AtlasOS: Die Windows-11-Mod im Vergleich mit dem Original von Microsoft

AtlasOS ist eine quelloffene Modifikation für Windows und setzt in der neuesten Version 0.3.2 wahlweise auf Windows 11 23H2 oder Windows 10 22H2. Die Mod verspricht insbesondere höhere Frameraten und niedrigere Latenzen für Spieler. Ob das wirklich der Fall ist, haben wir uns jetzt einmal im Detail angesehen und AtlasOS mit dem Original von Microsoft verglichen.

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AtlasOS: Die Windows-11-Mod im Vergleich mit dem Original von Microsoft
Quelle: AtlasOS

AtlasOS (oder Atlas) ist eine quelloffene Modifikation für Windows, welche sich insbesondere an Spieler richten soll und verspricht, die Frameraten in Spielen zu erhöhen und zudem die Systemlatenzen zu minimieren. Auch die Verwendung des zur Verfügung stehenden Arbeitsspeichers soll entsprechend optimiert werden, so die Entwickler. Die Systemoptimierung für Windows 11 umfasst folgende Maßnahmen.

Frischzellenkur für Windows 11

Im Vergleich zu einer Standardinstallation von Windows 11 soll AtlasOS die nachfolgenden Einstellungen vornehmen und damit die Leistung, Latenz und Sicherheit des Betriebssystems verbessern.

  • Optimierte Prozessplanung
  • Optimierter Energiesparplan
  • Reduzierte Anzahl an Diensten
  • Reduzierte Anzahl an Gerätetreibern
  • Deaktivierung diverser Audiofunktionen
  • Deaktivierung der nicht benötigten Geräte im Geräte-Manager
  • Deaktivierung von leistungsintensiven Sicherheitsabschwächungen
  • Automatisch aktivierter MSI-Modus auf allen Geräten
  • Deaktivierung der Energiesparfunktion des PCs
  • Optimierte Boot-Konfiguration für Windows

Diese Maßnahmen sollen sich unter anderem in einer geringeren CPU-Auslastung sowie in einem reduzierten RAM-Verbrauch niederschlagen, was sich laut den Benchmarks der Entwickler wiederum positiv auf die Spieleleistung des Gaming-PCs auswirken soll.

AtlasOS Quelle: AtlasOS Ob das wirklich der Fall ist, oder ob es sich lediglich um leere Versprechungen handel, werden wir uns im späteren Verlauf dieses Berichts im Detail ansehen. Doch zuerst einmal wollen wir einmal beleuchten, wie sich Windows 11 mittels AtlasOS modifizieren lässt. Eines vorweg, eine Installation von AtlasOS ist kein Hexenwerk und für jeden Anwender, der auch ein Betriebssystem installieren kann, problemlos realisierbar. Also los geht's!

AtlasOS v0.3.2 installieren

Bevor AtlasOS als Modifikation installiert werden kann, muss eine Installation mit Windows 11 oder Windows 10 auf dem jeweiligen Gaming-PC vorhanden sein. Wichtig ist dabei, dass das Betriebssystem ordnungsgemäß aktiviert wurde, bevor AtlasOS installiert wird. Darauf verweist das Entwicklerteam in den offiziellen Installationsanweisungen.

AtlasOS Quelle: AtlasOS Nachdem Windows 11 oder Windows 10 erfolgreich installiert und aktiviert wurde, kann die Installation von AtlasOS beginnen. Hierfür müssen die Werkzeuge "AME Wizard" sowie "AtlasOS Playbook" über die offizielle Website heruntergeladen werden.

