Windows 11 23H2: Microsoft bereitet Rollout vor

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Windows 11 23H2: Microsoft bereitet Rollout vor
Quelle: Microsoft

Microsoft ebnet offenbar den Weg für den Rollout von Windows 11 Version 23H2. Das Update KB5030509 bringt den Controlled Feature Rollout. Wir verraten, was sich dahinter verbirgt.

Im Herbst steht das zweite große Feature-Update für Windows 11 an. Version 23H2 folgt dann auf Windows 11 Version 22H2, wobei alle Nutzer von Windows 11 die neue Variante kostenfrei erhalten können. Wie Windowslatest aufgefallen ist, bringt das Update KB5030509 keinerlei große Änderungen mit sich. Lediglich der Button "Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald diese verfügbar sind" hat eine Änderung erhalten, da diese Schaltfläche nun generell verfügbar ist.

Windows 11: Was ist der Controlled Feature Rollout?

Mit der neuen Schaltfläche hält die Technologie "Controlled Feature Rollout" Einzug. Hierbei können Anwender selbst bestimmen, ob man neue Funktionen direkt erhalten oder lieber abwarten möchte. Am 21. September ab 19 Uhr deutscher Zeit findet in New York City ein Microsoft-Event statt. Neben neuen Surface-Geräten wollen die Redmonder auch neue Windows-Funktionen präsentieren. Die Gerüchteküche geht davon aus, dass Microsoft am 21.09. Windows 11 Version 23H2 offiziell ankündigen wird.

Nutzer von Windows 11 können sich beim kommenden Funktions-Update zudem auf ein Comeback bei der Taskleiste freuen. So lässt sich die Gruppierung von Apps auf Wunsch wieder aufheben. Jedes geöffnete App-Fenster hat dann wieder sein eigenes Icon in der Taskleiste. Der Reigen an neuen Funktionen wird ergänzt um integrierten Support für RAR-Dateien einen neuen Datei-Explorer und Thumbnails im Startmenü. Zudem hält der KI-Copilot auf Basis von ChatGPT Einzug in Windows 11 und kann auf Wunsch aktiviert werden.

Ebenfalls lesenswert: Windows 11: Zweites Feature-Update Version 23H2 mit ChatGPT

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Sammlung zum möglichen baldigen Release von Windows 11 Version 23H2:

  • Microsoft bereitet offenbar den baldigen Release von Windows 11 Version 23H2 vor. Darauf deutet das Update KB5030509 hin.
  • Mit dem Patch KB5030509 hält der Button "Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald diese verfügbar sind" Einzug in die aktuelle Windows 11 Version 22H2.
  • Mit der neuen Schaltfläche wird die Technologie "Controlled Feature Rollout" für alle Nutzer verfügbar, sodass jeder Anwender selbst bestimmen kann, ob man neue Funktionen direkt zum Release erhalten möchte.
  • Möglicherweise wird Microsoft Windows 11 Version 23H2 am 21. September offiziell vorstellen.

Quelle: Windowslatest

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Zitat von MyticDragonblast
        Bei 8 geh ich mit, der die Umstellung war ziemlich grob, aber im Gegensatz zu 11 tatsächlich mit Konzept dahinter und zu Ende entwickelt.
        Das zweiteilige Startmenü von Windows 8(.1) finde ich bis heute nicht schlecht. Ansonsten war das Zurechtstutzen des Editions-Dschungels an 8(.1) noch positiv. Denn man ist von den fünf Editionen die Windows 7 und Vista hatte, auf drei Editionen runter: Core (Home), Pro und Enterprise. Was machte man bei W10 und führt es mit W11 weiter? Man verdoppelt die Anzahl auf insgesamt 6.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        (Die Embedded bzw. LTSC/LTSB Varianten zähle ich hier mal nicht mit dazu.)

        Aber auch bei der 8er Reihe galt: Brauchbar erst ab 8.1. Davor ein Fall für die Spielwiese bzw. Testumgebung.

        Zitat von MyticDragonblast
        Bei Vista hingegen muss ich entschieden widersprechen.
        Bei Vista scheint bei vielen viel Hörensagen dabei zu sein bzw. sich ihre Erfahrung auf die Zeit vom Release zu beschränken. Ab dem Zeitpunkt vom ersten Service Pack an, also wo auch der Server 2008 rauskam und wo seit Release von Windows Vista fast anderthalb Jahre ins Land gezogen sind, waren die Kinderkrankheiten Geschichte und auch die Treiberproblematik hatte sich größtenteils erledigt. Leider war der Ruf von Vista zu dem Zeitpunkt allerdings schon angeschlagen und die Früchte konnte erst so richtig Windows 7 ernten. Welches man, überspitzt formuliert, mit dem dafür erschienen Service Pack, als SP3 und 4 für Vista bezeichnen könnte.

        Zitat von MyticDragonblast
        Was 11 angeht: Die Benutzeroberfläche ist eine absolute Katastrophe:
        Die Situation mit der Benutzeroberfläche bei Windows 11 vergleiche ich mit der Entwicklung die Windows 10 über die Jahre gemacht hat. Für einen groben Überblick über die Entwicklung dort empfiehlt es sich, mal die vier bisher erschienenen LTSB/LTSC Versionen - 2015 (1507), 2016 (1607), 2019 (1809) und 2021 (21H2) in eine VM zu packen und zu vergleichen.
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Zitat von MyticDragonblast
        Bei 8 geh ich mit, der die Umstellung war ziemlich grob, aber im Gegensatz zu 11 tatsächlich mit Konzept dahinter und zu Ende entwickelt.
        Das zweiteilige Startmenü von Windows 8(.1) finde ich bis heute nicht schlecht. Ansonsten war das Zurechtstutzen des Editions-Dschungels an 8(.1) noch positiv. Denn man ist von den fünf Editionen die Windows 7 und Vista hatte, auf drei Editionen runter: Core (Home), Pro und Enterprise. Was machte man bei W10 und führt es mit W11 weiter? Man verdoppelt die Anzahl auf insgesamt 6.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        (Die Embedded bzw. LTSC/LTSB Varianten zähle ich hier mal nicht mit dazu.)

