Windows 11: Microsoft widmet sich der zentralisierten RGB-Steuerung [Update]
Jetzt aktualisiert: Neben dem neuen KI-Co-Piloten kündigte Microsoft unlängst eine Neuerung an, die Enthusiasten von RGB-Beleuchtung interessant finden könnten. So soll die Verwaltung demnächst zentralisiert mit "Dynamic Lighting" über die Windows-Einstellungen möglich sein, sodass Software von Drittanbietern nicht mehr nötig ist.
Original-Artikel vom 25. Mai 2023: Was vor einigen Monaten noch Gegenstand von Spekulationen gewesen ist, wird nun gelebte Realität: Microsoft möchte für Windows 11 "Dynamic Lighting" als RGB-Steuerung direkt in den Einstellungen implementieren. Für Windows-Nutzer würde das bedeuten, dass sie künftig auf Drittanbieter-Software von Hardwareherstellern, beispielsweise auf die iCUE-Software von Corsair, verzichten könnten. Die Synchronisation der RGB-Beleuchtung würde über Modelle verschiedenster Hersteller hinweg so zentral via Windows 11 bewerkstelligt werden.
Direct Lighting soll die RGB-Steuerung vereinfachen
Das Problem mit Drittanbieter-Software merkt Microsoft auch im neuen Blogbeitrag von Panos Panay an, wo es heißt: "Beleuchtete Accessoires sind auf dem Vormarsch und können Ihrem PC-Erlebnis Energie und Emotionen verleihen. Heutzutage sind viele dieser Zubehörteile auf Apps und Integrationen von Drittanbietern angewiesen, die stark fragmentiert sind."
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Das soll sich mit Dynamic Lighting in Zukunft bei Windows 11 ändern. Über die Windows-Einstellungen sollen Nutzer ihre RGB-Beleuchtung demnach "mühelos" einrichten und anpassen können. Die ersten Eindrücke der Dynamic-Lighting-Vorschau sind Windows Insidern vorenthalten, die ihnen laut Panos Panay noch diesen Monat zur Verfügung gestellt wird, damit Entwickler und Hardwarepartner gleichermaßen mit neuen Integrationen für RGB-Zubehör und -Komponenten experimentieren können.
Sollte dieses Feature erfolgreich Einzug finden, müssen Nutzer sich nicht mehr durch den Dschungel von Drittanbieter-Software für unterschiedlichste Hardware-Produkte kämpfen, um das nach eigenen Wünschen ideale RGB-Beleuchtungserlebnis zu erhalten. Welche Einstellungsmöglichkeiten Dynamic Lighting konkret bieten wird, ist noch nicht klar. Im Februar wurde jedenfalls noch darüber spekuliert, dass Optionen zur Steuerung von Helligkeit, Beleuchtungseffekten, Geschwindigkeit und Farben vorzufinden sein werden, die alle ihren Platz in der Einstellungsoberfläche von Windows 11 haben. Darüber hinaus gebe es zum Beispiel eine Funktion, die das RGB-Zubehör an die Windows-Akzentfarbe anpasst.
Dynamic Lighting in Windows 11 Preview entdeckt
Update vom 6. Juni 2023: Wie Windows Latest berichtet, ist Microsofts native Steuerung für RGB-Beleuchtungselemente, "Dynamic Lighting", in einem Windows-11-Preview-Build, also einer Vorschauversion, aufgetaucht. In den kommenden Tagen könnte die Funktion für Tester ausgerollt werden. Funktionieren soll sie derweil noch nicht. Die native RGB-Steuerung ist Teil der Personalisierungseinstellungen von Winodws 11 und dort unter der Bezeichnung "Lighting" zu finden. Sind Nutzer erst einmal in dieses Untermenü gelangt, lässt sich dort Dynamic Lighting für alle Geräte ein- und ausschalten.
Windows Latest erklärt weiterhin, dass die meisten Geräte mit den nativen Steuerelementen kompatibel sein sollten, Microsoft dennoch erwarte, dass Entwickler und Hardwarepartner mit der Integration experimentieren und aktualisierte Treiber einführen, um die native Steuerung besser zu unterstützen. Microsoft plane außerdem, Profile für RGB-Steuerelemente hinzuzufügen, sodass Anwender das RGB-Erlebnis anpassen, es in einem Profil speichern und später verwenden oder nach Belieben zwischen den Profilen wechseln können.
Quelle: Microsoft, Windows Latest

Richtig Guter Balast (Update 17357-v87295 wird es zerschiessen)
Rufe Georgs Beistand (wenns mal wieder ned funzd)
Wenn das alles mal drin wäre und auch funktioniert, dann könnte man tatsächlich auf die Tools der Hardwarehersteller verzichten können, vorher nicht. Und vorher macht eine Verwendung der Windows-Lösung für die aller meisten exakt 0 Sinn...
Damit lässt sich sämtliche RGB Beleuchtung managen und mit mehr Effekten versehen, als es die Herstellersoftware, zum Teil, anbietet.
Und wird eine neue Hardware nicht unterstützt, kann man entsprechende Daten an die Entwickler weitergeben um die Unterstützung zu erhalten.
Der größte Vorteil an OpenRGB ist, dass man nur ein Tool startet anstatt für jeden Hersteller ein separates.
Man braucht "nur" die entsprechenden SDKs, die teilweise schon in minimalstform, als PlugIns, mitkommen.
Viele Spiele nutzen die Razor SDK welche auf iCue nicht funktionieren, hier schon, Wrapper sei dank..