Windows 11: Wasserzeichen erscheint auf PCs mit nicht unterstützer Hardware

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Windows 11: Wasserzeichen erscheint auf PCs mit nicht unterstützer Hardware (1)
Quelle: The Verge

Anwender, die Windows 11 auf einem PC mit nicht unterstützer Hardware einsetzen, können nun ein Wasserzeichen auf dem Desktop sehen. Es gibt jedoch einen Trick, um das Wasserzeichen dauerhaft auszublenden.

Im Februar 2022 testete Microsoft mit der Windows 11 Insider Preview 22557 ein Wasserzeichen auf dem Desktop, das auf PCs mit nicht unterstützter Hardware eingeblendet wird. Wie Windowslatest berichtet, erscheint nun das Signet auf PCs, die die Systemanforderungen von Windows 11 nicht erfüllen. Falls das Wasserzeichen stört, lässt sich dieses mit einem Trick jederzeit entfernen.

So entfernt man das Wasserzeichen in Windows 11

Um das Wasserzeichen auf Windows 11-PCs zu entfernen, geht man wie folgt vor:

  • Den Registrierungseditor regedit als Administrator öffnen.
  • In der linken Spalte auf "HKEY_CURRENT_USER" klicken.
  • Nun nach dem Eintrag "UnsupportedHardwareNotificationCache" suchen und diesen anklicken.
  • Nun den Wert auf 0 setzen und mit OK bestätigen.
  • Nach einem Neustart des PCs ist das Wasserzeichen dauerhaft nicht mehr sichtbar.

Microsoft muss für die vergleichsweise hohen Systemanforderungen von Windows 11 Kritik einstecken. Wenn man zwar TPM 2.0 und Secure Boot aktiviert hat, aber einen offiziell nicht kompatiblen Prozessor benutzt, kann man auf Windows 11 umsteigen, indem man das Betriebssystem über die ISO-Datei oder das kostenlose Microsoft Media Creation Tool installiert und die Warnhinweise bei der Installation bestätigt. Zur Aktivierung ist dann ein gültiger Produktschlüssel von Windows 10 notwendig. Falls der PC weder über ein aktiviertes TPM 2.0 noch über Secure Boot verfügt und der verbaute Prozessor nicht in der Kompatibilitätsliste auftaucht, lässt sich trotzdem Windows 11 installieren. Laut der offiziellen Microsoft-Anleitung muss lediglich die Registry modifiziert werden. Es lässt sich auch ein Boot-Stick ohne TPM und Secure Boot erstellen.

Ebenfalls lesenswert: Windows 11: Microsoft bereitet vermisste Features für Taskleiste vor

Sammlung zum Wasserzeichen auf PCs mit Windows 11:

  • Auf PCs, die nicht die Systemanforderungen von Windows 11 erfüllen, erscheint inzwischen ein Wasserzeichen auf dem Desktop.
  • Falls das Wasserzeichen stört, lässt sich dieses mit einem Trick jederzeit und dauerhaft entfernen.
  • Laut einer offiziellen Anleitung von Microsoft lässt sich Windows 11 auch ohne TPM 2.0 und auf nicht unterstützten Prozessoren installieren und nutzen. Hierzu muss lediglich die Registry modifiziert werden.

Quelle: Windowslatest

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Bei den 478ern Desktop-CPUs müsste es durchgängig deaktiviert sein (Xeons habe ich keinen Überblick), aber der Chip darin ist der gleiche und die 500er Pentium 4 wurden auch lange Nach Einführung der 2M weiterverkauft. Auf physischer Ebene brachte letzterer nur die Cache-Verdoppelung; die Feature (De-)Akativierung war reine Marktpolitik von Intel. (Und extrem unübersichtlich. Zeitweise gab es Modelle mit EM64T, Modelle mit NX, Modelle mit EM64T und mit NX, Modelle ohne alles und noch ein paar Kombinationsmöglichkeiten mit oder ohne VT parallel. Einige davon exklusiv bei bestimmten OEMs.)

        Meine eigentliche Aussage war aber nur: Die Hardware-Abwärtskompatibilität des aktuellen Windows-Kernels reicht sehr weit in die Vergangenheit. Viel weiter, als man ihn jemals nutzen möchte – aber Microsofts Produktpolitik gibt nur einen Bruchteil der geeigneten Hardware offiziell frei.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Bei den 478ern Desktop-CPUs müsste es durchgängig deaktiviert sein (Xeons habe ich keinen Überblick), aber der Chip darin ist der gleiche und die 500er Pentium 4 wurden auch lange Nach Einführung der 2M weiterverkauft. Auf physischer Ebene brachte letzterer nur die Cache-Verdoppelung; die Feature (De-)Akativierung war reine Marktpolitik von Intel. (Und extrem unübersichtlich. Zeitweise gab es Modelle mit EM64T, Modelle mit NX, Modelle mit EM64T und mit NX, Modelle ohne alles und noch ein paar Kombinationsmöglichkeiten mit oder ohne VT parallel. Einige davon exklusiv bei bestimmten OEMs.)