        Aber auch bei der 8er Reihe galt: Brauchbar erst ab 8.1. Davor ein Fall für die Spielwiese bzw. Testumgebung.

        Zitat von MyticDragonblast
        Bei Vista hingegen muss ich entschieden widersprechen.
        Bei Vista scheint bei vielen viel Hörensagen dabei zu sein bzw. sich ihre Erfahrung auf die Zeit vom Release zu beschränken. Ab dem Zeitpunkt vom ersten Service Pack an, also wo auch der Server 2008 rauskam und wo seit Release von Windows Vista fast anderthalb Jahre ins Land gezogen sind, waren die Kinderkrankheiten Geschichte und auch die Treiberproblematik hatte sich größtenteils erledigt. Leider war der Ruf von Vista zu dem Zeitpunkt allerdings schon angeschlagen und die Früchte konnte erst so richtig Windows 7 ernten. Welches man, überspitzt formuliert, mit dem dafür erschienen Service Pack, als SP3 und 4 für Vista bezeichnen könnte.

        Zitat von MyticDragonblast
        Was 11 angeht: Die Benutzeroberfläche ist eine absolute Katastrophe:
        Die Situation mit der Benutzeroberfläche bei Windows 11 vergleiche ich mit der Entwicklung die Windows 10 über die Jahre gemacht hat. Für einen groben Überblick über die Entwicklung dort empfiehlt es sich, mal die vier bisher erschienenen LTSB/LTSC Versionen - 2015 (1507), 2016 (1607), 2019 (1809) und 2021 (21H2) in eine VM zu packen und zu vergleichen.
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        ... die Zwischendinger konnte man ja alle vergessen (Vista, 8, jetzt 11)...
        Bei 8 geh ich mit, der die Umstellung war ziemlich grob, aber im Gegensatz zu 11 tatsächlich mit Konzept dahinter und zu Ende entwickelt.
        Bei Vista hingegen muss ich entschieden widersprechen. Die Benutzeroberfläche war die erste Offenbarung schlechthin nach Windows 95: Indexsuche im Startmenü, anklickbare Teilpfade im Explorer, Anpassbarkeit der Oberfläche(auch der Win 9x-Look wählbar), Anpassbarkeit des Startmenüs(auch Win9x Menü wählbar), Widgets, Live-Fenstervorschauen(sowohl über Taskbar als auch über Win-Tab/Alt-Tab), graphische Netzwerkeinrichtung, Laufwerksfüllstände etc.
        Vieles, was heute bei Benutzeroberflächen als selbstverständlich gesehen wird, kam mit Vista. Davor war im Vergleich tiefstes Mittelalter.

        Was 11 angeht: Die Benutzeroberfläche ist eine absolute Katastrophe: Praktische Taskleistenfunktionen, wie Fenteranordnungsoptionen ("nebeneinander" etc.) die man seit Windows 95 gewohnt ist fehlen. Der Explorer hat hin und wieder den Glitch, dass bis auf den Ordnerinhalt alle Symbolleisten nicht im Template geladen werden und nur weißer bzw. schwarzer Bereich an der Stelle ist. Die Suche ist seit Windows 10 noch unzuverlässiger bei vielen Daten/Laufwerken: Phasenweise nur Webergebnisse oder gleich gar keine Suche mehr. Da hat man dann als Workaround nur die Möglichkeit den Suchindex komplett neu zu erstellen(die Funktion zu finden ist aufgrund der Benennung schon ein Achievement wert), manuelles Auffinden von Optionen ist abseits der Gruppenrichtlinen ja mittlerweile quasi unmöglich geworden. Auch schön die Unterteilung des Startmenüs in angehängtes(OK) und zuletzt benutztes: Die zweite Kategorie ist nicht komplett ausblendbar und zeigt ohne jeglichen Filter alles an. Ob gelöscht, nicht benötigt, vollkommen egal! eine Programmhistorie wäre da sinnvoller.
      • Von IsoldeMaduschen Software-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Das ist ehrlich gesagt meine größte Angst. Win11 kriegt man noch irgendwie übersprungen aber 2025 ist mit Win10-Support Ende - vielleicht gibts bis dahin Win12
        Oder wie bei Win7 den extended Support mit 3 Jahren + esu bypass.

        Hoffen wir mal, das Win12 nicht mit unnötiger Bloatware zugemüllt wird.
      • Von Bandicoot Volt-Modder(in)
        Zum Zocken gehts aber wenn ich nur das mache, kann ich auch das 10er weiter nutzen.
        Mit neuer Hardware im nächsten dann vielleicht.
        Ich bin auch Gewohnheitstier bei Sachen die laufen und nutze es echt lange. Autos, Handy, Technik.. (nachhaltig heißt sowas glaube ich oder Boomer bei der Jugend)
        Leider muss man irgendwann, nichts ist für die Ewigkeit.
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Zitat von uvl-wheezle
        Der Spruch hat mittlerweile auch einen Bart.
        Vorallem vor dem Hintergrund, dass selbst XP eine Katastrophe vor den ersten Service Pack war.
        Und prinzipiell sollte man sich sowieo an den alten Grundsatz der Computerei halten und einen großen Bogen um Release bzw. 0er Versionen machen.
      Direkt zum Diskussionsende
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