Windows 10: Anniversary Update mit reduzierten Gruppenrichtlinen

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Windows 10: Anniversary Update mit reduzierten Gruppenrichtlinen
Quelle: Microsoft

Laut einem Bericht wird das Anniversary Update für Windows 10 Pro mit reduzierten Gruppenrichtlinen daherkommen. Das ist ärgerlich und beschädigt den Ruf von Windows 10 weiter vollkommen ohne Not. Warum nun ein kleines Unternehmen, Zielgruppe u.a. von Pro, nun die Windows Store Apps nicht mehr deaktivieren darf, weiß wohl nur Microsoft.

Wer auf Windows 10 Pro setzt, bezahlt nicht freiwillig den höheren Preis, sondern verspricht sich etwas davon. Etwa der verfügbare Bitlocker oder die erweiterten Netzwerkfähigkeiten. Dazu gehören auch die Gruppenrichtlinien. Die will Microsoft nun laut einem Bericht aber über das Anniversary Update entfernen.

Die Folge ist, dass man unter Windows 10 Pro nicht mehr alle Möglichkeiten über die Gruppenrichtlinien hat. Die bleiben Windows 10 Enterprise (Volumenlizenz), Education und Server SKU vorbehalten. Das hat Auswirkungen: So lässt sich jetzt etwa nicht mehr die Microsoft Consumer Experience abklemmen. Will man mit Registry-Änderungen entgegenwirken, wird das nicht akzeptiert.

Betroffen sind die Punkte Sperrbildschirm, Windows Tipps, Microsoft Benutzererfahrung und Deaktivierung der Apps aus dem Store. Warum Microsoft das gemacht hat, ist bisher nicht bekannt. Es könnte eine Reaktion auf Nutzer sein, die in der Pro-Version diverse Features abgeklemmt haben. Da Windows Pro aber stets auch für kleine Unternehmen gedacht war und ist, bleibt die Vorgehensweise fragwürdig.

Unterm Strich ist es einmal mehr schlechte Presse für Microsoft. Dort wird man wohl sagen, dass das alles bekannt war, denn im Insider Hub ist die Version bereits seit Längerem zum Testen bereitgestellt. Dennoch tut Microsoft derzeit wenig dafür, den Ruf von Windows 10 nicht weiter zu beschädigen, ganz gleich wie wichtig einem nun die Gruppenrichtlinien sind oder nicht. Dass das Anniversary Update erst am 2. August und damit nach dem heutigen Ende des Upgrade-Zeitraums erscheint, könnte man da schon fast als Taktik auslegen. Man erspart sich nämlich die Debatte und holt nun noch Leute zu Windows 10, die das Update noch gar nicht auf dem Radar haben.

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    • Kommentare (97)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von blasiusx Freizeitschrauber(in)
        Ich finde Linux Mint eigentlich nicht schlecht für rudimentäre Dinge. Aber Ich nutze so viel bezahlte Software, insbesondere für die Videobearbeitung und Umkodierung und auch Fotobearbeitung, das Ich einfach nicht von Windows weg kann. Und Windows 7 reicht für diese Zwecke noch wunderbar aus. Da kann Ich für mich alles wichtige eben noch selber beeinflussen, denn Ich bin teilweise abhängig von bestimmten Treibern (GPU Encoding) und für ein stabiles System, bei dem Ich nicht Angst und Bange haben muss was nach einem neuen Update Patch dann noch funktioniert. Das hatte Ich während meiner 3 Monate Win10 Test bereits zweimal erlebt. War echt toll....

        Was nützt mir das aktuellste Bertriebssystem, wenn es bei mir ungefragt Updates installiert, die bei mir alles durcheinander bringen, und Ich dann damit nicht vernünftig arbeiten kann ?! Ja, tolle Sicherheit.

        Insbesondere die ständigen Änderungen an der Oberfläche und auch an den Einstellungen erfordern auch eine stete Aktualisierung vieler anderer Komponenten. So stelle Ich mir eine stabile Basis nicht vor. Und das wird ja auch so weitergehen, dank "as a Service".

