Windows 11: Tool ermöglicht Umgehung der Hardware-Prüfung

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Windows 11: Tool ermöglicht Umgehung der Hardware-Prüfung
Quelle: Microsoft

Das in wenigen Tagen erscheinende Windows 11 sperrt bekanntlich ältere Hardware aus, doch ein inoffizielles Tool lässt das Ganze aushebeln. Für Produktivumgebungen ist das aber eher weniger empfehlenswert.

Ein neues Skript ermöglicht die Installation von Windows 11 auf Geräten mit inkompatibler Hardware, wie zum Beispiel bei fehlendem TPM 2.0, inkompatiblen CPUs oder dem Fehlen von Secure Boot, wie die Webseite bleepingcomputer.com berichtet. Das Skript funktioniert dabei auch in Verbindung mit virtuellen Maschinen und ermöglicht ein Upgrade auf den neuesten Windows Insider-Build, während zuletzt selbst zu Testzwecken ursprünglich kompatible Systeme vermehrt ausgeschlossen wurden und auch keine Sicherheitsupdates mehr erhalten sollen.

Für diejenigen, die das Risiko eingehen möchten, Windows 11 auf inkompatibler Hardware auszuführen, wurde nun ein neues Skript als Teil des auf Github verfügbaren Universal MediaCreationTool-Wrappers veröffentlicht, mit dem Neuinstallationen und Upgrades die Systemanforderungen des Betriebssystems umgehen können. Normalerweise dient das Programm dem Download beliebiger Builds direkt von Microsoft, statt immer nur die aktuellste Windows-Version zu erhalten.

Funktionsweise des Tools

Dabei handelt es sich um eine Batch-Datei, mit der eine ISO für jede Version von Windows 10 erstellt werden kann, wobei kürzlich die Unterstützung für Windows 11 hinzugefügt wurde. Das Hauptskript dieses Open-Source-Projekts ist die Datei "MediaCreationTool.bat", die zur Erstellung von Windows-ISOs verwendet wird. Es enthält jedoch auch ein Skript namens "Skip_TPM_Check_on_Dynamic_Update.cmd", das das Gerät via Registry so konfiguriert, dass die Kompatibilitätsprüfung umgangen wird.

Dem Bericht nach schlug das Upgrade einer virtuellen Maschine mit Windows 11 Build 22449 auf den neuesten Preview-Build zuvor fehl, da das Setup die Funktion für sicheres Booten und einen TPM 2.0-Prozessor nicht erkennen konnte und zudem der Systemdatenträger zu klein war. Entsprechend wird offenkundig auch die veranschlagte Speicherkapazität mit dem Tool übergangen.

Vorsicht ist geboten

Da es sich jedoch um eine offiziell nicht unterstützte Methode zur Installation von Windows 11 handelt, die zu Leistungsproblemen oder anderen Fehlern bei der Verwendung des Betriebssystems führen kann - bis hin zur Kappung von Sicherheitsupdates - wird empfohlen, diese Methode nur in Testumgebungen und nicht auf Produktivsystemen zu verwenden.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von T-MAXX
        Das geht mit einem kleinen Trick aus der Amigawelt
        Läuft von Floppy auf einem 68K?

        Im Ernst: Welcher Trick wäre das?
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von T-MAXX
        Das geht mit einem kleinen Trick aus der Amigawelt
        Läuft von Floppy auf einem 68K?

        Im Ernst: Welcher Trick wäre das?
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Man braucht keine Tools & Co für die Installation und Nutzung auf älteren Systemen.
        Das geht mit einem kleinen Trick aus der Amigawelt ruckzuck.
        Außerdem habe ich noch nichts negatives gefunden, wobei es Probleme oder Abstürze gab.
        Schaun wir mal was der Release bringt...
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