Windows 11: Microsoft warnt erneut bei inkompatiblen Installationen

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Windows 11: Microsoft warnt erneut bei inkompatiblen Installationen.
Quelle: Microsoft

Seit Kurzem ist Windows 11 offiziell in der Release-Version verfügbar. Wer das neue Betriebssystem installiert, wird bei inkompatibler Hardware nochmal gewarnt - doch möglich ist die Installation unter dem Vorbehalt von Problemen und fehlenden Updates trotzdem.

Microsoft hat bereits vor einiger Zeit die vergleichsweise strikten Systemanforderungen von Windows 11 bekannt gegeben, die unter anderem Prozessoren der 8. Generation oder neuer von Intel und Zen 2 oder neuer von AMD erfordern. Allgemein werden ein 64-Bit-Prozessor, 4 GiB RAM, 64 GB Speicherplatz sowie UEFI mit Secure Boot und TPM 2.0 vorausgesetzt. Microsoft erklärte, dass diese Anforderungen aus Leistungs- und Sicherheitsgründen bestehen und dass das Unternehmen das Betriebssystem nicht auf Geräten mit älteren Prozessoren ohne TPM 2.0 unterstützen wird.

Obwohl Windows 11 auf älteren Prozessoren nicht unterstützt wird, ist es nun aber auch nach dem am 5. Oktober erfolgten Release dennoch möglich, das Betriebssystem zu installieren. Wer ein nicht unterstütztes Gerät besitzt, muss während der Installation eine Warnung akzeptieren, mit der man mögliche Probleme in Kauf nimmt. Die Pop-up-Benachrichtigung, die während der Installation von Windows 11 erscheint, warnt vor "Schäden", einschließlich einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Fehlern und begrenzten Updates.

Bereits zuvor hatte Microsoft verkündet, dass Nutzer, die Windows 11 auf nicht geeigneten Geräten installieren, keine wichtigen Updates erhalten würden. In einem neuen Support-Dokument wird nun bestätigt, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird und dass es weitere "Schäden" geben kann, wie Windowslatest berichtet. "Ihr Gerät könnte aufgrund dieser Kompatibilitäts- oder anderer Probleme nicht richtig funktionieren", so das Unternehmen in dem kürzlich veröffentlichten Dokument. "Für Geräte, die diese Systemanforderungen nicht erfüllen, wird der Erhalt von Updates nicht mehr garantiert, einschließlich aber nicht beschränkt auf Sicherheitsupdates", heißt es.
Windows 11: Microsoft warnt erneut bei inkompatiblen Installationen. Quelle: Screenshot / windowslatest.com Windows 11: Microsoft warnt erneut bei inkompatiblen Installationen.

Mögliche Fehler

Nach Angaben von Microsoft können bei nicht unterstützter Hardware mehr Blueescreen-Fehler auftreten als bei Geräten, die die Anforderungen erfüllen. Microsoft verspricht, dass unterstützte Hardware dank der neuen Treiber und des modernen Treiber-Update-Managements zu 99,8 Prozent ohne Abstürze läuft. Dabei sollen sich jene aber nicht nur auf Blueescreens beschränken, sondern es komme auch bei hauseigenen Apps wie der Uhr oder Mail zu 43 Prozent mehr Abstürzen. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine App generell abstürzt, sei auf nicht unterstützten Geräten um 17 Prozent höher.

Gemächlichkeit beim Upgrade

Da es bei Windows 11 bisher vor allem um Design- und Detailverbesserungen sowie mehr Zuverlässigkeit ging, gibt es derzeit aber auch noch keinen Grund, das Upgrade zu überstürzen. Windows 11 wird derzeit schrittweise auf bestehende Installationen des ebenfalls noch lange unterstützten Windows 10 ausgerollt, aber man kann es auch mit einem offiziellen ISO-Image installieren, während es außerdem auf Neugeräten verfügbar ist.

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rocketeer67 Software-Overclocker(in)
        ach ja DOS 6.22 ist ja auch unter Win 3.11 drunter. Der gute alte Wing Commander III mit echtem Wavetable-Sound einer SB16 mit Waveblaster 2 Aufsatz. Vielleicht lasse ich ihn ja mal wieder laufen ....
        Aber ich muss aufpassen, bin gerade glaube ich ein wenig offtopic ...

        PS: ich werden mein Baby sicher NICHT mit Windows Vista bestrafen, das hat er nicht verdient!
      • Von Rocketeer67 Software-Overclocker(in)
        ach ja DOS 6.22 ist ja auch unter Win 3.11 drunter. Der gute alte Wing Commander III mit echtem Wavetable-Sound einer SB16 mit Waveblaster 2 Aufsatz. Vielleicht lasse ich ihn ja mal wieder laufen ....
        Aber ich muss aufpassen, bin gerade glaube ich ein wenig offtopic ...

        PS: ich werden mein Baby sicher NICHT mit Windows Vista bestrafen, das hat er nicht verdient!
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Hey: Ich hab ein 3,5 Zoll in meinem Haupt-PC, damit ich alle zwei Jahre eine Diskette zur Wiederbelebung einer Retro-Kiste erstellen kann und zwei 5,25 Zoll im Schrank, falls mich mal die Sehnsucht nach echten Floppys packt. Aber erstgenanntes hängt halt an einem USB-Adapter, weil niemand mehr einen Anschluss verbaut und ich dachte auch, dass das ab Windows 10 nur noch USB-Laufwerke unterstützt werden. Aber wieder was gelernt.

        Ich glaube, auf 486ern hatte seinerzeit jemand ein modifziertes Vista zum starten gebracht. Also könnte man es mit 7 versuchen. Ich weiß aber nicht mehr, wie viel RAM und wie verdammt viel Ausdauer man dazu braucht.
        Für Retro-Gaming-Projekte würde ich auf ohnehin nur DOS laufen lassen. (Und im Umkehrschluss, weil man DOS so gut emulieren kann, auf den ganzen PC verzichten.) Alles, was 3.1 voraussetzt, müsste auch unter 9X laufen und dann ist man auch ganz schnell bei Titeln, die man lieber auf einem Pentium II/III/IV oder Athlon (XP) spielt. Bonusvorteil: AGP-Grafikkarten mit DVI-I und passenden Treibern sind leicht zu beschaffen.
      • Von Rocketeer67 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Nice. Und ich dachte, der native Floppy-Support wäre schon mit 10 gestrichen worden.
        genau das war auch gerade mein erster Gedanke!

        Ich habe noch so um die 15 Floppy LW's in 3,5" und 5,25" als Ersatz auf meinem Oldi Spass- 486er mit Win 3.11.
        Der hat noch 8MB RAM, ob MS dafür auch eine Lösung hat?
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        @PCGH_Torsten
        Hin und wieder brauche ich es noch.
        Also Windows 11 bietet noch so einiges für ältere Hardware.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Nice. Und ich dachte, der native Floppy-Support wäre schon mit 10 gestrichen worden.
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