[PLUS] 15 Kompaktwasserkühlungen im Test
PCGH Plus: Kompaktwasserkühlungen machen da weiter, wo Luftkühler mangels Platz im Sockel-Umfeld aufhören müssen. Aber ist größer auch automatisch besser? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2018.
Auf dieser Seite
- 1 Namenskunde
- 2 Zweimal testen hält besser
- 3 Optimierte Notenvergabe
- 4 Neumessung, Neuwertung
-
5
Kompaktwasserkühler im Test
- 5.1 Alphacool Eisbaer 240 LT
- 5.2 Deepcool Castle 240 RGB
- 5.3 Enermax Liqfusion 240
- 5.4 NZXT Kraken X52
- 5.5 Raijintek Orcus 240 Core RGB 240 + 2x Noiseblocker NB-Eloop B12-PS
- 5.6 LC Power LC-CC-240-LiCo
- 5.7 Asus Republic of Gamers Ryujin 240
- 5.8 Corsair H100i Platinum
- 5.9 Antec Kühler H2O K240
- 5.10 Corsair H100i Pro
- 6 Testtabellen
Als All-in-one gibt es neben Monitor-Computer-Kombinationen à la iMac auch hochintegrierte Kühlungen zu kaufen und beide werden weiterhin misstrauisch beäugt. Dabei gibt es zumindest im Bereich kompakter Wasserkühlungen stetig Fortschritte, wie wir in diesem Artikel zeigen wollen.
Namenskunde
Kompaktwasserkühlungen funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie ihre modulare Verwandtschaft und sind entgegen dem Namenszusatz oft alles andere als klein. Genau genommen ist die mögliche große Radiatorfläche ihr Hauptvorteil gegenüber Luftkühlern. Sie fallen aber kompakter aus als frei zusammenstellbare, modulare Wasserkühlungen, da die funktionalen Gruppen Kühlkörper (Wärmeaufnahme von der Hardware), Radiator (Wärmeabgabe an die Umgebungsluft) und Pumpe (Wärmetransport) in maximal zwei statt drei Baugruppen vereint werden und ein Ausgleichsbehälter als viertes Objekt in der Regel ganz fehlt. Entgegen der Bezeichnung dient Letzterer vor allem als Hilfsmittel beim Befüllen der Kühlung und ist somit bei Kompaktwasserkühlungen überflüssig: Deren zweites typisches Merkmal ist die vormontierte, vorbefüllte Auslieferung.
Ihr Einbau gestaltet sich deswegen nicht komplizierter als der einiger Gehäuselüfter und eines CPU-Kühlers - nur dass hier beide durch Schläuche verbunden sind. Da die CPU-Einheiten trotz der in der Regel dort integrierten Pumpe deutlich kompakter als High-End-Luftkühler ausfallen, lassen sie sich in der Regel sogar leichter montieren. Umgekehrt lässt sich der Kreislauf aber nur in wenigen Fällen öffnen und erweitern - wer seine Grafikkarte mit einbinden möchte, braucht eine modulare Wasserkühlung. Auch die Wartung der Kompakten ähnelt eher Luftkühlern - ein Austausch der Kühlflüssigkeit ist nicht nur nicht vorgesehen, sondern in der Regel auch unmöglich. Trotz Schläuchen mit niedriger Diffusionsrate wäre aber nach vielen Jahren Nutzung meist eine Nachfüllung erforderlich - die Lebensdauer von geschlossenen Kompaktwasserkühlungen ist somit begrenzt.
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Folgende Produkte finden Sie im Test
- Alphacool Eisbaer 240 & Eisbaer 240 LT
- Antec Kühler H2O K240
- Arctic Liquid Freezer 240
- Asus ROG Ryujin 240
- Be Quiet Silent Loop 240 mm
- Cooler Master Master Liquid 240
- Corsair H100i Platinum & H100i Pro
- Deepcool Castle 240 RGB
- Enermax Liqfusion 240
- Fractal Design Celsius S24
- LC Power LL-CC-240-LiCo
- NZXT Kraken X52
- Raijintek Orcus 240 Core (als Caseking WABU-078 mit 2× Eloop B12-PS)
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