PCGH-Plus Label [PLUS] Luftführung in wassergekühlten Systemen: Radiatoren optimal platzieren

PCGH Plus: Bei der Planung der eigenen Wasserkühlung stellt sich schnell die Frage, wie viele Radiatoren es sein sollen und wo im Gehäuse sie verbaut werden sollen. PCGH macht den Test und prüft verschiedene Luftführungen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 06/2024.

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 Luftführung in wassergekühlten Systemen: Radiatoren optimal platzieren
Quelle: PCGH

Einbauposition von Radiatoren im Praxistest

Wasserkühlungen erfreuen sich mit steigender Abwärme von Hardware und größerer Bedeutung der Optik steigender Beliebtheit. Zur Abgabe der Wärme vom Wasser an die Luft werden Radiatoren verwendet. Handelsübliche Gehäuse bieten in der Regel mehrere Optionen für deren Installation sowie für zusätzliche Gehäuselüfter. Dabei stellt sich seit den Anfangstagen der Wasserkühlung die Frage, wie viel Fläche es sein muss, welchen Mehrwert zusätzliche Fläche bringt und welche Luftführung ideal ist?

Grundlagen

Während Audiochips oder auch viele RAM-Bausteine ohne Kühler auskommen, werden bei Komponenten mit höherer Leistungsaufnahme wie Prozessoren und Grafikkarten Kühlkörper verwendet, die die Wärme von ihrem Ursprungsort aufnehmen und auf großflächige Kühlfinnen verteilen, wo sie leicht an die Luft abgegeben werden kann. In einer Wasserkühlung nimmt das Kühlmedium, in eine wasserbasierte Mischung, die Wärme im Kühlkörper der jeweiligen Komponente auf und gibt sie im Radiator wieder ab, welcher sie schließlich auf die Luft überträgt; eine Pumpe befördert das Kühlmedium durch den Kreislauf. Für diesen Artikel legen wir den Schwerpunkt auf den beziehungsweise die Radiator(-en), da diese bestimmen, wie gut das Wasser heruntergekühlt wird. Aus physikalischen Gründen kann hierbei die Temperatur der kühlenden Luft nicht unterschritten werden, aber je niedriger die Wassertemperatur ist, umso kühler ist auch die Hardware. Dementsprechend werden wir in den Benchmarks üblicherweise die Differenz zwischen der durchschnittlichen Wassertemperatur im Kreislauf und der Raumtemperatur als Maßstab für die Kühlleistung verwenden.

Messmethodik

Als Gehäuse kommt ein Lian Li Lancool III zum Einsatz, welches Platz für bis zu drei 3×-120mm-Radiatoren sowie einen 120-mm-Radiator respektive eine identische Lüfterausstattung bietet. Bei der CPU haben wir uns mit einem i7 6900k auf ältere Hardware festgelegt, da dieser Prozessor eine ansehnliche Abwärme sehr konstant abgibt, während aktuelle Hardware durch ausgeklügelte Boost- und Temperaturmessverfahren stärker schwankt. Gekühlt wird die CPU von einem Watercool Heatkiller IV Pro in der Full-Copper-Ausführung. Als GPU kommt eine MSI RTX 3090 Ti Suprim X zum Einsatz, gekühlt vom passenden Alphacool Aurora. Zur Wärmeabfuhr verwenden wir eine wechselnde Anzahl von Alphacool Nexxxos ST30 360mm V.2 und Be Quiet Silent Wings 4 Pro. Als Pumpe dient eine Laing DDC 3.2 PWM montiert in einem Watercool Heatkillertube DDC. EPDM-Schläuche im 16/10er-Format und Anschlüsse von Barrow verbinden alles zu einem Kreislauf. Zur Steuerung, Durchfluss- und Temperaturmessung verlassen wir uns auf Sensorik von Aquacomputer. Neben gewöhnlichen NTC-Temperatursensoren kommt ein High Flow Next zum Einsatz. Gesteuert werden Lüfter und Pumpe über zwei Quadro-Lüftersteuerungen.

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Folgende Themen finden Sie im Artikel:

  • Messungen mit luftgekühlter Grafikkarte und einem Radiator
  • Messungen mit luftgekühlter GPU und zwei Radiatoren
  • Fazit zu Wasserkühlungen mit luftgekühlter Grafikkarte
  • Wassergekühlte GPU plus ein Radiator
  • Messungen mit 2 Radiatoren
  • Messungen mit zwei Radiatoren und zusätzlichen Gehäuselüftern
  • Messungen mit 3 Radiatoren
  • Fazit zu komplett wassergekühlten Systemen
  • Messungen mit reduzierter Leistungsaufnahme
  • Ratschläge für eine gute Kühlleistung unter Wasser
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