Windows 10: So soll das Creators Update besseren Datenschutz bieten

12
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
 Windows 10: Creators Update soll besseren Datenschutz bieten
Quelle: Microsoft

Datenschutz ist bei Windows 10 nach wie vor ein großes Thema und Microsoft hat nun versprochen, dass man mit dem kommenden Creators Update das Thema Datenschutz noch einmal angehen will und verbessern möchte.

Windows 10 hat vor allem deshalb bei vielen informierten Anwendern Akzeptanzschwierigkeiten, weil Microsoft Daten sammelt. Das Thema Datenschutz hat seit dem Release auch nicht an Brisanz verloren, weshalb Microsoft weiter daran arbeitet, den Datenschutz in Microsoft zu verbessern oder zumindest deutlich klar zu machen, was gesammelt wird. Mit dem Creators Update im Herbst soll schon bei der Installation klar gemacht werden, welche Funktion welche Daten genau sammelt. Zudem sollen die Rechte für Apps besser eingestellt werden können.

Einen ähnlichen Weg ist bereits Google bei Android gegangen, wo man auch immer wieder mit dem Thema Datenschutz konfrontiert wurde und dann letztlich den Store umkrempelte, um Nutzer deutlicher darauf hinzuweisen, welche Daten erhoben werden. Zudem wurde der Abgriff im Betriebssystem erschwert.

Ähnlich soll es im Windows Store laufen, wo es mehr Einfluss auf die Zugriffsrechte geben soll. So soll man künftig selbst entscheiden können, welchen Zugriff eine App bekommt. Das funktioniert allerdings nicht rückwirkend, weshalb man vielleicht darüber nachdenken sollte, ein neues System aufzusetzen oder zumindest die Apps neu zu installieren. Bestands-Apps werden weiter über die bekannte Steuerung in Windows in ihren Rechten eingestellt.

Während der Installation von Windows 10 werden schon frühzeitig die Datenschutzerklärungen angezeigt und der Nutzer kann bei der Geräteeinrichtung bereits bestimmen, welche Daten Windows 10 erfassen darf und welche nicht. Bei der Telemetrie aber wird man auch weiter nach der Installation alles abstellen müssen. Nur Geschäftskunden sollen hier mehr Einfluss erhalten.

Privatanwender müssen also in dem Fall nach wie vor von Hand eingreifen, aber Microsoft hat in den vergangenen Monaten auch viele neue sinnvolle Dinge eingeführt. So informiert etwa nun das Benachrichtigungszentrum genau darüber, welche Updates installiert wurden und nicht nur lapidar, dass es so war. Zwar muss man sich die Informationen dann immer noch im Internet zusammensuchen, aber zumindest hat man schon mal eine Übersicht über die aufgespielten Updates. Das Creators Update für Windows 10 erscheint am 17.10.2017.

12
    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Marcellus5000 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von razzor1984
        Unter den Social Mediaplattforman gibt es Alternativen, auch wenn diese nicht bekannt sind zb.Diaspora.
        Die frage hätte sein müssen im Bezug auf Android: Wer nutzt es in Verbindung mit einem Googleaccount(Gaps), ohne den gaps & leichten Modifikatione der Iptables ist es imo sehr Datenschutzfreundlich
        OK in dem Kontext meiner Frage hast Du damit gewonnen aber damit kommst Du gleichzeitig auch in die 5% Gruppe statt der 15%
        Um an Iptables zu fummeln braucht es root Rechte (OK rooten mit Youtube machen nicht wenige), außerdem muß man wissen was man tut (das tun dann eher wenige). Und Eine Android Nutzung ohne Google wird wohl auch für die wenigsten in Frage kommen. Out of the Box für den 0815 Nutzer muß sich Windows 10 nicht vor den typischen Android Handys in der Fläche verstecken, was Datenschutz angeht.

