PCGH-Plus Label [PLUS] 15 Kompaktwasserkühlungen im Test

PCGH Plus: Kompaktwasserkühlungen machen da weiter, wo Luftkühler mangels Platz im Sockel-Umfeld aufhören müssen. Aber ist größer auch automatisch besser? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2018.

0
Special Torsten Vogel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
 15 Kompaktwasserkühlungen im Test
Quelle: Pixabay

Als All-in-one gibt es neben Monitor-Computer-Kombinationen à la iMac auch hochintegrierte Kühlungen zu kaufen und beide werden weiterhin misstrauisch beäugt. Dabei gibt es zumindest im Bereich kompakter Wasserkühlungen stetig Fortschritte, wie wir in diesem Artikel zeigen wollen.

Namenskunde

Kompaktwasserkühlungen funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie ihre modulare Verwandtschaft und sind entgegen dem Namenszusatz oft alles andere als klein. Genau genommen ist die mögliche große Radiatorfläche ihr Hauptvorteil gegenüber Luftkühlern. Sie fallen aber kompakter aus als frei zusammenstellbare, modulare Wasserkühlungen, da die funktionalen Gruppen Kühlkörper (Wärmeaufnahme von der Hardware), Radiator (Wärmeabgabe an die Umgebungsluft) und Pumpe (Wärmetransport) in maximal zwei statt drei Baugruppen vereint werden und ein Ausgleichsbehälter als viertes Objekt in der Regel ganz fehlt. Entgegen der Bezeichnung dient Letzterer vor allem als Hilfsmittel beim Befüllen der Kühlung und ist somit bei Kompaktwasserkühlungen überflüssig: Deren zweites typisches Merkmal ist die vormontierte, vorbefüllte Auslieferung.

Ihr Einbau gestaltet sich deswegen nicht komplizierter als der einiger Gehäuselüfter und eines CPU-Kühlers - nur dass hier beide durch Schläuche verbunden sind. Da die CPU-Einheiten trotz der in der Regel dort integrierten Pumpe deutlich kompakter als High-End-Luftkühler ausfallen, lassen sie sich in der Regel sogar leichter montieren. Umgekehrt lässt sich der Kreislauf aber nur in wenigen Fällen öffnen und erweitern - wer seine Grafikkarte mit einbinden möchte, braucht eine modulare Wasserkühlung. Auch die Wartung der Kompakten ähnelt eher Luftkühlern - ein Austausch der Kühlflüssigkeit ist nicht nur nicht vorgesehen, sondern in der Regel auch unmöglich. Trotz Schläuchen mit niedriger Diffusionsrate wäre aber nach vielen Jahren Nutzung meist eine Nachfüllung erforderlich - die Lebensdauer von geschlossenen Kompaktwasserkühlungen ist somit begrenzt.

PC Games Hardware PLUS
Jetzt für 1,49 € kaufen
oder Werbefreiheit und Zugriff auf alle PLUS-Artikel (Monatsabo)
Für 4,80 EUR PLUS-Abo abschließen Bitte loggen Sie sich in Ihren PCGH-Community-Account ein, um diesen Artikel kaufen zu können. Alle Angebote für PLUS (Monatsabo, Jahresabo, Upgrades für Werbefrei) finden Sie auf unserer Supporter-Seite
Folgende Produkte finden Sie im Test
  • Alphacool Eisbaer 240 & Eisbaer 240 LT
  • Antec Kühler H2O K240
  • Arctic Liquid Freezer 240
  • Asus ROG Ryujin 240
  • Be Quiet Silent Loop 240 mm
  • Cooler Master Master Liquid 240
  • Corsair H100i Platinum & H100i Pro
  • Deepcool Castle 240 RGB
  • Enermax Liqfusion 240
  • Fractal Design Celsius S24
  • LC Power LL-CC-240-LiCo
  • NZXT Kraken X52
  • Raijintek Orcus 240 Core (als Caseking WABU-078 mit 2× Eloop B12-PS)
INFO: Sie können PCGH-PLUS-Artikel einzeln kaufen oder ein PLUS-Abo erwerben.
Als PCGH-Digital-Abonnent erhalten Sie kostenfrei Zugriff auf alle PLUS-Artikel.

0
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk