Windows 10: Drucker nach Printnightmare-Patch unbenutzbar

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Windows 10: Drucker nach Printnightmare-Patch unbenutzbar (1)
Quelle: Microsoft

Microsoft hat mit dem Update KB5004945 die Printnightmare-Sicherheitslücke geschlossen, die nicht nur unter Windows 10 von Hackern ausgenutzt werden konnte. Der Patch kann allerdings auch dazu führen, dass Drucker nicht mehr funktionieren.

Microsoft hat mit dem Update KB5004945 die Sicherheitslücke Printnightmare geschlossen, die den Druckerspooler-Service von Windows via Remote-Zugriff ausnutzt. Berichten nach kann das für Windows 10, 8 und 7 verfügbare Update allerdings auch zu Problemen mit dem Drucker führen. So berichtet ein Nutzer auf Reddit, der anscheinend Firmenkunden betreut: "Wir haben etwa 1.000 Kunden, die Zebra-Drucker verwenden und werden mit Anrufen überflutet, dass sie nicht mehr drucken können."

In einem Nachtrag betont der Nutzer, dass diese Ausfälle tatsächlich mit dem Sicherheits-Patch zusammenhängen. Das habe eine Nachfrage beim Hersteller der Drucker ergeben. Aktuell lautet daher die Empfehlung, das Update rückgängig zu machen, auch wenn das System dadurch erst einmal wieder anfällig für die Sicherheitslücke wird.

Windows 10: Drucker-Problem soll binnen zwei Tagen behoben sein

Auch Microsoft bestätigt die Probleme im Zusammenhang mit Zebra-Druckern. Größtenteils seien Drucker betroffen, die Rechnungen oder Labels ausdrucken und über USB verbunden werden, so Microsoft. Zebra wiederum berichtet gegenüber The Verge, dass diverse Druckermarken betroffen sind. "Microsoft hat den Vorfall untersucht und plant, innerhalb der nächsten zwei Arbeitstage ein Update herauszubringen, das dieses Problem adressiert."

Ebenfalls interessant: Windows 11: Direkte Upgrades mit Datenerhalt nur mit neueren Windows-10-Versionen

Angreifer sollen sich mit Print Nightmare hohe Nutzer-Privilegien dem PC Dritter verschaffen können und mittels Remote-Zugriff beispielsweise schädliche Programme installieren. Für Windows 10 Version 2004, 20H2 und 21H1 heißt der nötige Sicherheits-Patch KB5004945, für Windows 10 Version 1903 und 1909 KB5004946 und für Windows 10 Version 1803 KB5004947. Wer noch Windows 7 im Einsatz hat, bekommt den Fix mit Patch KB5004953 - Anwender von Windows 8.1 erhalten die Aktualisierung KB5004958. Mehr dazu erfahren Sie in einer separaten Meldung.

Quelle: The Verge

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Wobei sich die Lücken nicht wirklich einfach Patchen lassen wie ich heute feststellen musste. Da muss man noch manuell ein extra Servicing Stack Update installieren, damit man die Patches installieren kann.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Wobei sich die Lücken nicht wirklich einfach Patchen lassen wie ich heute feststellen musste. Da muss man noch manuell ein extra Servicing Stack Update installieren, damit man die Patches installieren kann.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von DKK007
        Ja. Gibt schon die ersten Angriffe.
        In Bitterfeld ist die gesamte Verwaltung verschlüsselt.
        Das ist halt wie damals das Uni-Krankenhaus in (schon wieder vergessen). Wer an seiner IT spart muss mit so einem Mist leben (in der Annahme, dass kein lokaler Admin dort gewütet hat).
        Warum müssen die Server mit sensibelen Daten offen im selben Netz hängen wie der Druckerserver oder gar die Clients (je nachdem, was das erste infizierte Gerät was)? Und warum laufen auf den (nicht Drucker-)Servern die Druckerspooler?

        Zitat von wuselsurfer
        Geau so wird es sein.
        Das bleibt zu hoffen. MS hat es auch schon beim Fix von Spectre-Lücken geschafft, dokumentierte und sogar von ihnen zuvor empfohlene Parameter in Schnittstellen ohne Vorwarnung zu streichen.

        Aber auch da gilt wieder: wer ein funktionierendes Backup-Konzept hat (was jeder haben muss, der seinen PC beruflich nutzt) oder gar in der Firma einen IT-Verantwortlichen, der testet das ganze entweder vor dem Ausrollen im Betrieb oder er kann zur Not kurzfristig des Backup zurück spielen und dann das Update blockieren.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von DON
        Jetzt weiß ich zwar das es eine Sicherheitslücke gibt, werde aber immer noch nicht schlau draus wer davon betroffen ist? Benötigt der Angreifer Physischen zugriff zum PC oder kann jeder Hans und Franz einfach über das Internet an meinen Rechner anklopfen so nach dem Motto: "Hey darf ich mal deinen Druckerspooler benutzen?" und dann mein PC so: "Klar komm rein und tob dich aus, aber bitte Schuhe ausziehen und die Jacke kannst du neben das große loch da hängen."??
        Sollte ich da jetzt Panik bekommen?
        Ja. Gibt schon die ersten Angriffe.
        In Bitterfeld ist die gesamte Verwaltung verschlüsselt.

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      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Unser alter Brother Drucker war nicht mit Windows 10 kompatibel. Dann haben wir uns extra einen neuen gekauft.
        Ich hoffe das der weiterhin funktionieren wird.
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Keine Sorge liebe Gemeinde mit Windows 11 wird alles besser.
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