Windows 11: Upgrade 24H2 könnte durch einige Programme verhindert werden
Das Update auf Windows 11 24H2 kann unter Umständen bei manchen Nutzern nicht installiert werden. "Safeguard Holds" sorgen dafür, dass einige Programme als inkompatibel gekennzeichnet werden und das Upgrade zumindest nicht automatisch erfolgt.
Vor rund anderthalb Monaten kündigte Microsoft mit Windows 11 24H2 das jährliche Funktionsupdate für das hauseigene Betriebssystem an, welches anstelle von Windows 12 aufgespielt wird. Erste Einblicke in die neuen Features und Anpassungsmöglichkeiten, die Windows-11-Nutzer künftig nutzen können, werden regelmäßig veröffentlicht. Manche Nutzer werden allerdings von vornherein vom Updateprozess auf 24H2 ausgeschlossen.
Der Grund hierfür liegt in den sogenannten "Safeguard Holds". Hierbei handelt es sich vereinfacht formuliert um eine Schutzmaßnahme, die seitens Microsoft eingesetzt wird, um möglichen Problemen auf Geräten vorzubeugen. Zu diesen Problemen zählen etwa inkompatible Programme, Treiber oder Hardware - welche das sind, hat das Portal Deskmodder nun herausgefunden. Die Software und Treiber, die einen solchen Safeguard Hold auslösen können, finden Sie in der nachfolgenden Liste:
- ConisioAdmin.exe (Solidworks PDM)
- EaseUS Disk Copy.exe (EaseUS Disk Copy Application)
- ep_dwm.exe (ExplorerPatcher) / ab 22H2
- iCloudServices.exe (iCloud files shared in Explorer via WhatsApp) / ab 23H2
- RadeonSoftware.exe (AMD GPU perf settings) / ab 23H2
- StartAllBackCfg.exe (StartAllBack) / ab 22H2
- Multi-mon + Copilot (Microsoft)
- MergeSdb (Microsoft)
- Intel IntcOED.sys (Intel)
- Intel IntcAudioBus.sys (Intel) (%WinDir%\System32\drivers\IntcAudioBus.sys)
- Realtek 8192su Wireless USB 2.0 Adapter (Realtek) (%WinDir%\System32\drivers\RTL8192su.sys)
Falls Sie sich nun über den "Trick" freuen, mit dem Sie eine der genannten Applikationen installieren und so das Update auf Windows 11 24H2 verhindern könnten, müssen wir Sie an dieser Stelle enttäuschen: Denn mit dem Safeguard Hold wird nur dafür gesorgt, dass die Aktualisierung nicht automatisch und ohne Nutzereingabe erfolgt. Stattdessen ist davon auszugehen, dass Microsoft regelmäßig mit Pop-ups und Hinweisen auf die Updatemöglichkeit aufmerksam machen oder dazu auffordern wird, die "inkompatible Software" zu deinstallieren.
Ohnehin bleibt es am Beispiel des noch aktuellen Windows 11 23H2 bei den gewohnten monatlichen Updates bis zum jeweiligen Support-Ende. Wenn Sie wiederum auf das Update auf 24H2 und zeitgleich auf eines genannten Programme nicht verzichten wollen, bleiben Ihnen nur zwei Optionen: Geduld, bis Microsoft die Inkompatibilitätsprobleme behebt oder die Deinstallation des Programms. Im Anschluss können Sie mit dem regulären Updateprozess fortfahren und das jeweilige Programm (auf eigene Gefahr) wieder installieren, da Safeguard Holds nur die Installation an sich blockieren.

Das halte ich persönlich nur für eine Ansicht.
Ich glaube eher, das die Vielfalt zu hoch ist und der Aufwand zu groß und man sich deshalb entscheidet, Software sowie Hardware auszusortieren. Schlussendlich ist es auch mit Kosten verbunden. Und wo wird nicht eingespart!?
Von den ganzen genannten Softwares ist das also technisch gesehen tatsächlich die bei weitem gefährlichste
Aber ehrlich: Mir ists weitaus lieber wenn man ein Update erstmal vorsichtahalber nicht installiert weil man Probleme mit vorhandener Software vermutet als dass man einfach drüberbügelt und hofft dass nichts passiert - denn letzteres kllingt eigentlich eher nach dem Microsoft-QM-System bei Updates wenn man sieht wie regelmäßig am 2. Dienstag eines Jeden Monats wieder die "KBxxxxxxxx Update verursacht Probleme" Meldungen aufploppen.