Windows 10: Gibt es wohl bald keine klassische Systemsteuerung mehr?

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Windows 10 V1909 Einstellungen App vs Systemsteuerung
Quelle: PCGH

Einer der Autoren der Webseite Thurrott hat herausgefunden, dass in der Insider-Preview 19587 die alten Systemsteuerungen von Windows 7 fehlen. Ist bald Schluss mit zwei verschiedenen Einstellungen in Windows 10?

Seit Windows 10 auf dem Markt ist, gibt es eine optisch zweigeteilte Benutzeroberfläche. Manche Elemente sind aus vorangegangenen Windows-Versionen übernommen worden, andere Elemente hingegen haben ein anderes Aussehen bekommen. Besonders deutlich wird der Bruch bei den Optionen. Hier gibt es sogar funktionale Unterschiede. Einerseits existiert die Einstellungs-App und andererseits gibt es auch weiterhin Elemente, die nur in der aus Windows 7 bekannten Systemsteuerung zu finden sind. Als Nutzer wird man hin- und hergeschoben zwischen den Einstellungen.

Wie Rafael Rivera von der Webseite Thurrott nun anhand der Insider-Preview 19587 herausgefunden haben will, soll Microsoft damit bald Schluss machen. Im Feature-Pool seien die alten Systemsteuerungen gar nicht mehr vorhanden, sodass Rivera davon ausgeht, dass Microsoft das alte Control Panel in einer künftigen Version von Windows 10 nicht mehr ausliefern wird. Es gibt jedoch Zweifel und Kritik daran.

Einstellungs-App mit neuen Funktionen

Prinzipiell war und ist es das Ziel von Microsoft, nach und nach immer mehr Einstellungen aus den alten Systemsteuerungen in die neue Einstellungs-App zu überführen. Mit jeder neuen Version von Windows 10 kommen wieder ein paar neue Einstellungen in die moderne App. Hintergrund ist, dass sich die Einstellungs-App erheblich besser mit alternativen Eingabemethoden wie dem Finger sowie mit Bedienhilfen bedienen lässt, als die alte Systemsteuerung mit kleinen Schaltflächen. Zudem gibt es eine andere Sortierung. Allerdings gibt es manche Optionen, wie etwa den Geräte-Manager, der einfach unverändert in Windows 10 enthalten ist.

Es dauert seine Zeit, bis wirklich alle alten Einstellungen modernisiert werden. So lauten auch Kommentare auf Reddit, die etwa fordern, dass Microsoft zuerst mal alle Einstellungen aus den Systemsteuerungen in die Einstellungs-App portieren sollte, ehe man die alte Systemsteuerung vom Betriebssystem entfernt. Genau das scheint auch wahrscheinlich zu sein, denn in Insider Previews werden gerne mal Funktionen getestet, die dann doch nie so in einer fertigen Windows-10-Version erscheinen. Eine weitere denkbare Option wäre es, dass bestimmte Einstellungen der alten Systemsteuerung nach wie vor unverändert in Windows 10 als eine Art "Experteneinstellungen" erhalten bleiben. Für die Mehrheit der Einstellungen es aber die Einstellungs-App gibt.

Ebenfalls lesenswert: Funktions-Update 20H1: Windows 10 mit DirectX 12 Ultimate und mehr - Übersicht

Sammlung zu den Gerüchten, dass es keine Systemsteuerungen in Windows 10 geben könnte:

  • Wie Rafael Rivera nun anhand der Insider-Preview 19587 herausgefunden haben will, soll Microsoft planen, die klassische Systemsteuerung bei einem kommenden Windows 10 zu entfernen.
  • Prinzipiell war und ist es das Ziel von Microsoft, nach und nach immer mehr Einstellungen aus den alten Systemsteuerungen in die neue Einstellungs-App zu überführen.
  • Ob Microsoft wirklich die alten Systemsteuerungen komplett entfernt, ist aber offen. Denkbar ist auch, dass ein paar Optionen als Experteneinstellungen vorhanden bleiben und die Mehrheit der Optionen über die Einstellungs-App konfigurierbar wird.

Quellen: Onmsft, Reddit, Twitter

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    • Kommentare (49)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Schade, die alten Einstellungsprogramme waren für den Desktop eindeutig besser geeignet.
        Die neuen Programme gehen zu verschwenderisch mit dem Platz um. Ich finde das echt Kacke !

