Microsoft: Blockieren gefälschter Spiele und unerlaubter Hardware betrifft Windows 10 nicht direkt
Microsoft erlaubt sich in seinen EULA das Blockieren "gefälschter Spiele" und "unerlaubter Hardware-Peripherie". Das Thema sorgte für viel Wind, betrifft aber nicht direkt Windows 10, wie wir bereits berichteten. Nun hat sich auch Microsofts deutscher Produktmanager noch einmal dazu geäußert.
Am Wochenende machte die Story die Runde, Microsoft könne unter Windows 10 "gefälschte Spiele" und "unerlaubte Hardware-Peripherie" blockieren. Basis dieser Aussage sind die seit dem 1. August 2015 geltenden neuen und einheitlichen Bedingungen für die meisten Angebote von Microsoft, die als "Microsoft Servicevertrag" bezeichnet werden. Punkt 7 behandelt dabei Updates für Dienste und Software und Absatz b sorgt nun für das Aufsehen.
Dazu gibt es nun eine Stellungnahme von Boris Schneider-Johne, der bei Microsoft Deutschland im Marketing arbeitet. Die Passage gebe es demnach schon lange bei Microsoft, bezog sich früher vor allem aber auf Xbox Live. Man ist daher etwas erstaunt darüber, wie man nun bei myce.com auf die Idee kommt, die Passage sei neu. Das ist aber auch völlig unerheblich, denn auch Schneider-Johne bestreitet nicht, dass die Passage vorhanden ist und nun für alle Microsoft-Produkte gilt. Dabei räumt er durchaus ein, dass das in Bezug auf Windows 10 problematisch ist. Ursprünglich ging es dabei laut seiner Aussage um das Cheaten in Spielen.
Wenn man die EULA im Detail studiert, fällt auf, dass Microsoft Windows 10 für die Klausel nicht explizit vorsieht (wie wir auch schon im einstigen Artikel berichteten). Es geht vor allem um First-Party-Apps. Darunter unter anderem Produkte wie Cortana, Office, Skype und diverse Xbox-Dienste. Ob es das grundlegend besser macht, sei dahingestellt. Derzeit sieht es nicht danach aus, das Microsoft an seinen Nutzungsbestimmungen etwas ändern wird, da diese vereinheitlicht für alle Produkte gelten. Windows-10-Nutzer werden also wahrscheinlich vergebens darauf hoffen, dass die Passage entfernt wird.
Wenig überraschend wird mittlerweile auch darauf verwiesen, dass sich Sony bei der Playstation 4 ebenfalls das Recht vorbehält, die PS4 zu sperren, wenn darauf Raubkopien gefunden wurden. Das Problem dürfte aber letztlich sein, dass durch undurchsichtige und aufgeblähte EULAs – ganz gleich von welchem Anbieter – Nutzer verunsichert werden und das dürfte in der Regel nicht im Interesse des Anbieters sein. Die profitieren vor allem davon, dass man sich die Lizenzbestimmungen in der Regel nicht durchliest.


Das 2. Tool von Destroy Windows 10 Spying - Info und Download ausführen.
Mit O&O ShutUp10 - Antispy-Tool für Windows 10 das gewünschte deaktivieren. Bessere Alternative zu dem Tool DoNotSpy10, da ohne Crapware...
Das 2. Tool von Destroy Windows 10 Spying - Info und Download ausführen.
Es handelt sich bei dem Eula Ausschnitt nicht ausschließen um Windows 10.
Es gab damals z.B. den Xploder für die PSx, sowas würde dann unter Illegaler Peripherie fallen.
Der Chip(um gecrackte/gebrannte Spiele zu spielen) der bei der xbox oder psx eingebaut wurde, würde dann wohl unter Hardware fallen.
Das und nicht wirklich mehr hat dieser EULA Auszug zu heissen.
Das habe ich mir schon gedacht
Nur ist doch die EULA auch für den PC da Sie diese für alle M$ Produkte verwenden - oder bin ich da auch auf dem Holzweg?
Und wenn Sie für alle M$ Produkte gilt, ist dieser Teil doch auch für den PC; wird ja nicht ausgeschlossen.
Allso bleibt meine Frage für den PC unbeantwortet.
Ich muss sagen, ich bin insgesamt sehr verwundert darüber, dass MS aus dem XBox 1 Shitstorm nichts gelernt hat...