Windows 10/11: Microsoft geht gegen Nutzung ohne Aktivierungsschlüssel vor
Microsoft hat eine beliebte Methode, um Windows 10 oder Windows 11 ohne Schlüssel zu nutzen, per Update eliminiert. Damit zieht das Unternehmen die Daumenschrauben weiter an, um Nutzer zum Kauf zu bewegen.
Sich einen eigenen PC zusammenzustellen, ist für viele Spieler ein Vergnügen: Man wählt die Hardware nach eigenem Geschmack aus, wälzt Testberichte und überlegt, ob man das System nicht doch noch etwas schneller, günstiger oder leiser hinbekommen kann. Eine Sache fällt dabei aber zuweilen unter den Tisch - die Windows-Lizenz. Für Windows 11 Home verlangt Microsoft stolze 145 Euro, sodass man leicht verleitet ist, über Alternativen nachzudenken. Gegen eine davon geht das Unternehmen nun vor: Bislang war es mithilfe der MASSGRAVE-Skripte möglich, Windows ohne einen Lizenzschlüssel dauerhaft weiterzuverwenden.
Kein Verschieben mehr
Dazu nutzte eines der enthaltenen Skripte einen KMS38 genannten Hack, durch den Microsofts Key Management Service (KMS) den Nutzer nicht wie üblich nach 180 Tagen, sondern erst wieder am 19. Januar 2038 um eine Aktivierung bittet. Ein längerer Zeitraum wäre nicht möglich, da dann die entsprechende Zählervariable überläuft. Für Nutzer des Skripts ist das jetzt aber ohnehin egal, denn der Hack ist seit dem November-Patch für Windows 10 und Windows 11 (KB5068861, KB5067112) nicht mehr möglich.
Die Verlängerung des Testzeitraums erfolgte über das bislang in Windows enthaltene Programm GatherOSstate, das mit dem Patch schlicht entfernt wurde. Das KMS38-Skript in MASSGRAVE ist deshalb funktionslos. Nutzer, die trotz der rechtlichen Bedenken partout keinen Aktivierungsschlüssel kaufen wollen, müssen deshalb auf eine andere Aktivierungsmethode zurückgreifen. Nachdem Microsoft inzwischen kostenlose Versionsupgrades ermöglicht, dürfte es aber wohl die entspanntere Variante sein, sich einfach einen entsprechenden Schlüssel zuzulegen.
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Alternativ können Nutzer zudem auf ein anderes Betriebssystem wechseln - Stichwort Linux. Viele Programme sind zwar weiterhin an Windows gebunden, die Emulation hat sich in den vergangenen Jahren aber deutlich gebessert. Für Spieler sticht diesbezüglich vor allem SteamOS hervor, das dank Proton inzwischen unzählige Spiele problemfrei wiedergeben kann.
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Quelle: Neowin

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