Windows 11: Task-Manager zeigt neue Details zu Laufwerken im aktuellen Beta-Build an

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Windows 11: Task-Manager zeigt neue Details zu Laufwerken im aktuellen Beta-Build an
Quelle: Microsoft

Bislang zeigt der Task-Manager von Windows 11 im Reiter "Leistung" für Massenspeicher nur an, ob es sich um eine SSD oder eine HDD handelt. In einer Beta-Version wurde eine Funktion gesichtet, die auch den Bus-Typ anzeigt.

Der Task-Manager von Windows liefert seit jeher praktische Informationen zur Hardwareauslastung des eigenen PC-Systems, auch wenn Tools von Drittanbietern wie beispielsweise HWiNFO hier deutlich weitergehende Details liefern. In einem aktuellen Beta-Build von Windows 11 konnte jedoch eine versteckte Änderung im Reiter "Leistung" des Task-Managers bezüglich des Bus-Typs der verbauten SSDs bzw. HDDs ausgemacht werden.

Windows 11 Beta 22635.4225 zeigt Bus-Typ von Massenspeicher im Task-Manager an

"Weitere Änderungen am Task-Manager folgen in Kürze: Festplatten werden auf der Seite 'Leistung' nach Typ (NVMe, SATA etc.) gekennzeichnet - im linken Bereich und unter den Diagrammen (standardmäßig deaktiviert, Beta 22635.4225.)", kommentiert der X-User "phantomofearth" einen Screenshot des Task-Managers einer Beta-Version von Windows 11. Zuvor wurde beispielsweise im Feld "Typ" nur "SSD" angezeigt, nun ist auch der Bus-Typ wie hier "NVMe" ersichtlich. Theoretisch wäre an dieser Stelle auch der Bus-Typ "SATA" möglich, wenn der Festspeicher über die entsprechenden Ports am Mainboard angeschlossen ist.

Windows 11: Task-Manager zeigt neue Details zu Laufwerken in aktueller Beta-Build an (1) Quelle: phantomofearth/Microsoft Windows 11: Task-Manager zeigt neue Details zu Laufwerken in aktueller Beta-Build an (1) Dieses neue Feature im Task-Manager des Windows 11 Beta Build 22635.4225 scheint nicht standardmäßig aktiviert zu sein und muss daher manuell aktiviert werden. Wann die neue Anzeige des Bus-Typs für Massenspeicher den Weg in die stabilen Builds von Windows 11 findet bzw. wann die Beta-Versionen von Microsofts jüngstem Betriebssystem die Information "NVMe" bzw. "SATA" ohne manuelle Aktivierung ausgeben, ist noch nicht bekannt.



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Quelle: Phantomofearth (X) via Windows Latest

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Berechtigte Korrektur, wobei ich zwei andere Fehler gemacht habe: Wo Seattle liegt, wusste ich schon. Aber ich dachte die Arbeiten an DOS wären noch am ursprünglichen Firmensitz erfolgt. Aber Wiki sagt, der Umzug war doch schon 79, bevor QDOS eingekauft wurde (zu meinem Leidwesen in Seattle entwickelt) und selbst wenn ich mit dem Datum richtig gelegen hätte, wäre die Gründung nicht im Silicon Valley, sondern in New Mexico erfolgt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Berechtigte Korrektur, wobei ich zwei andere Fehler gemacht habe: Wo Seattle liegt, wusste ich schon. Aber ich dachte die Arbeiten an DOS wären noch am ursprünglichen Firmensitz erfolgt. Aber Wiki sagt, der Umzug war doch schon 79, bevor QDOS eingekauft wurde (zu meinem Leidwesen in Seattle entwickelt) und selbst wenn ich mit dem Datum richtig gelegen hätte, wäre die Gründung nicht im Silicon Valley, sondern in New Mexico erfolgt.
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Entweder hat man Ende der 70er Jahre in der Bay Area große Menge Hinterlassenschaften der 69er-Ära verbrauchen müssen
        Böse. Bay Area ist aber ziemlich weit weg von Bellevue(neben Seattle in Washington).
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von MyticDragonblast
        Die wissen halt selber nicht, wie sie aus dem Dilemma kommen sollen, dass die alte Edge-Engine für die Einstellungsoberflächen notwendig ist, aber der Browser selber gefloppt ist und auf Chromium umgestellt wurde.
        Nun muss man den Unterbau des alten Edge weiter mitschleppen, um die Einstellungsapp darzustellen. Zurückrudern geht jetzt nicht mehr und weiterbasteln ist umfangreicher, als man vermutet hatte.
        Selbst die vollständige Umstellung von NT auf den neuen Win95-Desktop hat inklusive aller neuen Elemente(z.B. Gerätemanager)nur 4 Jahre gedauert(bis Windows 2000 erschien).
        Die Render-Engine einer Benutzeroberfläche hat doch wenig mit deren Inhalt zu tun. Sowohl Edge als auch die alte IE-Engine als auch Chromium kann alles darstellen, was für eine Systemsteuerung nötig ist. In welchem Format Microsoft diese umsetzt, ist vollkommen egal. Das Problem ist, dass sie sie gar nicht umsetzen respektive nicht wissen, was sie eigentlich darstellen wollen.