  1. Die offizielle Website öffnen und "Atlas Playbook" und "AME Wizard" herunterladen.
  2. Beide Downloads auf dem Desktop von Windows extrahieren.
  3. Wenn die manuelle Treiberinstallation gewählt wurde, muss "Disable Drivers Installation in Windows Update.reg" aus dem extrahierten Atlas Playbook ausgeführt und das Betriebssystem neu gestartet werden.
  4. Alle verfügbaren Windows-Update inklusive der optionalen müssen installiert und alle Apps über den Microsoft Store aktualisiert werden.
  5. Die Datei "AME Wizard Beta.exe" aus dem Ordner "AME Wizard" muss gestartet werden.
  6. Die Datei "AtlasOS Playbook.apbx" aus dem Ordner "AtlasOS Playbook" muss in den AME Wizard gezogen werden.

AtlasOS Quelle: Sven Bauduin Anschließend müssen Anwender nur noch den Anweisungen des AME Wizard folgen, um AtlasOS v0.3.2 erfolgreich zu installieren. In unserem Fall diente ein frisch installiertes aktuelles Windows 11 Pro 23H2 als Ausgangsbasis.

Windows vs. AtlasOS

Die Installation von AtlasOS geht schnell und unkompliziert von der Hand und anschließend ist das modifizierte Betriebssystem einsatzbereit. Das nachfolgende System diente als Basis für einen ersten Vergleich zwischen Windows 11 23H2 und AtlasOS v0.3.2.

  • AMD Ryzen 5 5600X
  • 16 Gigabyte DDR4-3200 CL16
  • Sapphire Nitro+ Radeon RX 6800 XT
  • Corsair Force MP600 Pro mit 2 Terabyte
  • Windows 11 Professional 23H2
  • AMD Adrenalin 24.2.1
  • AtlasOS v0.3.2

Das System wurde mit dem XMP-Profil für DDR4-3200 CL16-16-16-32 und verbesserten Sub-Timings, PBO2 und dem Curve Optimizer optimiert. In einem ersten Schritt haben wir uns die Ausgangslange nach der Neuinstallation von Windows 11 und AtlasOS angeschaut.

  Windows 11 23H2 AtlasOS v0.3.2
Größe der Neuinstallation 24,2 GiB 21,6 GiB
Speicherbedard im Leerlauf 2,4 GiB 1,6 GiB
Laufende Prozesse 128 72
Laufende Threads 1.624 1.132
Laufende Handles 46.820 32.680
Leistungsaufnahme 52 Watt 49 Watt

Die Modifikation durch AtlasOS entfernt nicht nur nicht benötigte Apps, Dienste und Services, sie sorgt auch dafür, dass die Standardinstallation etwas kleiner ausfällt und das System im Leerlauf weniger Ressourcen benötigt. Damit sinkt auch die Leistungsaufnahme im Idle ein wenig. Insbesondere bei der Anzahl der Prozesse dünnt AtlasOS das System stark aus. In Anbetracht von 8 bis 16 Prozessorkernen und 32 GiB+ in heutigen Gaming-PCs ist das schlussendlich aber nur ein netter Nebeneffekt. Was zählt, sind Fps und 1%-Fps.

AtlasOS v0.3.2 auf Basis von Windows 11 23H2 Quelle: Sven Bauduin AtlasOS v0.3.2 auf Basis von Windows 11 23H2 Nachfolgend möchten wir uns in einem Kurztest anschauen, ob und wie sich ein mit AtlasOS v0.3.2 modifiziertes Windows 11 gegen ein Windows 11 23H2 im "Vanilla"-Zustand schlägt und ob sich die "Optimierungen" auch in höheren Frameraten in Spielen niederschlagen.

Spiele-Benchmarks

In insgesamt elf Spielen, welche allesamt in Full HD ("1080p") und in der Regel mit maximalen Details ausgeführt wurden, musste sich AtlasOS v0.3.2 gegen Windows 11 23H2 beweisen und konnte auf der von uns genutzten Mittelklasse-Hardware durchaus überzeugen.

Bei den durchschnittlichen Bildern pro Sekunde lässt AtlasOS v0.3.2 ein herkömmliches Windows 11 in den von uns ausgewählten Spielen durchschnittlich 2 bis 8 Prozent hinter sich, während die 1%-Fps ("P1") ebenfalls bis zu 8 Prozent zulegen können. Insbesondere auf der etwas älterer und nicht ganz so leistungsstarker Hardware kann AtlasOS somit seine Leistungsvorteile durch besseres Ressourcen-Management also ausspielen.

