Windows 11: Neue Datenschutz-Optionen kommen exklusiv für Europa

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Quelle: Microsoft

In Windows 11 testet Microsoft neue Datenschutz-Optionen, die exklusiv für Nutzer in der EU verfügbar sind. Damit lassen sich bestimmte Funktionen des Betriebssystems ausschalten.

Getreu dem DMA ist Microsoft mit seinem OS Windows als Gatekeeper eingestuft und muss sich an bestimmte Regeln halten, etwa die freie Browserwahl und Integration verschiedener Suchmaschinenanbieter in sein Betriebssystem Windows. Um diesen Anforderungen Folge zu leisten, wird man innerhalb von Windows 11 exklusiv in Europa auch Google und Co. alternativ zu Microsofts Bing als Suchmaschine in der Taskleiste offerieren. Nun hat Microsoft neue Datenschutz-Optionen exklusiv für europäische Nutzer in den Test geschickt. Mit dem Windows 11 Insider Preview Build 22635.2483 können registrierte Windows Insider im Beta Channel die erste neue Datenschutz-Option ausprobieren. Windows 11 Version 23H2 wird irgendwann in diesem Jahr erscheinen.

Datenschutz-Option in Windows 11: Deaktivierung hat diese Folgen

In Windows 11 Version 23H2 werden Nutzer, die innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes einen PC betreiben, gefragt, welche Daten zwischen Windows und mit anderen Microsoft-Diensten geteilt werden dürfen. Falls sich Nutzer gegen ein Teilen der Daten entscheiden, werden manche Features in Windows 11 abgeschaltet. Hierzu gehört etwa der Empfohlen-Bereich im Startmenü. Bereits in anderen Versionen von Windows 11 können die empfohlenen Elemente ausgeblendet werden. In der Einstellungsapp findet sich unter Personalisierung die Konfiguration des Startmenüs. Wenn man "zuletzt geöffnete Elemente in Start, Sprunglisten und Datei-Explorer anzeigen" ausschaltet, bleibt der Empfohlen-Bereich leer.

Bildergalerie

Neben der Datenschutz-Option für empfohlene Inhalte, wird Microsoft exklusiv den europäischen Nutzern die Möglichkeit an die Hand geben, als Standardsuchanbieter Google statt Bing zu wählen. Microsoft setzt innerhalb des EWR keinen Windows Copilot ein. Dem Einsatz steht der Digital Markets Act der EU im Weg, weil Fragen zur Datenschutz-konformen Verwendung ungeklärt sind. Innerhalb von Microsoft 365 gibt es gegen Aufpreis auch einen KI-Copilot. In der EU kann man zudem die Bing-KI auf Basis von ChatGPT nutzen, wenn man Microsoft Bing mit einem Microsoft-Konto verwendet.

Ebenfalls lesenswert: Windows Copilot lässt sich trotz DMA auch in Europa nutzen

Sammlung zu ersten neuen Datenschutz-Optionen in Windows 11:

  • Mit dem Windows 11 Insider Preview Build 22635.2483, der derzeit im Beta Channel im Insider Programm verteilt wird, werden neue Datenschutz-Optionen offeriert.
  • Exklusiv für europäische Nutzer findet eine Abfrage statt, welche Daten zwischen Windows und mit anderen Microsoft-Diensten geteilt werden dürfen. Falls sich Nutzer gegen ein Teilen der Daten entscheiden, werden manche Features in Windows 11 abgeschaltet.
  • So lässt sich dann etwa der Empfohlen-Bereich im Startmenü nicht mehr verwenden.
  • Künftig kann auch die Standardsuchmaschine von Microsoft Bing zu Google geändert werden.

Quelle: Microsoft

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Mein Windows 11 sendet keine Telemetrie Daten, aber es speichert welche... Beim nächsten Neustart werden diese Daten automatisch gelöscht. So bekommt keiner was, was sie nicht haben sollen.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Mein Windows 11 sendet keine Telemetrie Daten, aber es speichert welche... Beim nächsten Neustart werden diese Daten automatisch gelöscht. So bekommt keiner was, was sie nicht haben sollen.
      • Von Ellina BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Kubiac
        Ich wurde in Ubuntu, Zorin, Debian und anderen Distros auch schon gefragt, ob ich nicht doch vielleicht gewisse Daten senden möchte. Hier wird man allerdings konkret gefragt. In Windows ist es versteckt und muss ein Dienst deaktivieren. Linux ist nicht so unschuldig wie es viele immer darstellen wollen.
        Das hab ich auch nie behauptet. Aber es geht ums packetquellen nutzung welche programme genutzt werden u.s.w Statistischen wert so wie ich es verstanden habe.
        Und ob man es in Linux deaktivieren kann nachhinein ist mir nicht bekannt weis ich nicht.

