Windows 11: Schreibraten wegen Bugs bis zu 45 % langsamer, KB5007262 soll helfen
Betriebssysteme sind hochkomplex und aufgrund dessen ist es beinahe unmöglich, ein fehlerfreies modernes Betriebssystem abzuliefern, egal ob es sich um ein Windows- oder Linuxderivat handelt. Lesen Sie daher im Folgenden von einem Fehler bei Windows 11, der die Schreibraten der Systemfestplatte dezimiert.
Wie immer beim Launch eines neuen Betriebssystems des Marktführers gab es neben den Neuerungen und einigen Features, die gut angenommen wurden, einige Fehler und Ärgernisse, die im Laufe der Zeit verbessert bzw. entfernt werden müssen. Windows 11 hatte vor allem bezüglich seiner Leistung einen schlechten Start. Die in der Community sehr weit verbreiteten Ryzen-Chips hatten anfangs mit Windows 11 ernsthafte Probleme und wesentlich weniger Leistung als unter Windows 10. Dieses Problem wurde zwar mittlerweile gelöst, doch Microsoft hat jüngst ein neues Performance-Problem angekündigt, das allerdings alle Speichermedien betreffen kann.
Eigentlich sollten diese unter Windows 11 wie unter Windows 10 eine identische Lese- und Schreibrate haben oder zumindest nur geringe Differenzen. Im Alltag sollten die beiden Betriebssysteme daher ähnlich schnell sein und dem Nutzer Wartezeiten ersparen. Doch durch einen Bug bei Schreiboperationen hat Windows 11 bei manchen Nutzern bis zu 45 % geringere Schreibraten. Betroffen sind davon dann nur die Systemplatten. Das Feature, das dieses Problem verursacht, heißt "NTFS USN journal" und ist nur bei den Systempartitionen aktiv.
Microsoft ist sich des Problems bewusst und bereits begonnen, eine Lösung zu suchen. Diese soll als Update mit der Bezeichnung KB5007262 in den optionalen Updates veröffentlicht werden. Betroffene, die das Gefühl haben, dass ihr Computer wesentlich langsamer wäre als er es sein sollte, sollten sich das bereits verfügbare optionale Update installieren, allen anderen rät Microsoft, den Patch-Tuesday der nächsten Woche abzuwarten. Dort soll der Fix als Teil des Sicherheitsupdates verfügbar sein.
Quelle: Windowslatest

Als AMD Besitzer werde ich noch mindestens ein halbes Jahr mit dem Upgrade warten.
Ich persönlich kann durchaus verstehen, wenn jemand zurück zu Win10 wechseln möchte. Dass ich das mal sagen würde!