Ausblick

Wie sich AtlasOS im Vergleich zu Windows 11 23H2 auf leistungsstärkerer Hardware schlägt, wird sich die Redaktion in kommenden Spiele-Benchmarks noch einmal genauer anschauen und anschließend ein umfassendes Fazit ziehen, für wen sich die Installation dieser Modifikation schlussendlich lohnt und für wen eher weniger.

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von X-CosmicBlue BIOS-Overclocker(in)
        Einfach mal ausprobieren....und siehe da, meine Bedenken sind verflogen.
        Warum?
        Die "Installation" erfolgt über ein Playbook.
        Um das Playbook anzuwenden, benötigt man zwar ein weiteres Programm, dieses muss allerdings nicht installiert werden.
        Das Playbook ist allerdings keine ausführbare Datei, sondern eher eine Art Konfigurationsdatei, welche Windows-Features installiert bzw deinstalliert werden sollten, welche Windows-Dienste laufe und welche deaktiviert werden sollen.

        All das läßt sich dann noch weiter einstellen, bevor man das Playbook anwendet.
        Wenn man als die UAC weiterhin laufen lassen möchte, dann ist das kein Problem.

        Auf meinem Laptop läuft inzwischen Tiny11 + ReviOS, ersteres ist eine angepasste Windows11-ISO, letzteres ein dazu kompatibles Playbook (AtlasOS läuft nicht auf Tiny11, dafür müssten mehr Windows-Features installiert sein, die Tiny11 einfach nicht mitliefert).

        Ich muss allerdings gestehen, dass bisher nur ReviOS ausprobiert habe.
        AtlasOS teste ich mal bei Gelegenheit auf meinem PC.
      • Von X-CosmicBlue BIOS-Overclocker(in)
        Einfach mal ausprobieren....und siehe da, meine Bedenken sind verflogen.
        Warum?
        Die "Installation" erfolgt über ein Playbook.
        Um das Playbook anzuwenden, benötigt man zwar ein weiteres Programm, dieses muss allerdings nicht installiert werden.
        Das Playbook ist allerdings keine ausführbare Datei, sondern eher eine Art Konfigurationsdatei, welche Windows-Features installiert bzw deinstalliert werden sollten, welche Windows-Dienste laufe und welche deaktiviert werden sollen.

        All das läßt sich dann noch weiter einstellen, bevor man das Playbook anwendet.
        Wenn man als die UAC weiterhin laufen lassen möchte, dann ist das kein Problem.

        Auf meinem Laptop läuft inzwischen Tiny11 + ReviOS, ersteres ist eine angepasste Windows11-ISO, letzteres ein dazu kompatibles Playbook (AtlasOS läuft nicht auf Tiny11, dafür müssten mehr Windows-Features installiert sein, die Tiny11 einfach nicht mitliefert).