        Für mich ist ein vernünftiges ARBEITEN unter diesen Vorraussetzungen einfach nicht gegeben. Für Spieler und Leute, die einfach nur Surfen, email checken, mag das ganze zwar noch erträglich sein, obwohl Ich da im Bekanntenkreis auch nur von Problemen gehört habe. Aber was sollen da die Hardcore User (wie Ich) dazu sagen, wenn dauernd was geändert wird ?! Offensichtlich legt Microsoft darauf keinen Wert mehr und konzentriert sich nur noch auf die "einfache" Klientel. (Das soll keine Beleidigung sein, da es immer Ausnahmen gibt) .

        Warum sollte Ich mich dann verbiegen, und zwanghaft für mich etwas nutzen, was für mich Null Vorteile und nur Rückschritte bedeutet ? Das wäre unlogisch und nur ein "Geben". Für mich macht es keinen Unterschied, ob es scheinbar Gratis ist oder nicht. Wenn es qualtitaiv FÜR MICH nichts taugt, bleibt es von meinem System.

        Von den zahlreichen, offensichtlichen BUGS und Problemchen, die immer noch in Windows 10 vorhanden sind, möchte Ich gar nicht erst anfangen. Das habe Ich schon zur Genüge getan.

        Das ist meine persönliche Meinung. Und die Politik von Microsoft macht es mir zur Zeit ganz leicht, auf Windows 10 zu verzichten. Das sieht man ja an dem Thema hier, was noch so alles passieren wird.

        Ich frage mich, was denn noch alles gestrichen werden soll, damit man endlich mal über die Dinge nachdenkt und Konsequenzen daraus zieht. Soll Microsoft in Zukunft alles selber entscheiden dürfen, was auf der Festplatte installiert wird und was man noch deaktivieren oder konfigurieren kann ?!

        Sorry, aber dann kann Ich ja gleich zu "Apple" gehen, denn da ist Software und Hardware bestens aufeinander abgestimmt. Und Ich darf sogar über die Updates entscheiden. Auch wann diese installiert werden.

        Sorry für OT. Und jetzt entspanne Ich mich weiter mit meinem Windows 7.
      • Von blasiusx Freizeitschrauber(in)
        Ich finde Linux Mint eigentlich nicht schlecht für rudimentäre Dinge. Aber Ich nutze so viel bezahlte Software, insbesondere für die Videobearbeitung und Umkodierung und auch Fotobearbeitung, das Ich einfach nicht von Windows weg kann. Und Windows 7 reicht für diese Zwecke noch wunderbar aus. Da kann Ich für mich alles wichtige eben noch selber beeinflussen, denn Ich bin teilweise abhängig von bestimmten Treibern (GPU Encoding) und für ein stabiles System, bei dem Ich nicht Angst und Bange haben muss was nach einem neuen Update Patch dann noch funktioniert. Das hatte Ich während meiner 3 Monate Win10 Test bereits zweimal erlebt. War echt toll....

        Was nützt mir das aktuellste Bertriebssystem, wenn es bei mir ungefragt Updates installiert, die bei mir alles durcheinander bringen, und Ich dann damit nicht vernünftig arbeiten kann ?! Ja, tolle Sicherheit.

        Insbesondere die ständigen Änderungen an der Oberfläche und auch an den Einstellungen erfordern auch eine stete Aktualisierung vieler anderer Komponenten. So stelle Ich mir eine stabile Basis nicht vor. Und das wird ja auch so weitergehen, dank "as a Service".

        Für mich ist ein vernünftiges ARBEITEN unter diesen Vorraussetzungen einfach nicht gegeben. Für Spieler und Leute, die einfach nur Surfen, email checken, mag das ganze zwar noch erträglich sein, obwohl Ich da im Bekanntenkreis auch nur von Problemen gehört habe. Aber was sollen da die Hardcore User (wie Ich) dazu sagen, wenn dauernd was geändert wird ?! Offensichtlich legt Microsoft darauf keinen Wert mehr und konzentriert sich nur noch auf die "einfache" Klientel. (Das soll keine Beleidigung sein, da es immer Ausnahmen gibt) .

        Warum sollte Ich mich dann verbiegen, und zwanghaft für mich etwas nutzen, was für mich Null Vorteile und nur Rückschritte bedeutet ? Das wäre unlogisch und nur ein "Geben". Für mich macht es keinen Unterschied, ob es scheinbar Gratis ist oder nicht. Wenn es qualtitaiv FÜR MICH nichts taugt, bleibt es von meinem System.