        Zitat von razzor1984
        Webseiten tracken dich mehr als das OS
        Wohl war
      • Von Marcellus5000 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von razzor1984
        Unter den Social Mediaplattforman gibt es Alternativen, auch wenn diese nicht bekannt sind zb.Diaspora.
        Die frage hätte sein müssen im Bezug auf Android: Wer nutzt es in Verbindung mit einem Googleaccount(Gaps), ohne den gaps & leichten Modifikatione der Iptables ist es imo sehr Datenschutzfreundlich
        OK in dem Kontext meiner Frage hast Du damit gewonnen aber damit kommst Du gleichzeitig auch in die 5% Gruppe statt der 15%
        Um an Iptables zu fummeln braucht es root Rechte (OK rooten mit Youtube machen nicht wenige), außerdem muß man wissen was man tut (das tun dann eher wenige). Und Eine Android Nutzung ohne Google wird wohl auch für die wenigsten in Frage kommen. Out of the Box für den 0815 Nutzer muß sich Windows 10 nicht vor den typischen Android Handys in der Fläche verstecken, was Datenschutz angeht.

        Zitat von razzor1984
        Webseiten tracken dich mehr als das OS
        Wohl war
      • Von razzor1984 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Marcellus5000
        Wer von euch ist denn nicht bei Facebook, Whats App und hat kein Android Smartphone? 5%? Naja Nerd Aufschlag sagen wir mal ~ 15%... Euch nehme ich ernst, der Rest ist das übliche MS Bashing, denn die anderen Vendor sind viel schlimmer und solche Threads machen es auch nicht besser.
        Unter den Social Mediaplattforman gibt es Alternativen, auch wenn diese nicht bekannt sind zb.Diaspora.
        Die frage hätte sein müssen im Bezug auf Android: Wer nutzt es in Verbindung mit einem Googleaccount(Gaps), ohne den gaps & leichten Modifikatione der Iptables ist es imo sehr Datenschutzfreundlich

        Zitat von fotoman
        Das Problem haben aber auch alle andren Mainstream-Systeme, die für den Desktop (oder den Enduser) ausgeelgt sind. Dort wird es nur nich so an die große Glocke gehängt. Eine Paketverwaltung die ständig auf neue Versionen prüft, schickt damit zwangsweise auch Infos an den Server. Was da noch so alles übertragen wird, weiss keiner der nicht den Quelltext zerpflückt (Anzahl und Häufigkeit der Nutzung, Anzahl genutzter Dateine usw).

        Genauso muss man auch bei Chrome oder Firefox auf jegliche, über den Add-On Store installierte Erweiterung verzichten und die automatische Update.Prüfung deaktivieren. Was geht es den Hersteller an, wie oft ich Firefox starte und welche Erweiterungen ich instaliert habe.

        Wenn ich dann hier die Beschwerden der Gamer über Win 10 lese, obwohl sie freiwillig an die Game-Stores (oder den Server der Spielehersteller) einen Großteil ihrer Lebensgewohnheiten melden, verstehe ich die Angst vor MS überhaupt nicht mehr.
        Wenn du panik hast ,dass dir ein Packetverwaltungsserver zu viele Metadaten produziert, man kann es auch quer durch Tor updaten
        Chrome nutzt man nicht, wenn Chromium oder gleich die Versione die von google Zeug detoxed ist. Vertrauenswürdige Addons(code sollte auf gith liegen) sind in der heutigen Zeit essenziel, wenn man keinen Dns Filter hat. Dann sind Addons wie CanvasBlocker,Cookie Controller,Decentraleyes,No Uril Leak, No Script, Privacy settings und uBlock Origin quasi pflicht!
        Webseiten tracken dich mehr als das OS

        Zur Grund Thematik Win10 Tracking:
        Wenn man will kann man sich das os fast ruhig stellen, dazu braucht man nur einen Dns filter seiner Wahl, weil die Anfragen die an Ms getätigt werden kann man sehr schön in Filterlisten zusammenfassen und blocken.