        Ich muss allerdings gestehen, dass bisher nur ReviOS ausprobiert habe.
        AtlasOS teste ich mal bei Gelegenheit auf meinem PC.
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von roboblut
        Die kake mit FPS immer... Wo ist der Test wie schnell Programm Startet, wie Wenig windows einen auf die nerven geht, wie schnell es startet, wie schnell es runterfährt, wie wenig es windows an daten sendet und das netzwerk voll müllt , wie wenig im hintergrund läuft was die ruckler veruhrsachen tut,wie stark nun die SSD benutzt wird wenn man nichts macht, das der CPU schön runter taktet wenn die maus still steht , besser nicht mal mehr hoch takten mus um etwas auszühren da es trotzdem blitz schnell geht. wie bei mir, wenn ich surfe 3 GHZ , Wenn ich Spiele 4.0 GHZ etc. und nicht 5.5 GHZ zum surfen LOL oder ich laufen lasse und ganzen tag 5 GHZ knallt gut sind 23 WATT aber 3ghz sind 11 Watt..
        Wo der Test ist? Nicht bei PCGH.
        Interessieren dich FPS nicht, bist du hier schlicht falsch .
      • Von roboblut Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Die kake mit FPS immer... Wo ist der Test wie schnell Programm Startet, wie Wenig windows einen auf die nerven geht, wie schnell es startet, wie schnell es runterfährt, wie wenig es windows an daten sendet und das netzwerk voll müllt , wie wenig im hintergrund läuft was die ruckler veruhrsachen tut,wie stark nun die SSD benutzt wird wenn man nichts macht, das der CPU schön runter taktet wenn die maus still steht , besser nicht mal mehr hoch takten mus um etwas auszühren da es trotzdem blitz schnell geht. wie bei mir, wenn ich surfe 3 GHZ , Wenn ich Spiele 4.0 GHZ etc. und nicht 5.5 GHZ zum surfen LOL oder ich laufen lasse und ganzen tag 5 GHZ knallt gut sind 23 WATT aber 3ghz sind 11 Watt..
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von pdk
        Ja tun sie auch, aber wer sagt mir das wirklich jeder Quellcode akribisch nach Hintertüren abgesucht wird?
        Garantien gibt es nicht, die Erfahrung zeigt aber, dass Sicherheitslücken oder Shady Code innert Stunden oder Tagen auffliegen.

