Entwickler von Warhammer 40k: Rogue Trader - "Jeder Spieler verdient dauerhaften Zugang zu dem, wofür er bezahlt hat"
Die Macher des CRPGs "Warhammer 40k: Rogue Trader" sprechen sich für den dauerhaften Zugriff auf Spiele aus, die man besitzt. Allerdings entwickelt Owlcat Games keine Live-Service-Spiele.
Die europäische Bürgerinitiative "Stop Killing Games" läuft noch bis zum 31. Juli und hat ihr Ziel von 1,4 Millionen Unterschriften bereits erreicht. Gerade Online-Spiele haben nämlich häufig ein "Haltbarkeitsdatum", das nur bis zur Abschaltung der Server reicht. Zuletzt schaltete beispielsweise EA die Server von Anthem ab und zuvor sorgte Ubisoft mit The Crew für Schlagzeilen. Nun äußern sich die Entwickler von Owlcat Games zu dieser Problematik.
Owlcat Games verweist auf Stop Killing Games
Die Entwickler von Warhammer 40k: Rogue Trader, Owlcat Games, sprechen sich auf Bluesky für die langfristige Unterstützung von Spielen aus: "Wir wollen ein gutes Spielerlebnis bieten - egal, wie lange die Veröffentlichung schon zurückliegt. Jeder Spieler verdient dauerhaften Zugang zu dem, wofür er bezahlt hat." Zusätzlich verlinkt Owlcat Games auf die EU-Bürgerinitiative Stop Killing Games.
Mit über 400 Likes und fast 150 Reposts (Stand: 26. Juli 2025, 12:30 Uhr) hat dieser Beitrag auf Bluesky eine gewisse Popularität erreicht. Die Kommentare loben den Entwickler für dieses Statement zur Erhaltung von Spielen. Allerdings muss Owlcat Games diesen dauerhaften Support nur für zwei rundenbasierte Rollenspiele bereitstellen: Pathfinder: Wrath of the Righteous und Warhammer 40,000: Rogue Trader. Zumindest bei "Rogue Trader" gibt es einen Online-Koop-Modus, der aber natürlich nicht annähernd an die Komplexität von Live-Service-Spielereihen wie Diablo, Destiny oder The Division heranreicht.
Ärgern Sie sich ebenfalls über Server-Abschaltungen von Live-Service-Spielen? Oder können Sie die Publisher verstehen, dass Server aus Kostengründen irgendwann abgeschaltet werden müssen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quellen: Owlcat Games (Bluesky), Stop Killing Games

Es gibt unzählige Spiele, die keinen Support mehr erhalten, und trotzdem noch spielbar sind. Und im Falle von unspielbarkeit, wird sich trotzdem von Offizieller Seite nicht darum gekümmert.
Wenn technische Hürden auftreten, hilft sich die Community schon häufig genug selbst - macht sie ja teilweise schon, während noch aktiv Support geleistet wird, weil Publisher / Entwickler zu langsam sind.
Viele Spiele, aus der Prä-Steam-Zeit, wurden später über GoG, Steam & Co. wieder in den Handel gebracht, und für die meisten davon wird auch kein Support geleistet. Der angebliche Supportaufwand ist also offensichtlich nur vorgeschoben.
Der wichtigste Schritt wäre, das Spiele (und deren DLCs) mit Singleplayer-Modus, nicht unspielbar gemacht werden dürfen, nur weil es künstlich an das Vorhandensein eines Servers gekoppelt ist - also u.a. Always-on, evtl. getarnt durch irgendwelche Pseudo-MP-Funktionen.
Bei solchen Titeln wurde ja zuvor ein Aufwand betrieben, damit die Server-Abhängigkeit besteht.
Klingt wie >Die Köche des Restaurants "Food Artisans" sprechen sich für frisch zubereitete, gesunde, saisonale Speisen aus lokaler, nachhaltiger Produktion aus. Allerdings bieten sie kein Junk-Food.<
Duh.
"Ich bin für freie und fair bezahlte Arbeitskräfte, allerdings halte ich auch keine Sklaven?"
Konsequent, nicht war?
Der Entwickler muss der Community nur die nötigen Mittel überlassen.
Sollte eigentlich keine Raketenwissenschaft sein, zumal mit dem EOL Produkt kein Geld mehr verdient wird.