Microsoft-Tool: Ist der eigene Gaming-PC bereit für Direct Storage?

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Microsoft: Neue Version der Xbox Game Bar zeigt Direct Storage-Kompatibilität an (1)
Quelle: Square Enix

Um erkennen zu können, ob der eigene PC kompatibel mit Direct Storage ist, bietet Microsoft eine neue Version der Xbox Game Bar an. Zunächst steht die neue Funktion nur Windows Insidern zur Verfügung.

Die Funktion Direct Storage wird bereits heute in Xbox-Spielen eingesetzt, die für die Xbox Series X/S optimiert wurden oder die gar nur für die Next-Gen-Konsole Xbox Series X/S erscheinen. Hierbei wird der I/O-Zugriff auf die NVMe-SSD optimiert, indem Teile automatisch auf den Grafikspeicher ausgelagert werden. Der CPU-Overhead wird um bis zu 40 Prozent reduziert, verspricht Microsoft. So sollen optimierte PC-Spiele schneller laden als ohne Direct Storage. Seit März ist die Entwicklerschnittstelle fertig, mit Forspoken wird im Herbst das erste PC-Spiel mit Support für Direct Storage erscheinen. Nun gibt es ein neues Tool, um zu überprüfen, ob der eigene PC ready für Direct Storage ist.

Direct Storage von Nvidia und AMD

Microsoft hat hierzu in die Einstellungen der Xbox Game Bar im Menüpunkt "Gaming-Funktionen" einen entsprechenden Bereich eingerichtet. Hierbei wird angezeigt, ob die GPU damit kompatibel ist und welche der verbauten SSDs mit Direct Storage genutzt werden können. Schließlich muss eine NVMe-SSD im PC verbaut sein, sowie eine Grafikkarte von AMD oder Nvidia, die Support für Direct X 12 und Shader Model 6.0 bietet. Zudem müssen Smart Access Storage oder RTX IO unterstützt werden.

Direct Storage wird nicht nur auf Windows 11 verfügbar sein, sondern auch - in abgespecktem Umfang - auch für den Vorgänger erscheinen. So sollen auch entsprechend optimierte PC-Spiele auch unter Windows 10 eine bessere Performance abliefern, als Spiele, die auf die Implementierung der neuen Schnittstelle verzichten. Microsoft schreibt aber, dass nur Windows 11 in der Lage sein wird, von der I/O-Speicherzugriffsoptimierung vollumfänglich zu profitieren. Folgende Funktionen bietet die Entwicklerschnittstelle Direct Storage:

  • Für Nutzer von Windows 11 und Windows 10 verfügbare Features:
    • Das neue Direct-Storage-API-Programmiermodell, das ein DX12-ähnliches Batch-Aufrufmuster für die Übermittlung/Vervollständigung von Daten bereitstellt, entlastet Anwendungen von der Notwendigkeit, Tausende von I/O-Anfragen pro Sekunde einzeln zu verwalten.
    • GPU-Dekomprimierung für superschnelle Asset-Dekomprimierung für Ladezeit- und Streaming-Szenarien.
  • Exklusiv für Windows 11: Erweiterte Optimierung des Speicherstapels. Unter Windows 11 besteht dies aus einem aktualisierten OS-Storage-Stack, der das volle Potenzial von Direct Storage freisetzt.

Bildergalerie

Mit AMD Smart Access Storage und Nvidia RTX IO gibt es von beiden Grafikchip-Herstellern Eigenentwicklungen für die Unterstützung der Direct Storage API. Neben einer drastischen Verbesserung bei den Ladezeiten soll die neue Speicherfunktion perspektivisch neue Spielwelten ermöglichen. Aktuell steht die neue Version der Xbox Game Bar nur Windows Insidern zur Verfügung, eine Verteilung an alle Anwender von Windows 10 und Windows 11 erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

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Ebenfalls lesenswert: Forspoken: Erstes PC-Spiel zeigt Vorteile von Direct Storage

Sammlung zu Supporttool für Direct Storage:

  • Es gibt ein neues Tool, um zu überprüfen, ob der eigene PC ready für Direct Storage ist. Hierzu steht Windows Insidern eine neue Version der Xbox Game Bar parat. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen alle Anwender von Windows 10 und Windows 11 die neue Xbox Game Bar bekommen.
  • Microsoft hat in die Einstellungen der Xbox Game Bar im Menüpunkt "Gaming-Funktionen" einen entsprechenden Bereich eingerichtet. Hierbei wird angezeigt, ob die GPU damit kompatibel ist und welche der verbauten SSDs mit Direct Storage genutzt werden können.
  • Zur Nutzung von Direct Storage muss eine NVMe-SSD sowie eine Grafikkarte mit Direct X12, Shader Model 6.0 und entweder Nvidia RTX IO oder AMD Smart Access Storage verbaut sein.
  • PC-Spiele schneller laden können und - perspektivisch - neue Spielwelten ermöglicht werden.

Quelle: PCGamer

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MircoSfot Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Das steht bei mir aktuell so. C ist eine SATA SSD und D ist eine M2 NVME SSD von WD Black Edition PCIe 3.0! GPU ist eine 6800XT, nutzt ebenso nur PCIe 3.0
      • Von MircoSfot Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Das steht bei mir aktuell so. C ist eine SATA SSD und D ist eine M2 NVME SSD von WD Black Edition PCIe 3.0! GPU ist eine 6800XT, nutzt ebenso nur PCIe 3.0
      • Von iago Software-Overclocker(in)
        Zitat von Tripleh84
        Schon seltsam, sollte nicht auch DX12 Ultimate Voraussetzung sein dafür?! Kumpel hat selbes Windows 11 wie ich , 6800 XT und da wird zb. nichts angezeigt.
        Ich kann es mir auch nicht erklären, soweit ich weiß braucht es für Direct Storage mindestens eine RTX 20x0 GPU, ich habe ja noch eine 1080ti unter Windows 11 21H2. Aber selbst auf meinem Matebook 13s mit iRIS Xe onboard Grafik sagt das Tool Direct Storage wäre supported (allerdings nicht das OS, da ich dort noch auf Windows 10 21H2 unterwegs bin.
      • Von Tripleh84 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von iago
        So ganz scheint das Tool aber noch nicht fehlerfrei zu sein, meine 1080ti sollte eigentlich "unsupported" sein, ist aber supported laut des Tools:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Gleiches am Notebook, das nur eine Intel iRIS Xe onboard GPU hat.
        Schon seltsam, sollte nicht auch DX12 Ultimate Voraussetzung sein dafür?! Kumpel hat selbes Windows 11 wie ich , 6800 XT und da wird zb. nichts angezeigt.
      • Von HorstDetlfefHolzkopf
        Win 11 22H2 wirds nicht angezeigt
        Resizable BAR 3080/5900x

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von iago Software-Overclocker(in)
        So ganz scheint das Tool aber noch nicht fehlerfrei zu sein, meine 1080ti sollte eigentlich "unsupported" sein, ist aber supported laut des Tools:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Gleiches am Notebook, das nur eine Intel iRIS Xe onboard GPU hat.
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