Windows 10: Wer längeren Support will, wird zur Kasse gebeten
Microsoft stellt in rund acht Monaten den Support von Windows 10 ein. Mit dem ESU-Programm lässt sich der Updatezeitraum verlängern; die Entwickler gehen nun noch einmal genauer auf die "Extended Security Updates" ein.
Windows 10 ist in diesem Jahr offiziell Geschichte, wenn es nach Microsoft geht. Am 14. Oktober 2025 stellen die Entwickler den Support für das weiterhin beliebte Betriebssystem ein. Auf diesen Umstand hat das Unternehmen bereits mehrfach hingewiesen und drängt mittels teilweise als nervig empfundener Werbung zu einem Wechsel auf Windows 11. Für diejenigen, die sich einen Wechsel etwa aufgrund nicht erfüllter Voraussetzungen nicht leisten können oder einfach bei Windows 10 bleiben wollen, hat Microsoft im vergangenen Jahr das sogenannte "Extended Security Updates"-Programm (ESU) eingeführt. In einem jüngsten Update auf der offiziellen ESU-Webseite gibt es nun nähere Details zum Ablauf.
So erlaubt es Microsoft für Kunden des ESU-Programms, die wichtigen sicherheitsrelevanten Updates für bis zu drei Jahre nach Erreichen des Support-Endes von Windows 10 zu beziehen. Hierfür werden allerdings Unternehmen ordentlich zur Kasse gebeten: Im ersten Jahr von ESU werden 61 US-Dollar pro Gerät fällig.
Mit jedem weiteren Jahr verdoppelt sich diese Summe, sodass im zweiten Jahr 122 US-Dollar pro Gerät sowie 244 US-Dollar pro Gerät auf der ESU-Rechnung stehen. Sollten Unternehmen also eine dreijährige Supportverlängerung wünschen, werden insgesamt 427 US-Dollar pro Gerät fällig. Für manche Businesskunden könnte sich an dieser Stelle die Anschaffung eines günstigen PCs oder Laptops mit Windows 11 eher lohnen - was sicherlich auch im Sinne von Microsoft wäre.
Fragwürdig bleibt in diesem Kontext zudem die Entscheidung, den technischen Support für Windows 10 komplett einzustellen: Wenn Nutzer auf Probleme stoßen, müssen diese eigenständig gelöst werden. Immerhin können Bildungseinrichtungen mit Windows 10 Education von günstigeren Preisen profitieren. Hier liegen die ESU-Kosten bei einem US-Dollar pro Gerät im ersten Jahr.
Auch hier verdoppelt sich die Gebühr pro Gerät im Jahresrhythmus, sodass zwei US-Dollar pro Gerät im Jahr 2 sowie vier US-Dollar pro Gerät im dritten Jahr einkassiert werden. Privatnutzer haben ebenfalls die Möglichkeit, das ESU-Programm in Anspruch zu nehmen. Allerdings lässt Microsoft dies hier nur für ein Jahr zu und verlangt wohl 30 US-Dollar für die Update-Verlängerung. Ein Europreis für die jeweiligen Summen wurde bisher nicht genannt.
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Als z.B. der Windows XP Support beendet wurde, gab es schon längst Windows 7 und 8/8.1. Dadurch konnten viele Leute von XP noch auf 7 umsteigen, um das unbeliebte 8.1 zu umgehen. Windows 10 stand zu dem Zeitpunkt ja auch schon fast vor der Tür.
Das alles wäre auch ein weniger großes Thema wenn es im Voraus klar wäre oder die Kommunikation in irgendeiner Weise durchschaubar wäre.
Ein Unternehmen das ein Betriebssystem anbietet und sagt "hey das hier ist unser Programm Fenster3, das kannste kaufen für 150€ und dann darfst dus für x Jahre benutzen oder funktioniert von 2015-2025, danach gibts Fenster4" wäre ok.
Statdessen haste aber vorher ein "Win10 ist das letzte Windows", dann erst "wir machen keine Angaben über den Supportzeitraum", später "Supportende ist xy", dann "Ende von support X ist doch erst xy, anderer Support z aber nur für Version n und m" und am Ende "Jetzt nimm endlich Win11 oder du zahlst extra - und nen neuen PC kaufste auch weil deine alte Hardware schließen wir künstlich aus".
Es ist prinzipiell gar nichts dagegen zu sagen dass programme einen Supportzeitraum haben und danach ersetzt werden sollen, nur die Vorgehensweise dieses Weltkonzerns das umzusetzen ist halt grauselig.
Als z.B. der Windows XP Support beendet wurde, gab es schon längst Windows 7 und 8/8.1. Dadurch konnten viele Leute von XP noch auf 7 umsteigen, um das unbeliebte 8.1 zu umgehen. Windows 10 stand zu dem Zeitpunkt ja auch schon fast vor der Tür.
Aufgrund der bescheidenen Popularität von Windows 11 halte ich dieses Vorgehen für keinen cleveren Zug seitens Micorosft. Es gibt eine Vielzahl an Leuten, die deshalb einen Umstieg auf Linux, Apple und Konsorten in Erwägung ziehen. Es wäre sicherlich schlauer gewesen, bis zum Release von Windows 12 zu warten, bevor man beim sehr beleibten Windows 10 den Stecker zieht.
Offiziell kann man ja immer nur zur nächsten version wechseln und das auch nur eine zeitlang. Inoffiziell kannste heute noch nen Win7 Key in ne Win11 Installation eintippen und es geht (fast immer).
Bei Win7-Lizenzen (nicht: Keys!) die erst als 7 und dann als 10 verwendet wurden hab ich aber beim Versuch damit dann 11 zu installieren ne Absage kassiert. Wenn man dann aber bei MS anruft kanns dann doch wieder sein dass sie sagen ok freigeschaltet.
Wie gesagt - wie das in der Realität im Einzelfall aussieht ist irgendwie immer ne Wundertüte.
1.) Du bist das Produkt
2.) Es ist ein Scam
3.) Jemand ist tatsächlich selbstlos/gütig zu dir
Problem daran: Option 3 kann man bei gewinnorientierten Handelspartnern ausschließen.^^
Ich erinnere mich noch an meine Grundlagen-BWL-Vorlesung (die man als Maschinenbauer pflichtabsolvieren muss), einer der ersten Sprüche des Profs war sinngemäß: "In der BWL / bei jedem Handel gibt es immer einen Gegner. Wenn du den nicht kennst haste noch nicht lange genug gesucht... er ist da".
Der Volksmund übersetzt das wohl mit "Nix is umsonst".
Kann ja jeder gratis umsteigen. Und wenn die Hardware es nicht mehr hergibt. Man kann nicht erwarten das Hardware immer unterstützt wird. Bei Apple ist es schon bei manchen Modelnen vorgekommen das die nach 5 Jahren sagen. Gibt nichts mehr.
So ist nun Mal die Welt.
Und es ist ja nicht so des es die Hardware nicht hergeben würde, MS hat nur beschlossen diese auszuschließen weil sie dieses unnötige TPM durchpeitschen wollen.
Und ich wäre glücklich MS gutes Geld zu geben wenn die ein BS hätten was nur sein fucking Job macht.
Sprich: "Ein Betriebssystem verwaltet das Zusammenspiel der Hardware– und Software-Komponenten eines Computers, sodass dieser mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche verwendet werden kann."
Dinge die nicht Job eines BS sind:
Sammeln meiner Daten
Mir eine AI andrehen wollen
Mir eine Cloud aufzwingen
Mich mit Wrbung zuscheißen
Mir erzählen welche Software ich doch bitte nutzen soll
usw. usw.
Und der wichtigste Punkt meiner Meinung nach welcher bei jeder neuen Version schlechter und schwerer wurde.
ICH administriere meinen PC und das BS und nicht das BS MICH.
Und genau weil die Leute so denken können die großen Firmen das tun, was sie tun.
"Es kostet kein Geld und ist halt so" ist der Gedanke in den Hirnen der Menschen weswegen Microsoft Freudentränen in den Augen hat.
Und genau so ist es, ist etwas kostenlos ist es in dem meisten Fällen ein Scam oder du bist in Wirklichkeit das Produkt.