        Dass die was zu essen auf dem Tisch haben wollen verstehe ich auch. Die frage ist muss es immer die Daten sein die man dann verkauft.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ellina
        Schönes Märchen. Was konstruktives bei zu Tragen oder bin ich einfach nur falsch gewickelt?
        Er hat doch recht, im Privatbereich (ganz wichtig) wird seit Jahrzehnten das Ende von Windows herbeigeredet, passiert ist noch nicht wirklich was. Erst mit aufkommen des Steam Decks ist jetzt etwas Dynamik ins Spiel gekommen, aber den großen Durchbruch sehe ich noch nicht.
      • Von Raffnek30000 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Ganjafield
        Es werden doch trotzdem weiter Daten durch den Telemetriedienst in die USA oder zumindest direkt zu Microsoft gesendet. Mir werden dann nur keine Vorschläge mehr in der Startleiste angezeigt. Für die EU sollte es möglich sein den Telemetriedienst zu deaktivieren und somit das Daten sammeln zu unterbinden. Auch in der Windows Home Edition
        schau dir doch mal pihole an, macht für dich vieleicht sinn ^^
      • Von Kubiac Software-Overclocker(in)
        Zitat von Ganjafield
        Es werden doch trotzdem weiter Daten durch den Telemetriedienst in die USA oder zumindest direkt zu Microsoft gesendet. Mir werden dann nur keine Vorschläge mehr in der Startleiste angezeigt. Für die EU sollte es möglich sein den Telemetriedienst zu deaktivieren und somit das Daten sammeln zu unterbinden. Auch in der Windows Home Edition
        Das geht doch. Dienste im Startmenü eintippen und den Dienst DiagTrack "Benutzererfahrung und Telemetrie im verbundenen Modus" stoppen und deaktivieren. Fertig. Es gibt dafür halt kein Schalter in den Einstellungen.
        Zitat von Ellina
        Naja [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] könnte man so sehen, man könnte es aber auch so sehen das Microsoft halt noch mit Windows ne monopol hat und das wird sich auch so schnell nicht ändern.
        Daher nutzen sie ihre macht aus. Und so lange nicht jeder das windows modifiziert wegen den Datenströmen und von EU seite kritiken kommt mit Geld zahlungen wird Microsoft so weiter machen wie sie wollen.

        Es muss auf die harte tour passieren damit sie merken das das nicht geht. Und nicht gewünscht ist. Aber bei wünschen. Da haben siej a auch viele Wünsche der anwenderschaft ignoriert. Ergebniss kennen wir ja zum teil.

        So bald andere clintes einen nativen Linux support an bieten, Spiele-Entwickler einen nativen Linux support an bieten oder es vereinfachen linux mit Proton oder so zum laufen zu bekommen wird wenn sich der markt bis ende des jahrzents gewandelt hat Microsoft auch merken das dieser weg mit möglicherweise ne Windows 12 der Falsche ist mit den dingen die da noch in der gerüchte küche köcheln und keiner von uns ne ahnung hat.
        Es muss erst Exstrem sein damit wir uns um entscheiden. (mich eingeschlossen)

        Daher ist es eine Frage der Zeit aber Linux hat das zeitliche problem nicht die zeit arbeitet mit Linux und gegen Windows.
        Ich wurde in Ubuntu, Zorin, Debian und anderen Distros auch schon gefragt, ob ich nicht doch vielleicht gewisse Daten senden möchte. Hier wird man allerdings konkret gefragt. In Windows ist es versteckt und muss ein Dienst deaktivieren. Linux ist nicht so unschuldig wie es viele immer darstellen wollen. Die Entwickler wollen auch essen und benötigen Geld.
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