        Zitat von pdk
        Welches Smartphone oder welcher moderne TV läuft denn mit Open Source OS. Und jetzt sag nicht das man das alles selber drauf spielen kann. Da haben 99% der Nutzer keine Lust zu.
        Dann hat man halt keine Lust. Keine Lust haben und "dann darf man kein Smartphone, kein Smart TV, keine Alexa geschweige denn ein modernes Auto haben." sind aber unterschiedliche Dinge. Keine Lust ist nicht "ich kann nicht" sondern "ich will nicht".
        Im Übrigen laufen gerade TVs und Smartphones mit einem Linux Derivat, dass so ohne die Open Source Community nicht existieren würde. Hättest du lieber Windows Phone?
        Zitat von pdk
        Geschweige denn das man meistens, wie du auch schreibst, nur Äquivalente benutzen kann und nicht die Originale die meistens einen längeren Support haben und nicht dann das eine Menschlein was daran arbeitet einfach irgendwann keine Lust mehr hat und man wieder von vorne anfangen kann mit der Suche.
        Nur für Alexa hab ich das geschrieben und auch nur, weil es bekloppt wäre Linux zu nutzen aber dann Alexa zu verknüpfen.
        Man könnte Alexa aber problemlos auf Linux nutzen. Du musst verstehen, dass Android ein Linux ist. Alexa läuft nativ auf Linux, nicht auf Windows.
        Die Programme von einzelnen von denen du sprichst gibt es ja, übrigens auch bei Windows. Aber Gimp und LibreOffice zeigen exemplarisch, dass es nicht nur solche Projekte gibt. So what?
        Immerhin wird nicht auf Abo Modelle umgestellt auf die ich dann keine Lust hab und mir was anderes suchen muss.
        Zitat von pdk
        Also willst du behaupten, dass die von mir genannten Personen keines dieser Geräte verwenden?
        Weil ich deiner extremen Aussage widerspreche, muss ich das andere Extrem vertreten?
        Nein, ich werde nicht so dumm sein von allen, immer, keinen oder nie zu sprechen.
        Sicher gibt es Linux User die Tesla fahren.
        In der Tendenz sin das aber eher datensparsame Menschen, die auf die genannten Datenkraken gern verzichten.
        Deine Vorstellung von Heuchler die nur MS hassen ist halt schlicht falsch. Wir denken nicht dauernd über MS nach und hassen Windows xD. Ich hab Windows ja auch noch.
        Wir nutzen Linux nicht um MS zu ärgern sondern weil wir es besser finden.
        Zitat von pdk
        Ist ja ein leichtes bei den 1000 Linux Systemen das zu finden was einem genau das anbietet was man möchte. Keine Ahnung was du in deiner Freizeit machst, aber ich und viele andere haben bestimmt was besseres zu tun als sich durch die Linux Systeme zu kämpfen und dann erstmal installieren und ausprobieren ob es was ist oder nicht.
        Gnome ist quasi ein Skin (Desktopumgebung). Kann man (mit Gui, nix Terminal) auf quasi jedem Linux installieren. Und schon muss man sich eben nicht mehr durch 1000 Distros kämpfen. Muss man eh nicht, genausowenig wie man alle Autos fahren muss um sich für eines zu entscheiden.
        Zitat von pdk
        Ja bin ich, hatte mit meinen 37 Jahren noch keine Probleme bei denen auf Anhieb nicht etwas funktionierte.
        Wie meinen? Du hattest also Probleme, bei denen etwas auf Anhieb nicht funktioniert hat? Doppelte Verneinung verwirrt nur.
        Zitat von pdk
        Selbst die letzten Update Probleme von Windows hatte ich auch, aber trotzdem konnte ich mein System weiter verwenden. Ist ja nicht so, dass das System dann unbrauchbar ist auf einmal.
        Aber Linux oder wie?
        Zitat von pdk
        Bei mir und den Leuten die ich kenne noch nie. Außerdem rede ich nicht von Problemen sondern generell von Treibern die es nicht gibt. Ist ein gewaltiger Unterschied.
        Ach, tust du das? Ich dachte du sagtest nur, an Druckertreibern "scheitere es".
        Davon ab, gibt es natürlich Druckertreiber unter Linux.
        Zitat von pdk
        Es hat einfach seinen Grund warum der Windows Anteil auf der Welt so hoch ist.
        Ja,, Gewohnheit, Marketing, Glück und eine Prise Bestechung. Keine Verschwörung, einfach mal über MS Firmengeschichte belesen, falls Interesse besteht.
        Zitat von pdk
        Würde man sich bei Linux mal auf ein System einigen wäre der Anteil wahrscheinlich höher.
        Nope. Auf Handys stören hunderte abgewandelte Android Versionen ja auch nicht. Am Ende ist's derselbe Unterbau und macht alles gar nicht den großen Unterschied. Das merkt man halt erst, wenn man es selbst nutzt.
        Zitat von pdk
        Aber außerhalb der hier vorhandenen Nerdblase interessiert sich keiner für Linux weil es einfach zu viel davon gibt und es einfach mit viel mehr Arbeit verbunden ist.
        Der Umstieg macht Arbeit (ich hab glatt 2 Tage gebraucht...). Das OS selbst macht nicht mehr Arbeit als Windows. Ich hab und habe mit beiden regelmässig kleinere Problemchen und mit beiden eher selten was ernstes.
        Zitat von pdk
        Lieber gehe ich mit meinen Kindern ein Eis essen anstatt mich Stunden vor den Rechner zu setzen um mich über alle Linux Systeme zu informieren um dann nach der Installation festzustellen das es nicht das ist was ich will und dann geht der quatsch wieder von vorne los.
        Mach das. Hindert dich ja keiner dran, hat auch keiner vor (die Angst scheinst du zu haben). Der Witz ist, hättest du dich einmal informiert, würden sich die meisten deiner "Kritikpunkten" als falsch herausstellen. Du hast schlicht keine Ahnung von Linux (was ok ist, hast eben keine Lust dich zu informieren, sagst du ja selbst), ich verstehe nur nicht, wie man so gegen etwas sein kann, dass man gar nicht kennt.
        Bequemlichkeit verstehe ich ja, diese extremen Gefühle für oder wieder Betriebssystemen nicht.

