Liquid Freezer II vorgestellt: Arctics neue Kompaktwasserkühlung hat einen Zusatzlüfter

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Quelle: Arctic

Arctic hat den Liquid Freezer II in verschiedenen Ausbaustufen vorgestellt. Die Kompaktwasserkühlung verzichtet in der zweiten Auflage auf die doppelseitigen Lüfter, bietet dafür aber einen zusätzlichen Mini-Propeller für die Spannungswandler. Selbst mit 360er-Radiator bleibt Arctic bei deutlich unter 100 Euro.

Mit dem Liquid Freezer II präsentiert Arctic eine Neuauflage seiner Kompaktwasserkühlungs-Serie. Was im ersten Moment nach Feinschliff klingt, geht tatsächlich mit größeren Änderungen einher. So verzichtet der Hersteller bei der neuen AiO-Kühllösung auf die doppelseitige Belüftung. Im Gegenzug verbaut Arctic einen 40-mm-Lüfter, der sich auf der Pumpe beziehungsweise dem CPU -Block befindet. Er soll sicherstellen, dass die Spannungswandler im Bereich der CPU mit Frischluft versorgt werden.

Der Kontakt mit dem Prozessor findet über eine kupferne Bodenplatte statt. In demselben Kühlelement liegt auch die per PWM-Signal geregelte Pumpe. Von dort aus leiten 45 (35 beim kleinsten Modell) Zentimeter lange Schläuche die Kühlflüssigkeit weiter an einen Aluminium-Radiator, der in vier Ausbaustufen erhältlich ist. Arctic hat Modelle mit 120, 240, 360 und 280 Millimeter großem Radiator angekündigt. Erstere setzen auf einen bis drei 120 Millimeter große Lüfter. Letzterer auf zwei 140-mm-Propeller.

Preise unter 80 Euro

Als Lüfter sollen druckoptimierte PWM-Modelle zum Zuge kommen, die mit 200 bis 1.800 Umdrehungen pro Minute rotieren - beziehungsweise 200 bis 1.700, wenn man die 140er-Propeller betrachtet. Sie erreichen laut Hersteller einen Durchsatz von 95,7 m³/h respektive 123.7m³/h.

Anhänger von RGB-Lichtspielen werden mit Arctics Liquid Freezer II abermals nicht glücklich. Dafür ruft der Hersteller aber auch erneut keine Mondpreise auf. Ein Blick in unseren Preisvergleich zeigt, dass selbst die Variante mit 360er Radiator für unter 80 Euro den Besitzer wechselt. Das 240er- und 280er-Modell erhält man ab 60 beziehungsweise 70 Euro.

Arctics Liquid Freezer II in 120 Millimetern lässt sich noch nicht blicken, hat aber ebenfalls schon eine Preisvorstellung: Die UVP beträgt 49,99 Euro. Laut Arctic sollen alle Modelle, bis auf den erst für Ende Oktober geplanten 360er, ab sofort verfügbar sein. Tatsächlich sind zwar schon viele Listungen vorhanden, auf Lager liegt der Liquid Freezer II aber nur bei wenigen Händlern.

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Spannend bleibt, wie sich der 40-Millimeter-Radiallüfter auf die Lautstärke der Kühllösung auswirkt. Der Vorgänger erwies sich in unseren Tests über Jahre als Top-Produkt mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Abstriche gab es lediglich dafür, dass man keine Lautstärke unter 0,5 Sone erreichen konnte.

Quelle: Arctic

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Lios Nudin BIOS-Overclocker(in)
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Liquid Freezer II vorgestellt: Arctics neue Kompaktwasserkühlung hat einen Zusatzlüfter

        Zitat von sfc
        Bringen solche AiOs eigentlich was, wenn man im Tower Probleme mit der Hitzeentwicklung hat wegen Dämmung/wenig Luftdurchlässen im Gehäuse? Meines Wissens bleibt die CPU auch mit Kompaktwasserkühlern einige Grad kühler, da sollte dann eigentlich mehr Raum für die GPU bleiben, sich zu entfalten.
        Man kann die Abwärme der CPU direkt hinausbefördern, ja. Aber bei einem auf einen Gehäuselüfter ausgerichteten Tower-Kühler sollte diese auch so schnell den Weg ins freie finden, sodass sich für die Grafikkarte eher durch den veränderten Luftstrom ein Vorteil ergibt.
      • Von Cpt_Erdnuss Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Liquid Freezer II vorgestellt: Arctics neue Kompaktwasserkühlung hat einen Zusatzlüfter

        Arctic war Preis/Leistungstechnisch (für mich) schon immer die Nummer 1!
        Bin auf Reviews gespannt.
      • Von drstoecker Lötkolbengott/-göttin
        AW: Liquid Freezer II vorgestellt: Arctics neue Kompaktwasserkühlung hat einen Zusatzlüfter

        Zitat von Pu244
        Ich persönlich hänge mir einfach einen 120mm Lüfter so ins Gehäuse, wie ich ihn brauche, das ist erheblich effektiver. Allerdings sieht es mit den Schnüren nicht sonderlich schön aus.

        Der Radiator ist sowieso ein Blender, da er wohl nur 1cm dick ist (war zumindest bei der ersten Version so). Es hat schon seinen Grund, warum die guten Radiatoren für echte Waküs zwischen 3 und 6cm dick sind, die kosten dann aber auch teilweise mehr, als die ganze AiO. AMD hat man mit einem guten 120mm Radiator über 380W, bei der Fury X und über 500W, bei der R9 295 X2, abgeführt. Das zeigt, dass reine Größe nicht alles ist.
        Der Radiator ist 38mm dick!
        Zitat von Rolk
        Es kann ja durchaus sein das der 40er Lüfter leise ist, nur ob der in der Größe wirklich einen Effekt hat würde ich mal bezweifeln. Da ist schlieslich noch ein bischen Luft zwischen Spawas und Lüfter.
        Kitguru hat einen Vorteil von ca. 6grad gemessen zum vorherigen aio Topmodell.
        Zitat von Viking30k
        Also ich habe eine Ryujin 360 die hat einen 60mm war es glaube ich drauf das Teil beginnt ab 35% Speed zu nerven xd
        wollte mir die auch kaufen aber lese viel von Softwareproblemen und der Preis von 240€ schreckt mich auch ab. Hab die 360er freezer II für 75€ bestellt, das ist mal ne Ansage.
      • Von Narbennarr
        AW: Liquid Freezer II vorgestellt: Arctics neue Kompaktwasserkühlung hat einen Zusatzlüfter

        Zitat von Lios Nudin
        Der 40mm lässt sich bei empfindlichen Zeitgenossen anscheinend aus der Gleichung herausstreichen aka Stecker abziehen, auch wenn er nach den bisherigen Testberichten unauffällig ist.

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