Windows 10: Ein Downgrade-Recht mit Tücken
Grundsätzlich hat man als Käufer von Windows 10 Pro ein Downgrade-Recht auf eine Vorgängerversion. Dieses Recht ist aber mit so vielen Fallstricken ausgestattet, dass ein tatsächliches Downgrade für Privatanwender eigentlich uninteressant ist.
Wer Windows 10 kauft, hat grundsätzlich das Recht auf ein Downgrade zu einem älteren Betriebssystem von Microsoft, also etwa Windows 8 oder Windows 7. Dieses Recht hat für Privatanwender zahlreiche Fallstricke, sodass die Mühe das Ergebnis meist nicht wert ist. Es fängt bereits damit an, dass man Windows 10 mit dem richtigen Lizenztyp besitzen muss, um überhaupt für ein Downgrade berechtigt zu sein. Ohne Windows 10 Pro als Vorinstallation oder als Systembuilder geht nicht viel.
Ist das der Fall, muss man auch eine entsprechende Version des Vorgängersystems legal auftreiben, um es installieren zu können. Microsoft sieht sich nämlich nicht in der Pflicht, entsprechende Installationsmedien zu liefern. Einfach ist es nur für Inhaber von Volumenlizenzen und MSDN-Abos, die alte Windows-Version einfach herunterladen können. Privatanwender brauchen in der Regel ein altes Installationsmedium samt Key.
Die kann dann auf einem zweiten Rechner aktiviert werden, wenn der Microsoft-Server das zulässt. Andernfalls muss man zum Hörer greifen und Microsoft den Sachverhalt am Telefon schildern. Das geht erfahrungsgemäß oft gut, manchmal aber auch nicht. Hier hilf ein zweiter Anruf, um einen anderen Gesprächspartner zu bekommen, der williger ist. Läuft alles, darf das System offiziell exakt bis zum Ende des Supports verwendet werden. Bei Windows 7 Pro ist das 2020, bei Windows 8.1 2023.
Quelle: Heise
Hintergrund zu Windows 10
Windows 10 ist das aktuelle Betriebssystem von Microsoft, nachdem das 2012 erschienene Windows 8 vor allem bei Spielern nie richtig Fuß fassen konnte. Windows 10 erschien am 29. Juli 2015 und kommt im ersten Jahr als kostenloses Upgrade für alle, die einen gültigen Key für Windows 7 und Windows 8(.1) besitzen. Mehr zu Windows 10 gibt es auf unserer Themenseite.


Das Problem was er da mit Win10 meint....ist einfach nur,das es schwierig ist zur Zeit ein anderes OS zu benutzen (wegen kompatiebeler Software z.b)und man deswegen dem (Leider noch aktuellen) Datensammeln schwer entgehen kann.
Allerdings hat man ja zumindest zur Zeit noch die Altenative Win 7 zu nutzen.....da DX12 auch für Gamer noch nicht so etabliert ist......
Und ich denke MS wird da sicher...wenn es auch noch ein bissel dauert...schon etwas verbessern.
Negatives über Win 10 generiert wohl ordentlich klicks, aber ich hab das Gefühl so langsam wirds auch nachlassen. Das war bislang der kläglichste Versuch aus nichts einen Aufreger zu machen, nachdem "Keylogger" und "Telemetrie" wohl zu ausgelutscht sind.
also ich will das mal so formulieren, und korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege, aber diejenigen User, die sich selbstständig kein Windows Image besorgen können(sei es bei einem Bekannten, ein Download aus dem Netz, dem PC Geschäft um die Ecke, der freundlicherweise eine DVD für seinen Kunden brennt oder eben bei Oma unter der Couch), schaffen es in der Regel auch nicht, selbständig eine Windows Installation durchzuführen.
Also du hast schon recht.
@Mariellana: Man muss nicht schweigen, ob als Neuling oder als alter Hase, was kritisiert wurde ist eher dass du in deinem Beitrag schreibst, es ginge um die "Datensammelei", was einfach nicht stimmt. Dass man den Artikel klarer hätte schreiben können, das würde ich ebenfalls so sagen.
Das Downgrade-Recht, um das es her geht, betrifft Käufer von neuen Computern mit Windows 10 Pro oder Käufer von Windows 10 Pro und nicht die Leute, die ein kostenloses Upgrade gemacht haben, denn die installieren einfach ihr altes Windows wieder und fertig. Dieses Recht auf ein Downgrade gab es, wie es bereits jemand geschrieben, auch bei Vista, 7 und 8/8.1, teilweise wurden Lenovo Business PCs z.B. mit Windows 8.1 Pro-Lizenz ausgeliefert, installiert wurde aber Windows 7 Professional. Sinn hat es deshalb, weil z.B Firmenkunden so, wenn plötzlich neue Hardware gekauft wird, dennoch in der bisherigen Arbeitsumgebung arbeiten können...
Ein anderes Downgrade-Recht hat Microsoft und nie versprochen, wieso auch...
Siehe auch den Heise-Artikel, der in der Hinsicht deutlicher und verständlicher ist...
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...sagte das Mitglied, dass schon von Anfang an dabei ist (noch vor 2008)