte Speicher. Das kann man über die Registry als erfahrener Nutzer wieder abstellen, hilft aber unerfahrenen Anwendern deutlich weiter. Qualitativ sollte das 19H1-Update jedenfalls deutlich besser laufen als die Updates davor, da mehr über den Insiderhub getestet wurde.

Alle Early-Adopter kann ich nur warnen. Ich habe es installiert und Shadow of the Tomb Raider , sowie Metro Exodus sind nicht mehr spielbar unter DX12.
Sofortiger Crash, DX11 läuft.
Das Tolle daran ist, dass sich anschließend auch der Windows Explorer aufgehangen hat.
Edit: Fix: Game crash with DX12... :: Metro Exodus General Discussions
Schlicht und ergreifend, weil es zu einer guten Umsetzung nach ITIL gehört, mit all seinen präventiven Maßnahmen inkl. IMAC.
Weshalb sollte ich auf Gegenfragen zu Behauptungen antworten, die ich nicht aufgestellt habe?
Wenn doch in 99% der Fälle, wie jemand anderes behauptet, alles Glatt läuft, ist der riesen Aufwand (wie du ihn beschreibst) doch total Überzogen? Von daher kann ich deine Argumentationskette nicht ganz verstehen. Wäre doch alles dann nicht nötig, nicht war?
Was ich im Grunde nur zum Ausdruck bringen will ist, dass eben nicht bei 99% der Geräte (weil es ja alles 0815 User sein sollen) alles Glatt läuft und die restlichen 1% nicht überwiegend aus exotischen Hardwarekonfigurationen u./o. aus spezieller Software besteht. Auch der 0815 User daheim irgendwelchen Mumpitz einstellt was dann zu Updatefehlern führen kann (beabsichtigt oder unbeabsichtigt, anderes Thema). Auch in Unternehmen kann das so sein und zwar genau denn wenn die Nutzer doch Adminrechte haben, was bei Unternehmen die Mietgeräte für z.B. Außendienststellen (Agenturen) zur Verfügung stellen durchaus Gang und Gäbe ist. Gut finde ich das auch nicht aber die Nutzer Zahlen für die Geräte und erhalten dann auch entsprechend Zugriff auf das lokale System.
Wegen so ein paar Hanseln mit exotischen konfigs wird MS sicher keine Update Weltweit wochen/monatelang hinauszögern. MSU's können schließlich mit Metadaten zur Systemprüfung versehen werden um so eine Installation auf problematischen Hardware u. Systemkonfigurationen zu verhindern. Die Updates scheinen dann wohl doch bei mehr als nur 1% der Systeme/User Probleme zu verursachen.
Erst vor drei Tagen habe ich das letzte Update wieder de-installieren müssen,
weil es Probleme im Zusammenspiel mit meinen Antivirenprogramm gab.
Da war mein Rechner teilweise für mehrere Minuten fast eingefroren.
Welche diese "tollen" Neuerungen" sind eigentlich ab der "Pro-Version" und welche ab "Home" ?