Windows 10: Edge-Erweiterungen verspäten sich
Die Erweiterungen für Edge werden noch etwas Zeit brauchen, wie Microsoft bestätigte. Möglicherweise erscheint das von vielen gewünschte Feature sogar erst kommendes Jahr mit dem Redstone-Update für Windows 10.
Microsoft hat bestätigt, dass die Erweiterungen für den Windows-10-Browser Edge noch auf sich warten lassen. Nutzer warten auf diese und machen häufig die Nutzung davon abhängig. Allgemeiner Tenor ist, dass der Browser zwar durchaus attraktive Renderzeiten bietet, aber eben nicht personalisiert werden kann.
Microsoft arbeitet zwar daran, dass Edge künftig Erweiterungen zur Personalisierung unterstützt, aber diese ziehen sich. Der Fokus liegt dabei auch darauf, ein sicheres Modell zu entwickeln, um nicht zwielichtigen App-Entwicklern Tür und Tor zu öffnen, wie es bei anderen Browsern der Fall ist. Man kann also daher mindestens ein Verifizierungsmodell von Drittanbietersoftware erwarten. Welche Sicherheitsmechanismen Microsoft im Detail plant, ist derzeit nicht bekannt. Nur, dass es sicher und stabil werden soll.
Dass Microsoft auf die Sicherheit pocht, kommt nicht sonderlich überraschend. Das Thema hatte man sich schon bei Windows 10 auf die Fahne geschrieben und in Teilen auch bei älteren Betriebssystemen umgesetzt. Etwa in der Form, dass man unter Windows 7 und Windows 8 den Safedisk-Support herauspatchte, da dies ein Einfallstor für Angreifer sei.
Angesichts dessen ist eine längere Wartezeit auf die Erweiterungen für Edge durchaus begrüßenswert. Auch Google und Mozilla mussten hier schon aktiv werden, weil Addons immer öfter zur Bedrohung für die Nutzer wurden. Doch dazu erst, wenn es soweit ist. Das steht aber noch offen. Microsoft machte keine genauen Angaben. Möglicherweise dauert es noch bis zum Redstone-Update für Windows 10, das erst kommendes Jahr erscheint.