        Trotzdem bin ich kein Freund von dem OS und bevorzuge ein Debian 1000mal lieber. Windows genauso wie Macos sind Blackboxes als Os, keiner weiß was wie es "unter" der Haube ausschaut!
        Nur im Breich gaming bleibt keinem eine Wahl. Auch hier kann man es sehr abmildern, das Tracking zb bei Steam oder Ea kann man geziehlt per DnsBlacklisten blockieren (haben so domains wie telemetrie.xxx.xxx )
      • Von Marcellus5000 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von fotoman
        Das Problem haben aber auch alle andren Mainstream-Systeme, die für den Desktop (oder den Enduser) ausgeelgt sind. Dort wird es nur nich so an die große Glocke gehängt. Eine Paketverwaltung die ständig auf neue Versionen prüft, schickt damit zwangsweise auch Infos an den Server. Was da noch so alles übertragen wird, weiss keiner der nicht den Quelltext zerpflückt (Anzahl und Häufigkeit der Nutzung, Anzahl genutzter Dateine usw).
        Naja Du reflektierst das wenigstens, daher kann ich Deine Ansichten nachvollziehen. Was mir nur nervt, ist das ich hier kaum was über Android, Facebook und Co gelesen habe und als Microsoft es denen nachgemacht hat (und ich meine immer noch beiweitem nicht so schlimm wie die...), sind hier aufeinmal reihenweise Jünger des Datenschutzes aufgetaucht
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von Homerclon
        Hab mich schon festgelegt ein Linux-System aufzubauen, um es als Alltagssystem zu nutzen.
        Dann aber bitte auch komplett selber kompilieren und vorher alle relevanten Quelltexte prüfen, ob die nicht unnütz irgendwohin Daten übertragen. Selbstverständlci darf man auch keine Paketverwaltung nutzen, die automatisiert auf Updates prüft (oder gar Binärtreiber, die dies u.U. tun).

        Alltagsnutzung darf dann auch nur Mainstream bedeuten. SW oder Treiber für vorhandene HW, die es nur für Windows oder Mac OS gibt, darf man dann halt nicht nutzen. Auch abseits von Spielen und Adobe-Produkten gibt es keineswegs für alles vergleichbare und u.U. auch schon nur vergleichbar teure Alternativen.

        Zitat von Homerclon
        Als Spieler kommt man nur schwierig um Windows herum, daher kommt Win auf den Spiele-PC, auf dem nur das drauf kommt das zum spielen nötig ist.
        Nicht nur als Spieler wird es schwierig. Da muss man schon nur echte Programme mobil auf einem Tablet nutzen wollen. iOS und Android fallen weg, da nichts läuft (jedenfalls nichts, was zu 100% Datenkompatibel wäre). Also versucht man vergeblich, Linux auf irgendeinem vorhandenen Windows-Tablet ans Laufen zu bekommen, natürlich inkl. allem Zubehör, um das Gerät im Zug als Tablet und im Hotel als Laptop-Ersatz nutzen zu können. Fehlanzeige, Touch ist nunmal kein der Linux-Community.

        Zitat von Marcellus5000
        Wer von euch ist denn nicht bei Facebook, Whats App und hat kein Android Smartphone?
        Dazu könnte ich mich sogar noch zählen, wobei ich indirekt doch bei FB bin, Dank Instagram, und ob Andriod oder iOS auf den Smartphone genutzt wird ist auch egal, einzig der Datensammler heißt anders.

        Trotzdem nutze ich Windows 10 und konfigurieren meine Umgebung halt so, wie ich es für nötig halte. Ich habe auch nie erwartet, das Win XP oder WIn 7 nichts an MS gesendt hat. Das fängt mit der Lizenzabfrage oder der standardmäßigen Internetverfügbarkeitsanfrage ja schon an. Funkt mir ein Programm auch nach dem Abschalten der verfügbaren Konfig noch zu viel, wird es im Router geblockt und es ist sofort für alle genutzten Geräte blockiert. Wenn ich an einige nicht-MS Treiber oder Programme unter Win 7 denke, dann war das der einzig sinnvolle Weg.

