Windows 11: Angepasstes Image "tiny11" kommt mit deutlich weniger Speicher aus
Der Entwickler NTDEV hat mit tiny11 neues Windows-11-Image veröffentlicht, das gegenüber dem Original deutlich entschlackt wurde. Dadurch kommt tiny11 mit deutlich weniger RAM und Festspeicher aus. Es gibt aber auch teils deutliche Funktionseinbußen.
Aus Sicht eines Spielers mögen die Hardware-Anforderungen von Windows 11 lächerlich erscheinen, doch zumindest für manche Systeme können sich durchaus zum Problem werden. Für ebendiese Fälle hat der Entwickler NTDEV nun ein angepasstes Image von Windows 11 veröffentlicht, das den Namen "tiny11" trägt und mit deutlich weniger Speicher auskommen soll.
Weniger Speicher, weniger Funktionen
Während Microsoft für Windows 11 mindestens 4 GB RAM und 64 GB Festspeicher vorschreibt, soll tiny11 mit 2 beziehungsweise rund 8 GB auskommen und sich zudem ohne TPM-Modul installieren lassen. Möglich wird das durch eine deutliche Entschlackung des Betriebssystems, die aber leider nicht ohne Funktionseinbußen möglich ist.
Wichtige Standardprogramme wie der Taschenrechner, Paint und sogar der Microsoft Store sind zwar enthalten, dafür fehlt in tiny11 laut Techpowerup etwa der Windows Component Store. Dadurch ist die nachträgliche Installation von weiteren Sprachen oder Windows-Funktionen nicht möglich. Programme können so zwar (Sicherheits-)Updates erhalten, Windows selbst aber offenbar nicht. Ohne eine neue Installationsdatei steckt man so auf dem Funktionslevel von Windows 11 Pro 22H2 fest.
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Für den Einsatz im Zusammenspiel mit wichtigen Daten ist tiny11 damit nicht wirklich geeignet, zumal man bei einem inoffiziellen OS-Image natürlich ohnehin Vorsicht walten lassen sollte. Zumindest für Experimente an Offline-PCs oder in einer gut abgesicherten, virtuellen Maschine könnte das angepasste Image aber durchaus nützlich sein. Falls man das reduzierte Windows 11 selbst ausprobieren möchte: Die ISO-Datei steht kostenlos über archive.org zum Download bereit.
Quelle: via Techpowerup

Wobei auch Cortana und OneDrive weg ist.
Brauch privat den ganzen Schmonzes nicht.
Jo, sowas wie 98lite/XPlite vermisse ich seit damals...
Die ISO wird von Deskmodder vorgezogen, weil diese die Updates beinhalten.
Wenn man Cortana entfernt, funktioniert der Store nicht mehr (weiß nicht, ob das bisher geändert wurde). Was übrig bleibt, ist Edge und One Drive. Um diese zu entfernen, wurde MSMG Toolkit genutzt (ob man den Entwicklern dieses Tools vertraut oder nicht ist jedem überlassen) bisher keine Probleme gehabt.
Die größe der ISO hat danach ca. ca 3.7 GB - 3.8 GB (Je nach zugehörigen Updates).
Jo, sowas wie 98lite/XPlite vermisse ich seit damals...
Wichtige Standardprogramme wie der Taschenrechner, Paint und sogar der Microsoft Store sind zwar enthalten, dafür fehlt in tiny11 laut Techpowerup etwa der Windows Component Store. Dadurch ist die nachträgliche Installation von weiteren Sprachen oder Windows-Funktionen nicht möglich. Programme können so zwar (Sicherheits-)Updates erhalten, Windows selbst aber offenbar nicht. Ohne eine neue Installationsdatei steckt man so auf dem Funktionslevel von Windows 11 Pro 22H2 fest.
Aber ich verstehe auch das Problem dabei, da die Updates ja auch Komponenten betreffen/beinhalten, die dann gar nicht vorhanden/installiert sind. Ergo müsste ein "Tiny-Entwickler" auch die Updates entsprechend anpassen, was verständlicherweise - sofern softwaretechnisch überhaupt möglich - bissl zu viel verlangt wäre.
Von der Sache mit dem "Vertrauen" mal ganz abgesehen. Das OS ist ja quasi die Kernkomponente, und da installiert man sich sowas nicht einfach von "irgendeiner" Quelle.