        Wenn ich einen Desktop PC habe, dann möchte ich Programme, die für den Desktop designed und optimiert worden sind
        und nicht etwas minderwertigeres, das den Fokus eindeutig auf die Bedienung von Tabletts und Smartphones hat.

        Microsoft "saut" im OS / der GUI rum, da fällt einem echt nichts mehr zu ein.
        Das verkommt immer mehr zu einem Kasperle Theater für Spielkinder die bei der Arbeit mit den Fingern malen möchten.
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Schade, die alten Einstellungsprogramme waren für den Desktop eindeutig besser geeignet.
        Die neuen Programme gehen zu verschwenderisch mit dem Platz um. Ich finde das echt Kacke !

        Wenn ich einen Desktop PC habe, dann möchte ich Programme, die für den Desktop designed und optimiert worden sind
        und nicht etwas minderwertigeres, das den Fokus eindeutig auf die Bedienung von Tabletts und Smartphones hat.

        Microsoft "saut" im OS / der GUI rum, da fällt einem echt nichts mehr zu ein.
        Das verkommt immer mehr zu einem Kasperle Theater für Spielkinder die bei der Arbeit mit den Fingern malen möchten.
      • Von rehacomp Software-Overclocker(in)
        Ohh, "cheaten" ist doch verboten. Aber im Offline Spiel "Fenster V10.x" scheinbar ein muss um weiter zu kommen. Oder ist das die neue Art Free to Play mit Pay to Win Methode?
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von tt7crocodiles
        Ansonsten, für nicht-gaming Kisten kann man auch Linux benutzen. Dank Proton laufen auch immer mehr Spiele und immer besser.
        Wer einen bunten Zoo von inkompatibelen Systemen liebt, darf sowas gerne machen, Das ging auch schon vor Windows 7. Gerüchteweise gibt es auch noch ein paar Anwendungen (HW ist heutzutage ja unwichtig, wird einfach weggeworfen und durch nicht existente HW ersetzt), die unter Linux selbst dann nicht laufen, wenn man sich exakt den einen Desktop aussucht, der mit unterschielichen Bildschirmskalierungen umgehen kann.

        Zitat von Railr0ad99
        Damit schießt sich Microsoft nun zurecht ins Knie, wegen dem "Win as a Service" Modell muss alles Abwärtskompatibel bleiben, sonst gibts ne Menge Beschwerden ("Da steht aber drauf kompatibel mit Windows 10!").
        Das haben sie an anderen Stellen aber schon geschafft.

        Im Zweifel behalten sie die Management Konsole, entfenen ihre eigenen Snapins und bauen Windows so um, dass die alten SnapIns von MS nicht mehr (oder nur noch mit Win Server) funktionieren.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Wundert mich seit Jahren, dass die es nicht schaffen alle Einstellungen ins neue Layout/Design zu überführen
      • Von Wired BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von T-MAXX
        Die klassische Systemsteuerung ist lebensnotwendig in Windows..
        Da hat man alles auf einem Blick und ist sofort ohne Umwege am Ziel.

        Ich nutze die klassische Systemsteuerung fast jeden Tag und als IT-ler eine schnelle Zugriffsoberfläche.
        Das hat mit zeitgemäß nichts zu tun, das nenne ich Ordnung.
        Die ganzen Apps und Co Schwachsinn ist einfach nur unangebracht. Es ist eher als Chaos zu sehen, da man oft nur am SUCHEN ist, wo z. B. Outlook Mail usw. zu finden ist.
        M$ soll nicht immer an wertvollen Funktionen an Windows rumdrehen, das schon zu Windows 95 Standard war.
        Die neuen Generation von M$ Mitarbeiter bringen mehr Chaos ins Windows als es davor gab.
        Anstatt Windows besser zu machen wird es immer wieder umgestrickt und schlechter.
        Die klassische Systemsteuerung muss bleiben. Wer das nicht einsieht, hat imo keine Ordnung..
        Bei dem Postfällt Mir doch glatt des sehr alte Sprichwort ein -> Viele Köche verderben den Brei
        Soll heißen das, je mehr Maler an einem Bild rumdoktorn um so verunstalteter wird das Bild am Ende, als vergleich.
      Direkt zum Diskussionsende
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