        Das Problem haben aber auch alle andren Mainstream-Systeme, die für den Desktop (oder den Enduser) ausgeelgt sind. Dort wird es nur nich so an die große Glocke gehängt. Eine Paketverwaltung die ständig auf neue Versionen prüft, schickt damit zwangsweise auch Infos an den Server. Was da noch so alles übertragen wird, weiss keiner der nicht den Quelltext zerpflückt (Anzahl und Häufigkeit der Nutzung, Anzahl genutzter Dateine usw).

        Genauso muss man auch bei Chrome oder Firefox auf jegliche, über den Add-On Store installierte Erweiterung verzichten und die automatische Update.Prüfung deaktivieren. Was geht es den Hersteller an, wie oft ich Firefox starte und welche Erweiterungen ich instaliert habe.

        Wenn ich dann hier die Beschwerden der Gamer über Win 10 lese, obwohl sie freiwillig an die Game-Stores (oder den Server der Spielehersteller) einen Großteil ihrer Lebensgewohnheiten melden, verstehe ich die Angst vor MS überhaupt nicht mehr.
      • Von Marcellus5000 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Taskmaster
        Solange nicht alles abschaltbar ist, solange nicht mal die hosts-Datei die Übertragung abklemmt, solange man es nicht mir nicht völlig und absolut überlässt, welche Daten ich wann freiwillig (wenn überhaupt) abgebe, solange werde ich mit Windows 10 auch nicht warm und die Ablehnung wächst täglich.

        Wenn man mich nett fragt, mir erklärt, welche und wofür ich Telemetrie/Daten abgeben kann, ich selbst entscheiden darf, bin ich ganz anders und offener dem Thema gegenüber, als wenn man mich zwingt.
        Ich habe zum Beispiel keinen Bock, meine Daten abzugeben, nur damit Microsoft prahlen kann, wie viele Bilder bereits mit irgendeiner App geöffnet worden sind oder wie viele Minuten man mit Edge im Netz war.
        Ich wäre bereit, auf freiwilliger Basis und auch nur auf dem Gerät, das ich auswählen möchte, Stabilitätstelemetrie (so sie keine privaten Daten enthalten) zu übertragen und so womöglich bei einer Fehlerbereinigung und Updates zu helfen. Ich bin bereit, auf freiwilliger Basis an dem Gerät, das ich auswählen möchte, auch mal personalisierte Werbung zu empfangen.
        Ich bin nicht bereit, mich als menschliche Ressource zu betrachten, weil es gerade in der IT hip ist. Wenn ich mich ausziehe, dann freiwillig und nicht wie eine Zwangsprostituierte. Weil dem so ist, meide ich auch Gesichtsbuch und co.
        Microsoft sollte das akzeptieren oder muss damit leben, dass Windows bei mir seinen momentanen Stellenwert verliert, (wenn überhaupt) als Zweitinstallation und isoliert sein Dasein fristet.

        Tun sie aber nicht. Wenn sich weiterhin genügend User weigern, werden sie es irgendwann müssen. Schade, dass dieser Prozess so lange dauert und man langsam jede Achtung vor dieser Firma verliert.
        Er hat recht und er ist auch kosenquent und nutzt kein Facebook. Ich hoffe, er ist auch so kosenquent dann auch kein Android Smartphone zu haben, kein Whats App zu nutzen und keine Payback Punkte zu sammeln ect.
        Dann kann ich ihn verstehen. Wer von euch ist denn nicht bei Facebook, Whats App und hat kein Android Smartphone? 5%? Naja Nerd Aufschlag sagen wir mal ~ 15%... Euch nehme ich ernst, der Rest ist das übliche MS Bashing, denn die anderen Vendor sind viel schlimmer und solche Threads machen es auch nicht besser.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk