Windows-10-Upgrade: Frau erstreitet vor Gericht 10.000 USD
Eine Frau aus den USA hat vor Gericht 10.000 USD Schadensersatz erstritten, weil ihr Rechner unfreiwillig auf Windows 10 aktualisiert wurde. Das Upgrade habe sie nie haben wollen und obendrein sei der Rechner nach dem fehlgeschlagenen Upgrade unbrauchbar gewesen.
In rund vier Wochen endet der kostenlose Upgrade-Zeitraum für Windows 10. Seit rund einem Jahr versucht Microsoft mit zahlreichen Offerten, die Nutzer von Windows 7 und Windows 8 dazu zu bewegen zu wechseln. Die Erfolge sind da, aber sie sind sicher nicht so wie man sich das zuvor erhofft hatte. Viel mehr noch wehren sich manche gegen die Upgrades wie etwa eine Frau aus den USA, die nun 10.000 US-Dollar erhielt.
Die Frau hatte gegen Microsoft geklagt, weil ihr Rechner gegen ihren Wunsch auf Windows 10 upgegraded wurde. Nach eigener Aussage hat sie dem Upgrade nie zugestimmt. Weiterhin sei das Upgrade auf Windows 10 fehlgeschlagen und der Rechner danach so langsam gewesen, dass man ihn nicht mehr nutzen konnte. Es wird von Abstürzen berichtet, die es der Frau nicht mehr möglich machten, ihre Reiseagentur zu betreiben.
Dem Bericht zufolge wand sich die Frau dann an den Support von Microsoft, der aber auch nicht weiterhelfen konnte. Danach nahm sie sich einen Anwalt und zog vor Gericht. Sie forderte den Verdienstausfall und die Erstattung der Kosten für einen neuen PC. Microsoft lenkte außergerichtlich ein und erklärte sich zur Zahlung von 10.000 US-Dollar bereit.
Von einem Schuldeingeständnis will man in Redmond aber nichts wissen. Nach eigenem Dafürhalten habe man nichts falsch gemacht und vermeide mit der Zahlung nur einen ellenlangen Rechtstreit, der ohne Frage weitere Kosten nach sich zieht. Die Upgrades auf Windows 10 sind noch bis zum 29. Juli kostenlos. Danach werden die regulären Preise fällig, die sich in Deutschland auf ab 120 Euro für die Pro und ab 82 Euro für die Home belaufen.
Zum Thema Red Bull: wenn man damit wirbt das einem die Brühe Superkräfte verleiht, dann sollte das Zeug (zumindest in den USA) auch wirken wie Crystal Meth oder Crack und keine bessere Cola sein (250mg Koffein je Liter sind dafür lächerlich).
Über die 10.000 USD kann man diskutieren, worüber man aber nicht diskutieren kann, ist das aufdringliche Update von Microsoft.
Gibt bestimmt auch genug Firmen, denen ein sogar kostenloses Windows 10 Upgrade ein Dorn im Auge ist, weil Programme für Maschinen oder sonstiges damit nicht mehr so wie gewünscht laufen. Für Otto-Normal-User zuhause, ist das nicht ganz so schlimm, vor allem da man ja wirklich wieder zurückwechseln kann.
Je exotischer die Hardware, desto abenteuerlicher ist auch ein neues Windows. Nur kann man sich bei einem clean install drauf vorbereiten, ne Stunde für die Treibersuche opfern wenns sein muss und dann erst rangehen. Beim Upgrade ist das anders, das Ding ist wie n Baby - es ist da und du musst zusehen wie du zurechtkommst
@Pu244: Ich habe mich klar ausgedrückt und werde mich nicht wiederholen
Das Apfelunternehmen wäre für mich auch die einzig wahre business Alternative, wobei ich da auch nichts Gutes aus der Admin-Welt höre.
MfG