        Zitat
        Die meisten Informatiker gehen traditionell immer vom Binärsystem aus, wenn da von Bit oder Bytes die Rede ist, auch wenn da nur Prefixe aus dem Dezimalsystem stehen. Einzige wirkliche Ausnahme sind physikalische Aspekte, wie Datenübertragungsraten, wo man aber auch nicht mehr auf der logischen Ebene ist. Genormt wurde das ganze auch erst um den Jahrtausendwechsel, also nachdem es Jahrzehnte Usus war, da normale Dezimalprefixe zu nutzen.
        So einfach ist es nicht. Microsoft schreibt ja nicht nur die falsche Einheit hinter Datenspeichergrößen, sondern Microsoft schreibt auch die falsche Zahl vor andere Angaben, die tatsächlich in binärer Stückelung auftreten, beispielsweise beim RAM: Wenn die Zahl "32.768" lautet, dann ist Microsofts "32.000" oder "32 k" die falsche Anzeige. Durch Runden könnte man noch auf "~33 k" kommen, Microsoft macht aber selbst aus 65.536 GiB ein "64 GB". Dabei kennt man Nachkommastellen sehr wohl, so werden 1.440 KiB zu "1,44 MB" – obwohl 1.474.560 Byte entweder "~1,41" MiB" oder "~1,47" MB sind, aber nie "1,44". Und nein, auch in anderen Zahlensystemen ist Microsofts Größenverschleierungssystem nicht naheliegend, sondern komplex: HEX 16.8000 (DEC 1.474.560) ist nicht im geringsten mit HEX 15.F900 (=DEC 1.440.000) verwandt und es gibt keinen einfachen Weg um von HEX 8000 (DEC 32.768) auf HEX 7D00 (DEC 32.000) oder HEX 0020 (DEC 32) zu kommen. Selbst im Binärformat, wo Größenordnungsänderungen eigentliche simple Bitshifts sind, muss man einen solchen nicht nur um eine "krumme" Anzahl von Stellen (BIN 1010) durchführen, sondern dann auch noch das letzte Bit wegwerfen, um von DEX 65.536 auf DEC 64 zu kommen.

        Ich kann nur spekulieren, wie sich diese Firmentradition herausbilden konnte. Entweder hat man Ende der 70er Jahre in der Bay Area große Menge Hinterlassenschaften der 69er-Ära verbrauchen müssen oder da hat jemand die Buchhaltung optimiert. Ob es nun ein Angestellter war, der sein "32 k"-Jahresgehalt in 12× 2.730,67 USD hat auszahlen lassen oder ob Bill umgekehrt abgesprochene 32.768 USD als 32-durch-12-pro-Monat hinterlegt hat, bleibt offen. Aber wer auch immer diesen Code geschrieben hat, hatte (temporär) kein Interesse an korrekten Ausgaben und wer auch immer das mitgemacht hat, hatte (temporär) kein Verständnis für Grundrechenarten. Und alle anderen haben bis heute den Salat.
      • Von XT1024 Volt-Modder(in)
        Zitat von MyticDragonblast
        Die meisten Informatiker gehen traditionell immer vom Binärsystem aus
        Und der ganze, große Rest?
        Oder ganz einfach: was spricht neben der Tradition* denn dafür, dass beim aktuellen Nvidia-Treiber 659 M(fehlendes i)B (691.044.472 Bytes) geschrieben steht statt 691 MB?

        *Tradition: Unfug, der nur gemacht wird, weil er schon immer so gemacht wurde.

        Darauf hoffen, dass MS eine Option einbaut, braucht man aus offensichtlichen Gründen ja auch nicht.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Detaillierte Werte von CPU, Ram, GPU, SSDs/HDDs Auslastungen und Temperaturen wären gut. Und Lüfterdrehzahlen.
        Als Echtzeitanzeige/Widget.
        Ich weiß das die auch von Drittanbietern gibt.
        Können aber zu Instabilitäten führen.
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