        Bleib halt bei Windows, aber sei dir bewusst, dass du nix über Linux weißt und hör bitte auf deine falschen Vorstellungen als Argumente rauszuhauen. Du musst weder Windows noch dich für deine Entscheidung dabei zu bleiben verteidigen.
      • Von pdk PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Schinken
        MS verkauft auch Daten, also nope.
        Davon ab weißt du bei Open Source eben ganz genau, ob jemand zugreifen könnte und kannst gezielt Software wählen, die Niemanden Zugriff bietet.
        Wie dieses Hexenwerk funktioniert? Nun, der Code ist Open Source, soll heißen der Quellcode (Source) ist offen (Open) zugänglich. Wären Zugriffe erlaubt, obwohl die Entwickler was anderes behaupten würde das also innert Stunden auffliegen. Man kann in offenem Code keine Hintertüren verstecken.
        Ja tun sie auch, aber wer sagt mir das wirklich jeder Quellcode akribisch nach Hintertüren abgesucht wird?

        Zitat von Schinken
        Doch, mit Open Source OS' kann man all das nutzen (nicht direkt Alexa, aber Äquivalent) ohne mit Daten zu zahlen.
        Welches Smartphone oder welcher moderne TV läuft denn mit Open Source OS. Und jetzt sag nicht das man das alles selber drauf spielen kann. Da haben 99% der Nutzer keine Lust zu. Geschweige denn das man meistens, wie du auch schreibst, nur Äquivalente benutzen kann und nicht die Originale die meistens einen längeren Support haben und nicht dann das eine Menschlein was daran arbeitet einfach irgendwann keine Lust mehr hat und man wieder von vorne anfangen kann mit der Suche.

        Zitat von Schinken
        Dann gehst du halt absolut falsch in der Annahme. Zeigt aber, von welch falschen Vorstellungen du ausgehst.
        Also willst du behaupten, dass die von mir genannten Personen keines dieser Geräte verwenden?

        Zitat von Schinken
        Gibt es, nennt sich Gnome. Eine wirklich easy zu bedienende Oberfläche, kein Terminal, nur klicken. Wenn man es mag, ist es also vorhanden. Wie kannst du nur soviel Kritik anbringen, von der du keinen Schimmer hast ob sie stimmt? Du rätst ja nur ins Blaue hinein, aber im Brustton der Überzeugung oO.
        Ist ja ein leichtes bei den 1000 Linux Systemen das zu finden was einem genau das anbietet was man möchte. Keine Ahnung was du in deiner Freizeit machst, aber ich und viele andere haben bestimmt was besseres zu tun als sich durch die Linux Systeme zu kämpfen und dann erstmal installieren und ausprobieren ob es was ist oder nicht.

        Zitat von Schinken
        Dann bist du bei Windows ja richtig xD.
        Ja bin ich, hatte mit meinen 37 Jahren noch keine Probleme bei denen auf Anhieb nicht etwas funktionierte. Selbst die letzten Update Probleme von Windows hatte ich auch, aber trotzdem konnte ich mein System weiter verwenden. Ist ja nicht so, dass das System dann unbrauchbar ist auf einmal.

        Zitat von Schinken
        Oh, wunderbares Beispiel. Wann gab es je Druckerprobleme unter Windows?
        Bei mir und den Leuten die ich kenne noch nie. Außerdem rede ich nicht von Problemen sondern generell von Treibern die es nicht gibt. Ist ein gewaltiger Unterschied.

        Es hat einfach seinen Grund warum der Windows Anteil auf der Welt so hoch ist. Würde man sich bei Linux mal auf ein System einigen wäre der Anteil wahrscheinlich höher. Aber außerhalb der hier vorhandenen Nerdblase interessiert sich keiner für Linux weil es einfach zu viel davon gibt und es einfach mit viel mehr Arbeit verbunden ist. Lieber gehe ich mit meinen Kindern ein Eis essen anstatt mich Stunden vor den Rechner zu setzen um mich über alle Linux Systeme zu informieren um dann nach der Installation festzustellen das es nicht das ist was ich will und dann geht der quatsch wieder von vorne los.
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