Auch bei Vista Virenscanner nötig
So ist auch das neue Windows Vista von Microsoft vor Schädlingen aus dem Netz nicht sicher. Der Softwarehersteller Sophos hat in einem Test versucht Vista mit zehn der meist verbreiteten Viren zu infizieren. Drei dieser konnten sich im System festsetzen. Dazu gehören die E-Mail-Würmer Stratio-Zip, Netsky-P und MyDoom-O. Vista blockierte den Zugriff der infizierten Anhänge über den "Windows Mail"-Client, jedoch war ein Zugriff über Webmail möglich.
Microsoft nahm zu den Vorwürfen Stellung und erklärte, das es sich dabei um ein Problem handle, bei dem die Interaktion des Anwenders erforderlich ist. So fragt Vista ob ein Programm mit Administratorenrechten laufen soll. Wenn der Nutzer sich jedoch durch alle Warnungen durchklicke, dürfe es niemanden wundern wenn das System von Viren befallen ist. Microsoft räumte aber ein, das es noch ein langer Weg ist bis das Betriebssystem die Vertrauenswürdigkeit und Identität eines Programms erkenne und empfiehlt auch für Vista einen Virenscanner zu nutzen. Damit kommen auch beim Umstieg auf Vista zusätzliche Kosten für Antiviren-Software auf den Anwender zu.
Als kostenlose Alternative ist jetzt auch der Avast-Virenscanner, welcher in unserer Marktübersicht im Heft 01/2007 als bester kostenloser Virenscanner ausgezeichnet wurde, zu Windows Vista kompatibel.