        Meine eigentliche Aussage war aber nur: Die Hardware-Abwärtskompatibilität des aktuellen Windows-Kernels reicht sehr weit in die Vergangenheit. Viel weiter, als man ihn jemals nutzen möchte – aber Microsofts Produktpolitik gibt nur einen Bruchteil der geeigneten Hardware offiziell frei.
      • Von Gast1772925001
        Zitat von PCGH_Torsten
        Mea culpa, 2 und 3 verwechselt. NX-Bit, EM64T und SSE3 (sowie, wenn ich mich richtig erinnere, VT) wurden alle mit Prescott eingeführt.
        Nein, Prescott für Sockel 478 hatte kein EM64T und NX-Bit, auch für 775 gab es Modelle ohne EM64T.
        Das kam da mit dem Prescott 2M, Cedar Mill hatte es dann natürlich auch.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Mea culpa, 2 und 3 verwechselt. NX-Bit, EM64T und SSE3 (sowie, wenn ich mich richtig erinnere, VT) wurden alle mit Prescott eingeführt. Bis Dell mit Verweis auf AMD auf den Tisch gehauen hat, gab es aber Versionen, bei denen jeweils nur ein Teil aktiv war, da Intel das meiste nur für die Xeons vorgesehen hatte. Ich glaube, die 2M-Modelle (600er) hatten immer alles aktiv – bei den 500ern muss man auf die letzte Ziffer und etwaige Anhängsel achten. (Oder besser die CPU ersetzen. Die frühen Prescott-Steppings sind nun wirklich der absolute Tiefpunkt der Netburst-Geschichte gewesen und das will wirklich was heißen.)
      • Von Gast1772925001
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wenn ich mich richtig erinnere, ist die erste harte Hürde bei Windows 10 die Unterstützung von SSE2, die zwingend gegeben sein muss – und erstmals 2004 bei den Prescott-Pentium-4 auch gegeben war.
        Das ist falsch. SSE2 kam mit dem ersten Pentium 4 Willamette.
        Prescott hatte schon SSE3.
        Windows 8.1 und neuer brauchen bei x64 zusätzliche Befehle, die nicht jeder Pentium 4 für Sockel 775 hat:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        NX-Bit braucht es ab da glaub auch.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von AYAlf
        Jo, die wollen den Gutbürgern zeigen, dass sie von so einem dahergelaufenen ITler ohne Fachkenntnisse über den Tisch gezogen wurden. Das ist wirklich schändlich.
        Das ist wirklich Blödsinn.

        Zitat von AYAlf
        Es läuft halt nicht drauf, es gibt gute Gründe warum MS die Installation immer weiter einschränkt und man keine Major Updates mehr bekommt.
        Dann nenn mir einen einzigen. Ich meines es erst, nur einen einzigen guten Grund.

        Es geht darum einen TPM Zwang durchzusetzen und die Nutzer aus ihren Rechnern quasi auszusperren..

        Zitat von AYAlf
        Mir fällt hier nicht mal mehr eine sarkastische Bemerkung ein. Einfach Nööööö.
        Doch. ist so.

        Wenn dem nicht so wäre, dann würde auch ein einfacher Hinweis reichen. MS will den Leuten die Installation auf Rechnern ohne TPM vergällen.

        Und wie nennt man das? Richtig: Brandmarken.

        Zitat von AYAlf
        Wenn du nur einen Satz zu dem Thema jemals gelesen hättest, dann wüsstest du, es geht um mehr. Aber dann müsste ich hier auch nicht schreiben, da du den Sachverhalt schon längst begriffen hättest (obwohl, da bin ich mir gar nicht mehr so sicher).
        Na dann erklär uns unwissenden was für "neue und relevante Eigenschaften" davon betroffen sind. Du weißt es wohl selbst nicht, weil es da nichts gibt.

        Zitat von AYAlf
        Du kannst aber sowas von auf die Knie fallen, alles ab Windows 7 war Free. Einen Strauß Rosen wäre das Mindeste!
        Die Gratisupdates waren auch eine gute Sache, das muß man sagen.

        Das Brandmarken und absichtliche Verhindern, von älterer Hardware, ist es hingegen nicht.
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