Windows 11 24H2: Neuer Patch, neue Probleme
Das Update 24H2 für Windows 11 sorgt auch weiterhin für Probleme. Ein Patch sollte jetzt Fehler beseitigen, fügt stattdessen aber neue hinzu.
Das Anfang Oktober veröffentlichte Update 24H2 für Windows 11 macht Microsoft auch weiterhin Probleme. Die neue Version brachte eine ganze Reihe von neuen Features, ist aber seit dem ersten Tag von Fehlern und Bugs geplagt. Diese reichen von BSODs auf verschiedenen Geräten bis hin zu einem großen, nicht löschbaren Update-Cache. Die Probleme sollen wie gewohnt mit kleineren Patches und Updates gelöst werden. Die jetzt veröffentlichte Version 24H2 KB5046617 ist aber mit einer ganz eigenen Ladung von Bugs erschienen. Viele User berichten davon, dass die neue Version schon an der Installation scheitert. Was der Auslöser dieser Problematik ist, ist derzeit unklar.
Bei der Installation des Updates treten häufig die Fehlermeldungen 0x800f0991 und 0x800f0922 auf. Diese geben allerdings keine Informationen dazu, was eigentlich schiefgelaufen ist. Offenbar läuft die Installation bei den betroffenen Usern bis etwa 35 % oder 40 % und gibt dann eine der Fehlermeldungen aus. Auch das Umbenennen des Update-Ordners, Neustarts und das Update-Diagnosetool von Windows schaffen keine Abhilfe. Letzteres erkennt sogar ein Problem, scheitert dann aber daran, dieses zu beheben.
Einige User berichten auch davon, dass das Update scheinbar ohne Probleme durchgeführt wird. Erst hinterher wird dann in den Einstellungen angezeigt, dass das Update fehlgeschlagen ist. Ärgerlich ist zudem, dass das Update für alle User obligatorisch ist. Windows versucht also wiederholt, die neue Version aufzuspielen, auch wenn es immer wieder fehlschlägt. Diese regelmäßigen Updates können auch ausgesetzt werden, dies ist aus Sicherheitsgründen aber nicht zu empfehlen.
Ihre Meinung ist gefragt!
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Quelle: windowslatest.com


Ich warte ja auf die News "Microsoft deaktiviert alle Windows-PCs die über keine gültige Lizenz (nicht: Key!!) verfügen".
Das wäre ein Spaß wenn die ganzen 5€ und 20€ Keys nicht mehr booten würden bzw. den Login verweigern
Windows hat eine globale (!) Monopolstellung (!) bezüglich Betriebssysteme.
Umsichgreifende Digitalisierung in diversen Kernbereichen (staatl. Leistungen, Gesundheitssystem, Wohnungs- und Jobsuche, Mobilität, Nachrichten, Teilhabe) erhöht den Zwang für Computeranschaffung (mit Windows)
Es werden laufend zig neue PCs (inkl. Notebook-PCs) seitens Privatnutzer*innen, Einrichtungen und Unternehmen quasi zwangsweise mit Windows ver/gekauft (auch wenn mensch Linux nutzen will), die die Monopolstellung zementieren.
Programme werden zumeist nur für Windows und weniger für Alternativbetriebssysteme programmiert als Folge der immensen Verbreitung von Windows. Das erhöht/erhält den Verdrängungsdruck bezüglich Betriebssystemalternativen, da vom Windows-PC kommend gewohnte Programme auf diesen nicht laufen und folglich sich neue Betriebssysteme, die ja häufig neuer Programme bedürfen, kaum etablieren können.
Die allermeisten Computernutzer*innen sind Gewohnheitsnutzer*innen. Ein Umstieg auf Alternativen erfordert aber etwas Umgewöhnung. Sie verharren also auf Windows und investieren (Zeit, Geld, Wissen usw.) weiterhin in dieses System.
Die allermeisten Computer-Nutzer*innen haben kein besonderes Interesse und Wissen über Software und deren Risiken. Zumeist wird bloß auf Skandale reagiert (auch seitens Microsoft wie zuletzt bezüglich Copilot). Die gewöhnlichen Tücken von Windows laufen bei den Meisten unter dem Radar und diesem Sachverhalt wird nicht oder anhand (zugekaufter?!) Extraprogramme (Anti-Virus, Firewall) in Teilen vorgebeugt. Inwieweit Datenweitergabe erfolgt, ist schwerlich einsehbar und den meisten auch nicht bewusst. Vieles wird auch vergessen oder in (absurde) Relation gestellt. Bspw. ist ja Windows 10 bereits eine Katastrophe gewesen. Ironischerweise wird das dann als vermeintlich gute Alternative zu Windows 11 hinzugezogen.
Das gekaufte Windows wird für die Abnehmer*in nicht extra hergestellt, sondern eine digitale Kopie der entwickelten Grundversion. Der Vervielfälltigungsaufwand bzw. Herstellungsaufwand ist für Microsoft vergleichsweise sehr gering.
=> Das alles bedeutet sehr hohe Abhängigkeit von Windows und für Microsoft entsprechend planbarer, hoher Gewinn. Der Handel mit Daten ist dann noch das (wachsende) Sahnehäubchen, was weitere Gewinne generiert. Mh, von daher dürfte Ursache und Wirkung bezüglich Werbung und der Kauf von Keys anders gelagert sein, als Dein Beitrag nahelegt. Also ich wurde da wesentlich weniger Verständnis für die Geschäftemacherei und etwaiger Gewinnminderungen von Microsoft aufbringen (zumal um welche Summen in welchem Verhältnis solle es da gehen?). Hier noch ein Zitat zur Gewinnhöhe. Auf der verlinkten Seite findest Du auch ein Diagramm über die Gewinnentwicklung ...
"Gemäß den neuesten Finanzberichten von Microsoft beträgt der aktuelle Gewinn des Unternehmens €254.19 Milliarden Euro."
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