Mail-App von Microsoft mit Werbebanner: Nutzer uneins über den Störfaktor
Bei Windows 10 ist eine Mail- und Kalender-App von Microsoft vorinstalliert. In dieser UWP-App werden nun Werbebanner eingeblendet. Das ist kein neues Verhalten, da Microsoft bereits vor einigen Monaten die Nutzer mit Promotion beglückt hatte. Nach Protesten nahm das Unternehmen die Änderungen damals zurück.
Werbebanner dienen als Einnahmequelle für allerhand digitale Dienstleistungen. Nun hat auch Microsoft bei der kostenlosen Mail- und Kalender-App von Windows 10 angefangen, Werbebanner zu schalten. Hierbei scheint es unerheblich zu sein, mit welchem E-Mail-Provider sich die Nutzer angemeldet haben. Angepasst wird lediglich der Inhalt der Werbebanner. So werden Kunden eines Microsoft-Kontos auf das kostenlos verfügbare Outlook Mobile hingewiesen, während Gmail-Nutzer Werbung für die Gmail-App erhalten.
Die Werbebanner soll es laut den Kollegen von Golem auch bei der mobilen Outlook-App geben. Hierbei wird entweder ein kleines Banner im vertikal ausklappbaren Menü angezeigt, das vor allem für Microsofts eigene Apps für Android wirbt, oder aber es gibt ein klar gekennzeichnetes Banner am oberen Rand des Posteingangs.
Community ist sich uneins ob Werbebanner stört
Auf der Seite Mspoweruser sind sich Nutzer uneinig darüber, ob die Werbung stört. So wird die Meinung vertreten, dass ein kleines Banner an der Unterseite nicht störend sei. Allerdings gibt es die Befürchtung, dass die Ads zukünftig mehr Bildschirmfläche einnehmen könnten. Im letzten Jahr hatte Microsoft in der kostenlosen Mail- und Kalender-App ebenfalls Werbung geschaltet. Nach massivem Protest der Nutzer in den sozialen Netzwerken und auf Webseiten knickte Microsoft damals ein und entfernte die Werbebanner wieder.
Noch ist unklar, ob Microsoft auch diesmal die Werbebanner nur testweise in der Mail- und Kalender-App geschaltet hat oder ob diese dauerhaft bleiben. Viele Online-Dienste lassen sich nur kostenlos nutzen, weil diese über Werbebanner finanziert werden. So analysiert beispielsweise der E-Mail-Service Gmail von Google die Online-Aktivitäten, die man bei aktiviertem Google-Konto getätigt hat, um gezielter Werbeanzeigen ausspielen zu können. Wer auf Werbung keine Lust hat, kann sich aber auch beispielsweise das Verwaltungsprogramm Microsoft Outlook kaufen.
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Fakten zur Einblendung von Werbung in Microsofts Mail-Apps:
- Wie Nutzer berichten, spielt Microsoft bei der kostenlosen Mail- und Kalender-App nun Werbebanner aus.
- Auch in der mobilen Outlook-App für Android gibt es ein Werbebanner. Hierbei wird unter anderem Werbung für andere mobile Microsoft-Apps gemacht.
- Andere Online-Dienste wie beispielsweise Googles Gmail blenden ebenfalls Werbebanner ein.
Quellen: Golem, Google, Mspoweruser

Ich bin kategorisch gegen Werbung im Betriebssystem.
Ich habe aber auch kein Problem dafür zu bezahlen.
Wenn deren App so super ist, dass die besser ist als andere (evtl. sogar kostenlose) Software, dann kann man dafür auch einen angemessenen Betrag verlangen.
Das ist auch einer der Gründe warum ich gegen Werbung in Programmen bin, nicht nur weil es offensichtlich nervig ist und unseriös wirkt; obendrein sorgen die Werbeeinkünfte auch dafür dass die Software nicht mehr so gut ist wie sie eigentlich sein könnte wenn man sie an die Endbenutzer vermarkten muss anstatt sein Geld über Werbeaufträge zu generieren.
Ich verwende die Gratis Outlook App aber nur online und da wird die Werbung eh vom Adblocker brav unterdrückt.
Die mitgelieferte App habe ich am Anfang mal probiert aber später gelöscht, brauche ich eigentlich nicht und ist mir sogar lieber, wenn ich die mails nur noch online verwalte.
persönlich sind mir die UWP apps vollkommen banane. ist sowieso nur schrott.
dank discord kann man auf das grottige skype zum glück auch schon lange verzichten.
den kalender und anderes haben die leute auch zu 99% am smart phone. keine ahnung was solche funktionen überhaupt noch auf einem windows rechener zu suchen haben.
google und dutzende weitere haben microsoft das wasser schon vor vielen, vielen jahren abgegraben.