Mammut-Wakü-Projekt: Riesen-Radiatoren und Kühler im Eigenbau
Nur wenige Wasserkühlungsnutzer gehen so weit wie NovaByte und fertigen ihre eigenen Radiatoren und Kühler. Das Community-Mitglied hat sein Bauprojekt im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum dokumentiert und gewährt damit interessante Einblicke.
Quelle: extreme.pcgameshardware.de
Mammut-Wakü-Projekt: Riesen-Radiatoren und Kühler im Eigenbau (30)
NovaByte präsentierte vor kurzem im Wakü-Bilder-Thread seinen ungewöhnlichen Rechner. Dieser umfasst unter anderem ein selbst gebautes Gehäuse sowie zwei Radiatoren mit über einer Meter Höhe und Eigenbau-Kühler. Da andere Community-Mitglieder großes Interesse zeigten, entschied sich NovaByte dazu, einen Thread zu eröffnen, in dem die Planung und Fertigung der Komponenten ausführlich erklärt und mit Bildern verdeutlicht wird.
Zu Beginn baute und nutzte NovaByte erst einen Radiator, das zweite Modell kam ein Jahr später hinzu. Die Radiatoren sind für den passiven Betrieb ausgelegt und bieten dementsprechend viel Kühlfläche. Als Lamellen griff NovaByte auf Industrieabfall zurück, sogenanntes Lamellen- bzw. Kupferleitband, das für Punktschweißvorrichtungen verwendet wird. Dieses Rohmaterial aus Kupfer musste das Community-Mitglied erst Lamelle für Lamelle prüfen, polieren, zurechtschneiden und bearbeiten, damit später die wasserführenden Röhrchen durch die Kupferscheibchen passen. Die Messingröhrchen mit 5 mm Innendurchmesser erstand NovaByte im Baumarkt, musste aber auch hier einige Zeit investieren, etwa zur Reinigung und dem Abschleifen der Außenkanten.
Quelle: extreme.pcgameshardware.de
Mammut-Wakü-Projekt: Riesen-Radiatoren und Kühler im Eigenbau (132)
Neben den Arbeiten am Gehäuse und den Wärmetauschern zeigt NovaByte im Thread auch, wie der Kühlblock für die Grafikkarte entstanden ist. Hier musste das Community-Mitglied zuerst mit hoher Sorgfalt und Präzision die korrekten Abmessungen ermitteln, damit später ein guter Kontakt zu allen zu kühlenden Bauteilen entsteht. Die feine Struktur oberhalb der GPU fräste NovaByte mit fünf Kreissägeblättern und verwendete zusätzlich Öl zum Schmieren und eine Luftpistole zum Reinigen. Bei dieser langwierigen Arbeit erhitzte sich die Fräsmaschine so stark, dass das Community-Mitglied ihr nach jeweils einer Stunde eine Pause gönnte.
Zur Verbindung der einzelnen Komponenten griff NovaByte auf weiße PVC-Rohre zurück, mit denen sich auch lange Verbindungswege günstig realisieren lassen. Das Community-Mitglied erhitzte sie mit einem Haarfön, um das Material biegen zu können. Besonders enge Kurven realisierte NovaByte allerdings mit Steckverbindern. Das Gehäuse wird an der Oberseite durch zwei Noctua-Ventilatoren belüftet, das Be-Quiet-Netzteil ist ebenfalls aktiv gekühlt.
Um es kurz zu machen: Es gibt sicherlich schönere Systeme, bei denen sich alles um die Optik dreht und die weniger "verbastelt" aussehen. Falls Sie sich für den aufwendigen Eigenbau von Wasserkühlungskomponenten interessieren, dann ist der bebilderte Bericht von NovaByte aber ein Muss: Eigenbau-Case mit Eigenbau-Radiatoren




Es tut sehr gut mal wieder jemanden zu sehen , der sich sein WaKü System mit Handwerklichem Können und Wissen wirklich selbst baut , Super
Beeindruckt hat mich das er sich das Gefrickel mit dem Radiator angetan hat , und ihn von Grund auf gebaut hat .
Ich nehme dafür zb. Radiatoren ( Kühlernetze ) aus dem Fahrzeugbau und ändere sie für meine Zwecke ab .
Und auch sehr schön zu sehen das man nicht unbedingt eine Profi CNC Fräse für nen Wasserkühlblock braucht .
Früher gab es viel mehr Leute die wirklich selbst gebaut haben , um ihre Anforderungen erfüllt zu bekommen .
Daneben sehen AIO,s und auch das Zubehör zum Eigenbau ziemlich mickrig aus
Aber IDE-Laufwerke
! Ich finde solche Projekte Hammer und solche wie er verdienen sich damit meinen Respekt.
RESPEKT wers selber macht.