AiO-Wasserkühlung ohne Pumpe: Deutlich leiser und kaum weniger leistungsstark
Roman "der8auer" Hartung hat einen Prototyp einer AiO-Wasserkühlung von Wieland getestet, welche vollständig auf eine Pumpeneinheit verzichtet. Dabei ist die AiO deutlich leiser als vergleichbare Produkte, aber kaum weniger leistungsstark.
Der bekannte deutsche Overclocking-Profi Roman "der8auer" Hartung hat einen Prototyp einer All-in-One-Wasserkühlung der in Ulm beheimateten Kühlungsexperten von Wieland Electronics Cooling getestet, welche vollständig auf die sonst übliche Pumpeneinheit verzichtet. Dabei ist die neuartige AiO-Kühllösung deutlich leiser als vergleichbare Produkte, aber kaum weniger leistungsstark. Der Kühler nutzt das sogenannte Thermosyphon-Prinzip und misst sich im YouTube-Video des professionellen Overclockers mit der Konkurrenz von Corsair.
Quelle: Roman "der8auer" Hartung
Die All-in-One-Wasserkühlung von Wieland setzt wie erwähnt auf das vollständig passive Thermosyphon-Prinzip, welches üblicherweise in Wärmepumpen, Boilern, Warmwasserbereitern, oder Solaranlagen Verwendung findet. Es handelt sich dabei um eine sehr weitverbreitete Methode des Wärmeaustauschs, bei welcher keine mechanische Pumpe für die Bewegung der Kühlflüssigkeit erforderlich ist.
In Spielen auf einem Niveau mit Corsair H150i
In Spielen konnte der Prototyp von Wieland mit der Corsair iCUE Link H150i mithalten, während die etablierte AiO-Wasserkühlung von Corsair im Cinebench R23 um 8°Celsius besser abschneiden konnte. Gekühlt wurde in allen Benchmarks ein mit 170 Watt spezifizierter AMD Ryzen 9 7950X welcher von 32 GiB DDR5-6000 CL30 flaniert wurde. Die Kühlleistung ist also in allen Lebenslagen ausreichend.
Weniger Störgeräusche und geringeres Ausfallrisiko
Durch den Verzicht auf eine Pumpe und die damit verbundenen beweglichen mechanischen Bauteile, dürfte die AiO-Wasserkühlung von Wieland wahrscheinlich deutlich langlebiger sein, als herkömmliche AiOs mit Pumpeneinheit. Der große Vorteil liegt aber in den nicht existenten Nebengeräuschen, die jede AiO-Wasserkühlung mit Pumpe zu verzeichnen hat. Bis zur Marktreife müsse aber noch an einigen Stellen nachgebessert werden, attestiert Roman "der8auer" Hartung in seinem Video.
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Quelle: Roman "der8auer" Hartung

Ich habe hier seit Jahren ausschließlich AiO-gekühlte Grafikkarten in Benutzung, zugegebnermaßen muss man da bissl suchen, aber ich bin da bei Inno3D (kooperiert hierbei mit Arctic-Cooling) zweimal fündig geworden. Die karten (eine 2070S, seit letzten Sommer eine 4080 )liefen während ihrer Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren vollkommen wartungs- und störungsfrei, die 2070S wurde schlicht wegen technologischer Überalterung ausgetauscht, auch wenn es nach 5 Jahren Nutzung im Kühlkreislauf inzw. vernehmlicher gluckerte, als bei der neugekauften 4080 mit nahezu identischem Kühlaufbau, war die Kühlleistung bis zum Schluss so effektiv und lautlos, wie am ersten Tage…
Also AiO in “Reinstform”: Unkompliziert einbauen (Dank weitestgehend identischem Aufbau auch beim Wechsel 2070S zu 4080) und ab dann nutzen und “vergessen”…nix nachfüllen, nix “warten”, außer ab und zu am Rechner die Staubfilter mal absaugen, wenn man ohnehin gerade am durchsaugen ist…
Natürlich hätte ich die Drehzahl einfach auch noch etwas hochsetzen können. Zu der Zeit hatte ich aber auch meine zwei neuen DDC Pumpen verbaut und ich gehe auch davon aus, dass in den Radiatoren mittlerweile etwas Verunreinigung abgesetzt hatte. Denn mit den zwei neuen Pumpen hatte ich statt 60 l/h nun fast immer 75 l/h anliegen. Die Pumpen drehen aber auch über dem Mainboard per PWM angeschlossen nach dem Einschalten, bis das Bios aktiv ist, kurz mit voller Drehzahl auf. Sind aber dabei noch recht leise und es sind nur ein paar Sekunden. Finde ich aber auch gut, die so auch Luft, was sich im Kreislauf etwas abgesetzt hat, wieder in den AGB befördert.
Wie auch immer, zumindest hatte ich nach dem dritten Mal ausbauen des Filters keine Lust mehr und als ich diesen großen Filter sah, musste ich ihn haben.
Hierbei hatte ich aber wieder einen größeren Umbau und mit dieser Gelegenheit habe ich auch die Radiatoren ausgebaut und mit gereinigt. Danach kam auch wieder DP-Ultra zusammen mit dem neuen Filter rein. Seitdem habe ich auch wieder ruhe und gefühlt müsste ich auch die nächsten 3 -4 Jahren nichts mehr dran machen.
Aber ich werde auch nichts mehr an meiner Wasserkühlung ändern.
Denke, das nächste Mal wird wieder sein, wenn sich Hardware ändern wird.
Mit Hardtube und EPDM Schlauch habe ich auch kein Weichmacher, was sich herauslösen und absetzen wird.
Liegt aber vermutlich auch daran, das ich gefühlt alle zwei Jahre so oder so neue Hardware verbaue.
Und ich dabei alles Kühlmittel ablasse und neues reinkippe.
Meine Wasserkühlung habe ich letztes Jahr mit einem Umbau das letzte Mal gewartet und damals fehlten nur etwa 5 - 10 mm aus meinem AGB. Jetzt nach genau einem Jahr ist der AGB immer noch 3/4 befüllt. Wenn ich jetzt was nachfüllen würde, dann nur aus optische Gründe.
Habe meine Wasserkühlung auch noch nie extra wegen einer Wartung zerlegt, denn das habe ich bisher mit Upgrades meiner Hardware mitgemacht oder wenn ich doch an meiner Wasserkühlung was abändern möchte.