        Von den zahlreichen, offensichtlichen BUGS und Problemchen, die immer noch in Windows 10 vorhanden sind, möchte Ich gar nicht erst anfangen. Das habe Ich schon zur Genüge getan.

        Das ist meine persönliche Meinung. Und die Politik von Microsoft macht es mir zur Zeit ganz leicht, auf Windows 10 zu verzichten. Das sieht man ja an dem Thema hier, was noch so alles passieren wird.

        Ich frage mich, was denn noch alles gestrichen werden soll, damit man endlich mal über die Dinge nachdenkt und Konsequenzen daraus zieht. Soll Microsoft in Zukunft alles selber entscheiden dürfen, was auf der Festplatte installiert wird und was man noch deaktivieren oder konfigurieren kann ?!

        Sorry, aber dann kann Ich ja gleich zu "Apple" gehen, denn da ist Software und Hardware bestens aufeinander abgestimmt. Und Ich darf sogar über die Updates entscheiden. Auch wann diese installiert werden.

        Sorry für OT. Und jetzt entspanne Ich mich weiter mit meinem Windows 7.
      • Von -Gizmo
        Zitat von rum
        Runter kommen, ein paar Stunden in irgend n Linux Mint oder so investieren oder einfach bei Windows 7 bleiben , ... und danach entspannt weiter lesen
        Nutze Linux (Debian / Ubuntu) schon seit etlichen jahren schon, im Dualboot mit Win 7 64 Bit für Spiele.
      • Von rum BIOS-Overclocker(in)
        Mal meine Meinung zur Diskussion hier, auch wenn sowas selten vor kommt:
        Ihr diskutiert Euch hier echt nen Zahn locker! Wozu der ganze Stress? Es gibt Leute, die von Ihrer Meinung so überzeugt sind, dass man es einfach lassen sollte zu versuchen sie zu überzeugen.
        Zu dem ganzen Thema habe ich mir in meinem stillen Kellerchen meine Gedanken gemacht und schon sehr sehr viel früher festgestellt, dass ich mich mit Windows 10 von Microsoft verabschieden werde. Punkt.
        Alle Arbeiten für meine Selbstständigkeit, alle wirklich wichtigen Dinge sowie die für mich wichtige Privatsphäre können mit Windows 10 nicht mehr in dem Maße gegen Fremdzugriff abgesichert werden, wie ich es mir einfach wünsche! Was soll ich mit diesem Produkt noch anfangen? Also sitzt Windows 10 nun in meinem Spiele-PC und fristet sein Dasein mit der Bewältigung von durchaus ja auch interessanten und anspruchsvollen Aufgaben, meistens Einschalten-Spielen-Abschalten.

        Viel zu viel Aufregung, Männers!
        Runter kommen, ein paar Stunden in irgend n Linux Mint oder so investieren oder einfach bei Windows 7 bleiben , ... und danach entspannt weiter lesen
      • Von -Gizmo
        Zitat von Maverick3k
        Dir ist es offensichtlich wichtig, dich regelmäßig als den erhabenen Erwachsenen darzustellen
        Vermute viel eher das gegenteil, das er noch sehr Jung ist anhand seiner Postings.
      • Von blasiusx Freizeitschrauber(in)
        Genau das ist doch das ganze Dilemma. Die langsame, schleichende "Entmündigung" fällt zuerst kaum auf. Wenn man mal nach 2-3 Jahren dann alles Revue passieren lässt, sieht man erst mal das Ausmass. Das traurige daran ist, das die neue Generation an Usern denkt, es war schon immer so, das es so gut wie keine Freiheiten und Individualität mehr gibt, und man vermisst es natürlich nicht.

        Diese Gefahr ist offensichtlich, und ich finde das richtig schlimm, was denn alles noch geopfert werden will, nur um die Ziele zum "geschlossenen" Betriebssystem zu erreichen.

        Ich wie ich schon sagte... Noch ist es nicht zu spät das zum Wohle des Kunden zu ändern, und nicht nur zum Wohle des Unternehmens.
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